In fremder Sache – Nachbarschaftshilfe a la Twitter

So ein kleines Menschenbaby stellt die Welt ganz schön auf den Kopf. Prioritäten verschieben sich und manche Sachen bleiben liegen. Im Fall von @adagripsholm und @laruedufilm ist das vor allem der Schrebergarten, der mittlerweile ein wenig verwildert aussieht. Das kann man sich in etwa so vorstellen:

Symboldbild Garten

Das ist nicht der Garten von Ada und Laruedu, sondern unserer. Nur dass unsere Nachbarn Verständnis für unsere Situation haben und uns nicht damit drohen, uns vor den Kleingartenkadi – oder den Dorfkadi – zu ziehen und eigenmächtig den Bewuchs entfernen. Hier muss geholfen werden und Twitter wäre nicht Twitter, wenn sich nicht ein paar Verrückte finden würden, die mit anpacken. Viele Hände verwandeln auch den verwildertsten Garten schnell wieder in eine ansehnliche Parzelle. Wenn dieser Anfang erstmal gemacht ist, können die frischgebackenen Eltern den Rest auch allein (bzw. mit Hilfe der Großeltern) bewältigen. Also los Social Media, enttäuscht uns nicht!

Wann?
Am 01.07. 2017 von 10-13 und 15-18 Uhr kann laut gearbeitet werden, dazwischen gehen leise Sachen und es stehen Kaffee und Kuchen bereit. Hinterher gibt es Würstchen vom Grill.

Wo?
Im Berliner Stadtteil Rosental/Pankow Endstation M1 Schillerstr. (genaue Anfahrt bekommt Ihr nach der Anmeldung)

Was?
Ganz viel Gartenarbeit:

  • Bohnenbeet säubern und Bohnen stecken
  • Zuckerschotenbeet vorbereiten, aussäen, Rankhilfe setzen
  • Blumenbeete säubern und den fiesen, rankenden Klee rausziehen
  • Grünschnitt am Wein
  • Rasen mähen
  • Studentenblumen pflanzen

Mitbringen?
Im Prinzip nichts, außer gartenarbeitstaugliche Sachen, Sonnenschutz/Kopfbedeckung und vielleicht latexbeschichtete Handschuhe. Gartengeräte sind vorhanden.
Falls noch was nötig wäre, tragen wir das nach.

Verpflegung?
Siehe oben. Für Kaffee und Kuchen sowie Würstchen und Getränke wird gesorgt. Wer besondere Wünsche hat (vegetarisch oder vegan, halal, koscher oder ähnliche) schreibt mir das bitte bei der Anmeldung.

Wie kann ich mitmachen?
Melde Dich einfach per DM auf Twitter oder per Mail unter schwaka-bei-gmail.com bei mir und schreibe, wann Du in etwas da sein kannst und ob Du einen besonderen Verpflegungswunsch hast. Du bekommst dann von mir die genaue Adresse und alle weiteren Infos.

Wir würden uns riesig freuen, wenn Du mithilfst. Wenn Du es nicht schaffst, weil Du zu weit weg wohnst, schon etwas vor hast oder sonst irgendwie verhindert bist, dann teil doch bitte diesen Blogpost oder den von Kitty Koma. Unsere ewige Dankbarkeit ist Dir gewiss. Danke!

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Saure Gurken

Hier an der Ponywiese herrscht derzeit die klassische Rollenverteilung. Der Tiger verwandelt mit Hilfe seines Schwiegervaters Wände und Decken in Schweizer Käse, die Katzenmama und ich kümmern uns um die Versorgung mit Kuchen und warmen Mahlzeiten und bringen etwas Ordnung in den Garten. Gelegentlich fahren wir zum nächstgelegenen Baustoffdealer und erwerben so illustre Dinge wie Mini-WAGO-Klemmen.

Sonntag probierten wir den neuen Einkochautomaten aus und sorgten für Nachschub an der Saure-Gurken-Front.

Saure Gurken

Saure Gurken für Einlegegurken
Grundrezept für den Sud – reicht für ca. 2kg Gurken:

  • 2 1/2 Liter Wasser
  • 1/2 Liter Spritessig (10%)
  • 250g Zucker
  • 2 Hände Salz

Gewürze pro Glas (groß):

  • 2 Pigmentkörner
  • 5 Pfefferkörner
  • 1 kleines Lorbeerblatt
  • Senfkörner (ca. 2 TL, der Glasboden sollte leicht bedeckt sein)
  • Dill (1-2 Dolden inklusive Stiel)
  • Bohnenkraut (1-2 Stengel)
  • 1/4 Zwiebel
  • optional: 4-5 Knoblauchzehen
  • optional: Meerrettich oder Ingwer
  • Optional: Chili

Die Gurken wässern und gründlich waschen, Blütenansätze und schadhafte Stellen herausschneiden.
Die Gläser und Deckel vorbereiten, also mit Spülmittel auswaschen und sorgfältig klarspülen oder auskochen.

Alle Zutaten für den Sud zusammenmischen und aufkochen lassen. Abschmecken und bei Bedarf nachwürzen. Der Sud sollte ordentlich sauer sein. Beiseite stellen und abkühlen lassen oder für Schnellgurken direkt weiterverarbeiten. (Siehe unten)

Pro Glas die angegebenen Gewürze einfüllen und die Gurken einschichten. Größere Exemplare in Scheiben schneiden, kleinere kommen ganz ins Glas. Nach oben etwas Platz lassen.
Die Gurken mit dem erkalteten Sud übergießen, sie sollten vollständig bedeckt sein. Deckel verschließen und im Einkochtopf bei 75 Grad 20 Minuten einkochen.

Tipp 1: Übriggebliebener Sud kann im verschlossenen Glas im Kühlschrank bis zu einer Woche aufbewahrt werden.

Tipp 2: Statt Gurken kann man auch Zucchini verwenden.

Schnellgurken:
Gewürze direkt in den Sud geben und aufkochen. Die Gurken in die Gläser geben und mit dem kochenden Sud übergießen. Gläser direkt verschließen.
Schnellgurken können direkt am nächsten Tag genossen werden, halten sich aber nicht lange.

  1. ca. 1-2 cm []

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Der Minneola-Kuchen, der eigentlich ein Apfelsinenkuchen werden wollte

„Kann man den eigentlich auch mit Orangen machen?“, fragte der Tiger letzte Woche, als ich den Zitronenkuchen auftischte. Klar, kann man. Lieber aber wollte ich das Rezept für den Feinen Apfelsinenkuchen testen, das sich auf der gegenüberliegenden Backbuchseite befand. Die Bio-Variante der beliebten Zitrusfrucht war leider aus, deshalb packten wir in der irrigen Annahme, dass Minneolas eine Art Kreuzung aus Apfelsine und Mandarine seien, kurzerhand zwei dieser Früchte ein. Mandarine ist tatsächlich eingekreuzt, statt Apfelsine aber eine Grapefruit, was der Frucht ein bitter-saure Note verleiht. Egal – es wird verbacken, was im Haus ist. Statt dem Saft einer Apfelsine und einer Zitrone kam einfach der Saft von zwei Minneolas in den Kuchen, für den man folgendes braucht:

  • 185g Butter
  • 185g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker oder 1 TL Vanilleextrakt
  • 3 Eier
  • 185g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 125 Zucker
  • Saft und Schale von 1/2 Zitrone
  • Saft und Schale von 1 Apfelsine

Butter und Zucker inklusive Vanillezucker schaumig rühren, danach die Eier hinzugeben. Bei Vanilleextraktverwendung gebe ich erst die Eier dazu und dann den Extrakt. Hat sich der Zucker gelöst, Mehl und Backpulver unterrühren. Der Teig sollte glatt sein und schwerreißend vom Löffel fallen.

Den Teig in eine gefettete Springform geben, verstreichen. Im vorgeheizten Ofen bei 190 Grad Ober- und Unterhitze solange Backen, bis er goldgelb ist. Das dauert 30 – 40 Minuten. In der Zwischenzeit die Schale der Zitrusfrüchte abreiben und die Früchte auspressen. Saft, Abrieb und Zucker miteinander vermischen. Über den Kuchen geben. Nochmal 10 Minuten backen.

Minneola-Kuchen

Der Kuchen ist luftig-locker und leicht. In der Minneola-Variante ist hat er eine herbe Unternote, ist insgesamt aber trotzdem angenehm süß-apfelsinig. Die leicht karamellisierten Abriebstückchen sind kleine Zitrusbomben, davon darf ruhig mehr drauf. Der Tiger vermisst Guss und auch der Tigeronkel fand den Kuchen nackig. Nächstes Mal kommt etwas weniger Zucker in den Teig und stattdessen noch eine Puderzuckerhaube drüber.

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Dass ich gelegentlich mal für das Techniktagebuch schreibe, hatte ich irgendwann schon mal erwähnt. Wenn nicht, hole ich es hiermit nach. Letzten Dienstag wurde das Projekt ein Jahr alt. Um das zu feiern, gibt es die Beiträge aus Jahr eins jetzt auch als ebook-Kompilation. Internetarchivierer, Komplettionisten, Tumblr-Verachter und alle, die das Techniktagebuch einfach immer und überall auf ihren mobilen Lesegeräten dabei haben wollen, können wahlweise kostenlos die Komplettversion in drei Technologievarianten (mobi, epub, pdf) herunterladen oder für einen geringen Obolus die Gruppen-kuratierte Best-Of-Version erwerben. Die Best-Of-Version ist bei sobooks zu bekommen (dort finden sich auch die Links zu den Vollversionen) oder bei Amazon. Dort kostet es einen Euro mehr, was man wahlweise als soziales Experiment, Kritik an bestehenden Buchhandelsstrukturen, Gewinnmaximierungsstrategie oder reine Willkür interpretieren kann.

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Woanders – Blackberry-Tod

Ich habe mal wieder etwas für’s Techniktagebuch geschrieben.

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Leseempfehlung: Fürchten lernen

Percanta macht hier gerade etwas Großartiges und lässt uns an einem Teil lebendiger Geschichte teilhaben.
Bisher sind Hintergründe zum Projekt und den Akteuren zu finden. Nach und nach kommen die Tagebucheinträge dazu.

In ihrem persönlichen Blog hat sie etwas dazu geschrieben.

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Ist das bald vorbei? – Twitterlieblinge Juli 2014 – Fußballedition

Im Hause Tiger-Katze beschäftigen wir uns gerade mit so spannenden Fragen wie „Riester oder das Geld doch gleich verbrennen?“, „Für wie dumm halten einen Finanzierungsfuzzis eigentlich?“ und auch „Aufheben oder liegenlassen? Wir ziehen doch eh bald aus!“ Außrdem war der Juli dank diverser WM-Überraschungen sehr favouriten-reich. Deshalb hier erstmal nur Teil 1 von 2.

Fußball. Warren Ellis. Und als Bonus noch ein Koala.




Und dann kam das Spiel gegen Brasilien:




Während der Pause gabe es eine unangenehme Abkühlung




Diverse Einzelhändler dürften das sehr bereut haben:




Der olle David hatte dazu natürlich auch einen Kommentar:

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Woanders – Passkontrolle in Dallas

Ich habe beim Techniktagebuch einen Eintrag über die Passkontrolle in Dallas verfasst. Die beschleunigen die Kontrolle zwar, dafür fehlt mir aber der gestempelte Nachweis in meinem Pass. Nostalgischerweise hänge ich an denen. In Argentinien gibt es dafür sogar zwei Stempel. Einen für die Einreise und einen sobald man das Land wieder verlässt. Ob es sich lohnt, jetzt Stempelstationen an Flughäfen aufzubauen? Als Erinnerungsservice für alle, die problemlos durch die automatische Kontrolle gekommen sind?

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Platz, Platz, wir wollen Platz!

Im Januar hatte ich den Berg an Kosmetikprodukten dokumentiert, die sich in diesem Haushalt stapeln. Mittlerweile sind es wieder ein paar weniger, aber doch noch nicht so viel weniger wie ich mir erträumt hatte.

Das Durchzählen anhand von „Wegwerfbildern“ ergab:

  • Badezusatz -2
  • Shampoo -5
  • Conditioner -3
  • Perfum -3
  • Seife -6
  • Duschgel -5
  • Gesichtsreiniger / Peeling -2
  • Haarstylingprodukte -3
  • Augenmakeupentferner -2
  • Foundation -3
  • Deo -2

Zeugs aufbrauchenZeugs aufbrauchenZeugs aufbrauchen

Außerdem ein ganzes Rudel Lippenstifte und Lippenpflege, diverse Makeup-Proben, Nasensprays, Creme-Pröbchen, 2002 in Shanghai gekaufter Lidschatten.

Zeugs aufbrauchen

Da ist noch Luft nach oben. In dem Tempo reichen einige der Vorräte noch 5-10 Jahre. Vorallem im Bodylotionbereich tut sich wenig, was vorallem daran liegt, dass ich hier immer mal wieder wechsle. Je nach Tageslaune und Duftwunsch nutze ich eine andere Creme. Ein Verhalten, das ich im Duschgelsektor etwas eingedämmt habe.

Wenigstens habe ich nur ausgewählte Produkte nachgekauft. Je einmal Farbschutzshampoo, -conditioner und -kur. Eine Foundation und zwei BB-Creams. Ein Mascara. Zweimal Duschgel bei Bodyshop im Ausverkauf. Nagellack zähle ich zum Glück nicht mit. Sonst hätte ich jetzt schon verloren.

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Piep piep piep – Twitterlieblinge Juni 2014

Diesen Monat: Fußball, Sturm und weise Worte. Natürlich auch mit den ordentlichen Zutaten einer jeden Timeline: Essen, Katzen und die deutsche Bahn.

Wir starten mit einem Tweet, der keine flauschigen Schmetterlinge im Bauch flattern lässt, sondern eher böse blutrünstige Riesenmücken.

Aber es wird besser.

Und besser.

Knoblauch geht immer!

In der Firma unterhalten sich alle über Fußball und Du findest das doof? Einfach mal eine Debatte über die Signifikanz von Flaggen anfangen. Oder feministische Aspekte. Danach unterhält sich in Deiner Anwesenheit garantiert niemand mehr über dieses doofe Ballspiel. Über etwas anderes aber wahrscheinlich auch nicht.

Twitterzirkelbezüge.

Es ging nicht nur mir so, yeah!

Merken!

Frau Novemberregen ist wohl bei Kathrin Passig in die Lehre gegangen.

Manchmal sehen das auch die Kollegen, die mir Aufgaben zuschieben wollen.

Jawohl!

NSA-Witze UND Fußball. Das ist Kunst.

Buffy. Wir brauchen mehr Buffy.

Hier hat jemand ganz tief in der Mottenkiste gegraben. Eigentlich ein Beitrag für’s Techniktagebuch.

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