12 von 12 – April

An ausschlafen war heute nur bedingt zu denken. Wir hatten gestern spontan Bekannte zum mittäglichen Grillen eingeladen und wollten noch ein bisschen Ordnung schaffen.
Nach einem kurzen Frühstück mit neuer Küchendecke, ging es also los.

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Wohnzimmer, Wintergarten und Küche mussten aufgeklart werden, die Bäder im Erdgeschoss durchgewischt werden. Das war schneller erledigt als erwartet und so blieb nach dem Verfeinern des gekauften Kartoffelsalates noch Zeit, kurz die Beine hochzulegen.

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Neben dem Essen blieb auch Zeit, über die weiteren Ausbaupläne und Gartengestaltung zu plaudern. Gestern hatte ich das Erdbeerbeet mit Steinen umrandet und mit Rindenmulch befüllt. Jetzt fehlt nur noch ausreichend Sonne.

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Nachdem die Gäste wieder weg waren, gingen wir wieder in den Faulenzmodus über. Schnell noch eine großzügig dimensionierte Tasse Tee gemacht und mitsamt Kindle ab auf die Couch. Immer im Blick: Die Vogelvilla, die auf neue Mieter wartet. Zwei Besucherpaare haben heute schon besichtigt; ein Meisen- und ein Spatzenpärchen.

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Die Spatzen fühlen sich im Garten offensichtlich wohl. Es sind genug Stellen für ausgiebige Sandbäder frei und für Leckerbissen gegen den Hunger ist gesorgt. Die Biester machen auch vor den frisch gepflanzten Blumen nicht halt. Die einen knappsen sich an der Schafgarbe Zweiglein ab, die anderen zupfen die Blüten der bisher noch nicht bestimmten Blume mit den weißen Blüten herunter.

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Vielleicht kann ich ihnen ja beibringen, die Wäsche zu falten? Davon stapelt sich in der Waschküche mehr als genug.

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Zum Waschen von 3 Maschinen hat es noch gereicht, danach war Feierabend. Im Kühlschrank stand noch ein Fläschchen Fentimans. Auf der Suche nach einer Flasche Gin dazu, stieg ich erst in die provisorische Bar im ersten Stock, dann runter in den Keller. In der Wein- und Spiritousenabteilung war zwar Gin, aber nicht der, den ich suchte. Der stand noch im Nebenraum. Auch hier muss mal aufgeräumt werden.

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Eigentlich wollte ich Brooklyn Gin nehmen, hatte aber Bedenken, dass er im kräftigen Fentimans untergeht. So wurde es dann Bombay Sapphire, zu dem sich auch noch Wacholderbeeren, etwas Zitrone und ein Zweiglich Rosmarin gesellten. Nicht die schlechteste Kombination.

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Das war es dann aber auch für heute. Das neue Bett im frisch teilrenovierten Schlafzimmer wartet.

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t-8 d

Noch 8 Tage bis zur Übergabe. Uns gehen langsam die Umzugskartons aus. Bis auf die Gläser und meine Whisky-Vorräte sind die meisten Sachen aus dem Wohnzimmer eingepackt. So lernt man dann auch, dass man für rund 500 DVDs und an die 100 Blu-Rays 8 Bücherkartons benötigt. Wissen, das ich hoffentlich nicht so schnell wieder ausgraben muss.

Der Bodenbelag wartet im Baumarkt schon auf Abholung. Nächste Woche kaufen wir Tapeten, quälen uns durch IKEA und melden den Telefonanschluss um. Und dann ist es auch fast schon so weit.

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Lies schneller!

„19 Min. verbleiben für das Kapitel.“

Ich halte mich ja für jemanden, der mit Druck umgehen kann, aber die neueste Spielerei in der Kindle-App auf meinem iPad treibt mich in den Wahnsinn. Links unten findet sich neuerdings eine Anzeige zur verbleibenden Lesedauer. Wahlweise für das komplette Buch oder das jeweilige Kapitel. Kalkuliert wird auf Basis der Blättergeschwindigkeit, was zu deprimierenden Effekten führen kann. Für Sachbücher hält mich die App regelmäßig für schneller als ich es tatsächlich bin. Da ich Abschnitte, die mir keinen Erkenntnisgewinn bringen, zügig überfliege, mache ich gut Meter, nur um anschließend in spannenden Kapiteln hängenzubleiben.

Dafür lasse ich Romane oder tiefer greifende Themen gerne mal sacken, während ich unmotiviert in die Gegend starre – was die App als Schneckentempo interpretiert und sie die verbleibende Zeit nach oben korrigieren lässt.

„3 Std. und 46 Min. verbleiben für das Buch.“

Ja doch!

Ich fühle mich beobachtet und kontrolliert. Und finde es gleichzeitig irrsinnig spannend, diese Zahlen zu sehe. Wenn es jetzt noch Auswertungen zur Geschwindigkeitsentwicklung gäbe. Oder Vergleich mit anderen Lesern des Buches. „75% der Leser dieses Buches waren schneller als Sie.“ Ich würde glatt wieder auf Papierbücher zurückgreifen.

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Jahresrückblick 2012 – Nachtrag

William SHATNER getroffen! Und angefasst!

Und seitdem ein Foto von ihm und mir im Wohnzimmer.

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30 Tage Yoga – Tag 11

In mühevoller Kleinarbeit habe ich in den letzten Jahren an meiner Muskulatur gearbeitet. Leider nicht im positiven Sinne.
Langes Sitzen, unregelmäßige Bewegung, einseitige Haltung durch Stunden im Auto und am Computer und als Topping eine Prise Stress. Mit viel Einsatz habe ich mir immer wieder Bretter in den Rücken gezimmert.

Mitten in der Hochsaison, Anfang Dezember, war es dann soweit. Schluss. Aus. Bis hierhin und nicht weiter. Mein Rücken motzte und war nicht länger bereit, das alles auf sich zu nehmen. Was als lokal begrenztes Kribbeln im Rücken begann, breitete sich über die linke Seite aus und mündete in Empfindungsstörungen im Arm. Taubheit, Bewegungsprobleme. Die ganze Palette.
Schmerzmittel linderten den ersten Schub. Danach folgten manuelle Therapie, Krankengymnastik und vorsichtige Yogaübungen zur Lockerung. Aber auch die klare Ansage: So kann das nicht weitergehen. Was vor einiger Zeit noch mit ein paar Massagen behoben werden konnte, hatte sich mittlerweile häuslich niedergelassen.

Diagnose: Blockaden der Rippen-Wirbel-Gelenke durch Hypermobilität und zu schwach ausgeprägte Muskulatur / Verspannung der Muskulatur, weitere Verspannung durch Ausgleich der blockierten / nicht-belastbaren Bereich. Mein Rücken ist ein einziger Physiotherapeutenspielplatz. In jeder Sitzung fanden wir gemeinsam neue Gebiete, die bearbeitet werden müssen. Einziehungen im Rippenbereich, Verkürzungen, Verhärtungen. Nichts was man mal eben korrigiert. Ist ein Problem behoben, kündigt sich das nächste an. Muskeln, die wahrscheinlich Jahre gefaulenzt haben, stehen wieder an vorderster Front. Nicht dass ihnen das gefallen würde.

Noch während der 2-wöchigen Akutphase fasste ich deshalb den Entschluss, mich mehr um mein Sorgenkind zu kümmern. Nachdem ich endlich wieder einsatzfähig war, bestärkten mich meine Teammitglieder und Vorgesetzten darin. Würde ich so weitermachen wie bisher, der nächste Schmerzfall wäre nicht schwer vorauszusagen.

Meine Waffe der Wahl? Yoga. Im Fitness-Studio, das ich zu selten besuche, unterrichtet eine wirklich geduldige und kompetente Trainerin, Emma. Sie hat ein eigenes Yogastudio und ich habe schon einige der von ihr organisierten Workshops besucht. Bisher habe ich das Training allerdings immer hintenangestellt. Das soll sich 2012 ändern. Seit Dezember schon besuche ich mindestens zweimal in der Woche ihre Stunden. Erst im Fitness-Studio, seit Anfang des Jahres jetzt auch in ihrem eigenen Studio. Die Investition in eine zusätzliche Zehnerkarte war eine gute Idee. Die Stunden dauern länger, Emma hat diverse Hilfsmittel und kann einen anderen Fokus als im Fitness-Studio setzen. Wir arbeiten mit Blöcken, mit Gurten, mit Decken, mit Bolstern (große sackartige Kissen), mit Meditationskissen und anderen Dingen. Mit jeder Stunde wurde erst das Taubheitsgefühl im Arm weniger, dann auch das Kribbeln im Rücken. Jetzt ist es fast verschwunden.

Trotzdem fühlt sich mein Rücken noch nicht „normal“ an. Leichte Einziehungen sind noch immer vorhanden, eines der Gelenke blockiert immer mal wieder und generell spüre ich, dass die Muskeln sich erst wieder an die richtige Haltung und Belastung gewöhnen müssen. Das wird auch noch eine Weile so bleiben. Langfristig wünsche ich mir, meinen Rücken nicht mehr so zu spüren und das Hohlkreuz zu beheben. Neben den Stunden im Studio verbringe ich daher jeden Tag auch etwas Zeit mit Übungen, die mir Emma und meine Physiotherapeutin zusammengestellt haben.

Den Januar habe ich dafür zum Yogamonat auserkoren. 30 Tage lang jeden Tag ein wenig Üben, bis sich die Gewohnheit eingeschlichen hat. Bisher klappt das gut. Erste Erfolgserlebnisse zeigen sich auch. Vor zwei Tagen knallte es während der Vorbereitung zu einer unterstützten Schulterstandübung ordentlich in meinem Rücken. Das blockierte Gelenk war nach zwei Wochen Nerverei endlich zurück in die richtige Position gesprungen. Eine Erleichterung. Die rechte Seite fühlte sich gleich wieder länger an, die Bewegungen müheloser. Noch ist meine Muskulatur nicht kräftig genug, um das Gelenk auch dort zu halten, wo es hingehört. Das tägliche De-Blockieren fällt aber leichter. Ein erster Schritt. Noch so viele zu gehen.

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Purer Zucker

Ist dieses kleine Monster nicht süß?

Geheimen Informationen zufolge, wird es die Schnuffelmiez nicht nur in orange sondern auch in blau-weiß, grün und natürlich schwarz geben. Schnell zugreifen bevor die Kleinauflage weg ist!

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TeX-Problem / natbib – solved

Es ist doch immer wieder das Gleiche. Wenn man mal eine Nacht drüber schläft und sich dem Ganzen nochmal ausgeschlafen nähert, lösen sich fast alle Probleme nahezu von selbst. Dann fällt einem nämlich auf, dass 40 Seiten für eine fertiggestellte Diplomarbeit ganz schön wenig sind, es sich also gar nicht um das Endprodukt handeln kann. Ein Blick in das richtige Dokument offenbart dann, dass sich natbib auch dort korrekt verhalten hat. In meinem „Diplomarbeit fertigestellen und innerhalb von 45 Minuten binden lassen, damit man sie noch rechtzeitig abgeben kann“-Tran muss mir das wohl entgangen sein. Bei der Gelegenheit habe ich dann auch glatt noch einen Zitierfehler gefunden – ich weiß schon, warum ich fertige Druckerzeugnisse üblicherweise in den Schrank stelle und nie wieder anschaue.

Anyway. Analysen ergaben, dass das vermeintlich richtige, nun aber als falsch identifizierte Verhalten immer nur in Entwürfen, nie in Endfassungen meiner Ergüsse zu finden ist. Ich habe nun die Angewohnheit, Bib-Einträge erstmal rudimentär anzulegen. Während ich schreibe, habe ich meist keine Böcke, gleich alle Angaben rauszusuchen und sorge nur dafür, dass ich überhaupt erstmal zitieren kann. Dummerweise reagiert natbib auf unvollständige Einträge – fehlende Jahresangaben sind bei mir die Regel – allergisch und muckt auf. Sobald alles korrekt eingetragen ist, sehen meine Quellenangaben dann ganz anders aus als erwartet. Nur diesmal nicht, da hab ich meine Bib-Einträge nämlich schon im Voraus angelegt. XD

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WLAN-Probleme

Hat jemand eine Idee, warum sich mein WLAN alle paar Stunden selbsttätig deaktiviert? Nicht der Router, sondern Laptop-intern. Pfump, aus. Lämpchen leuchtet noch, Statusleiste zeigt aber deaktiviert an.

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Patient gerettet

Freue dich, oh Sparbuch, denn der Neukauf konnte verhindert werden. Natürlich wusste Gott der Allmä… Ingo einen Rat und das auch noch schnell. Wer soll denn aber auch auf sowas banales wie Staub kommen …

Das Laufwerk erfreut sich nach ein paar Runden mit der neu erworbenen Reinigungscd wieder bester Gesundheit und spielt munter CDs ab. Brennen funktioniert anscheinend auch – was will man mehr?

  1. Allerdings wird’s wirklich mal wieder Zeit für ein Backup. []

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Same procedure

Es muss letztes Jahr so ungefähr zu dieser Zeit gewesen sein, dass der Monitor meines getreuen Notebooks beschloss, einfach dunkel zu bleiben. Nach diversen Schreckmomenten konnte ein defekter RAM-Riegel als Verursacher gefunden und schließlich beseitigt werden. So wie es aussieht, hat das herzallerliebste Maschinchen allerdings Gefallen daran gefunden, kurz nach Jahresanfang zu zicken und zu bocken. Diesmal hat es das CD-/DVD-Laufwerk erwischt. E/A-Fehler starrt es mir entgegen, wenn ich versuche eine dieser silbernen Scheiben zu verwenden. Egal ob DVD oder CD, original oder selbst gebrannt – das Ergebnis bleibt gleich. Bisher hat noch keine der im Internet gefundenen Problemlösungen etwas gebracht und neue Software existiert anscheinend nicht. So fängt das Jahr doch wirklich gut an.

Bleibt zu hoffen, dass mir irgendwer weiterhelfen kann. Morgen überfalle ich erstmal Ingo – so der nicht noch Urlaub macht – und wenn der auch keinen Rat weiß, versuche ich es in zwei Wochen noch in der Firma. Bis dahin werde ich wohl oder übel ohne Scheibenlesegerät auskommen müssen und wenn auch ein in Aussicht gestelltes Probelaufwerk nichts bringt, wird der eigentlich für die Masterabschlussbelohnung geplante Neukauf eines kleineren Notebooks vorgezogen werden müssen.

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