Sonntagstee – Teeland Oolong Pink Beauty

Die Oktober-Cuppabox war bis jetzt mein Favourit. Zum einjährigen Jubiläum durften sich gleich fünf Marken in der Box präsentieren. In meiner Box befanden sich Tees von Teeland, Edeltee und Ronnefeldt. Anscheinend haben die Marken diesmal nur ihre besten Sorten eingeschickt. Zum ersten Mal haben mich alle drei Sorten überzeugt (2 wurden nachbestellt) und auch die anderen Tees der Ausgabe sehen gut aus. So wanderten gleich noch ein Gunpowder, ein Darjeeling und weitere Sorten in den Nachbestellkorb.

Als erstes habe ich mich an den Oolong Pink Beauty gewagt.

Oolong Tee (43%), Ananasstücke (Ananas, Zucker, Säuerungsmittel: Zitronensäure), Kokos-Chips, natürliches Aroma, Cranberries (Cranberries, Zucker, Sonnenblumenöl), Zitrusscheiben, Rosenknospen, Rosenblütenblätter, Granatapfelstücke, Zitrusschalen, Kokosraspeln, Vanillestücke, Teeblüten

Natürlich aromatisierte, geschmacklich und optisch perfekt abgestimmte Oolong-Komposition mit beerigem, frisch-fruchtigem Zitrusgeschmack an würzig-süßem Vanille-Zimt-Bouquet, eingebettet zwischen zarten Rosen- und Teeblüten.

Es duftet süßlich-zimtig aus der Tüte. Für den Zimtgeschmack / -geruch musste wohl das Aroma herhalten. Der Geruch erinnert an tropische Früchte und würzige Weihnachtsplätzchen. Ein wenig an Glühwein, auf den ich glatt Lust bekomme.

Teeland Oolong Pink Beauty

Auch aufgegossen hält sich die Duftnote. Der satt-braune Aufguss riecht verführerisch. Da schon Zucker beigesetzt ist, kann man gut auf weitere Süße verzichten. Gleichzeitig machen sich Pfeffernoten im Mund breit. Ein Tee, der Wärme und Behaglichkeit verströmt. Genau passend zur Jahreszeit.

Autocorrect-Rätsel (Alibipost)

Immernoch matt und schlapp, obwohl es zwischenzeitlich besser war. Daher heute ein kleines Rätsel. Welchen Wein wollte der Schreiber wohl haben?

Autocorrect

Warum uns Angst tötet

Eine weitere Woche, die wenig Raum für Muße ließ. Immerhin fand ich am Flughafen und im Hotel etwas Zeit, das vor längerer Zeit begonnene Buch weiterzulesen. Das Gewissen war trotz viel wartender Arbeit still, immerhin geht das als Fachbuch durch.
Risk: The Science and Politics of Fear

Normalerweise beschäftige ich mich mit einer anderen Art von Risikomanagement. Aber nicht ohne Grund nehmen sich auch Experten wie etwa Bruce Schneier auch immer wieder der psychologischen Komponente von Sicherheit an. Wann und warum fühlen wir uns sicher? Was treibt uns an? Und welche Konsequenzen hat das?

Ein gleichermaßen faszinierendes wie auch trauriges Beispiel ist der Aktionismus, der nach den Attentaten des 11. September eintrat. War Fliegen noch sicher? Im Vergleich schon, egal was uns unser Bauchgefühl (ein wichtiges Thema im Bauch) auch einreden mochte.

An American professor calculated that even if terrorists were hijacking and crashing one passenger jet a week in the United States, a person who took one flight a month for a year would have only a 1-in-135,000 chance of being killed in a hijacking – a trivial risk compared to the annual 1-in-6,000 odds of being killed in a car crash. Risk analysts knew all about this safety gap.

Und unser Bauchgefühl ist mächtig. Was uns zu unvernünftigen aber vermeintlich guten Entscheidungen bringt.

It turned out that the shift from planes to cars in America lasted one year. Then traffic patterns went back to normal. Gigerenzer also found that, exactly as expected, fatalities on American roads soared after September 2001 and settled back to normal levels in September 2002. With these data, Gigerenzer was able to calculate the number of Americans killed in car crashes as a direct result of the switch from planes to cars. It was 1,595. That is more than one-half the total death toll of history’s worst terrorist atrocity. It is six times higher than the total number of people on board the doomed flights of September 11. It is 319 times the total number of people killed by the infamous anthrax attacks of 2001.

Als Flughafen-Dauergast sind solche Zahlen schon fast wieder beruhigend – wenn nur die Fahrt zum und vom Flughafen nicht wäre.

I’m going slightly mad

It finally happened – um es mit Freddie zu sagen. Seit der Queen-Dokumentation am Wochenende hat sich der Song in meinem Hirn festgefressen und lässt nicht mehr los. Passend für eine Woche, die sich nicht so richtig entscheiden kann, ob sie nun furchtbar oder großartig sein möchte. Schon das Wochenende stand unter keinem guten Stern. Pünktlich zum Montag war zwar die Migräne weg, dafür das Arbeitspensum umso präsenter. Endspurt in einem wichtigen Projekt, Statustermine und Urlaubsübergabe in einem anderen. Das Projekt von vor 4 Wochen muckte auch nochmal auf, konnte aber schnell wieder niedergeknüppelt werden. Zwischenzeitlich lichtete sich das Chaos etwas, die Katzenseele wurde mit etwas Lob gebauchpinselt und immerhin musste ich nur eine Nacht außerhäusig schlafen. So richtig aufatmen war bisher aber noch nicht angesagt.

Solche Tage bestehen vorallem aus Telefonaten in unterschiedliche Zeitzonen, Durchsicht der Arbeitsergebnisse von Kollegen, Erstellung von Zusammenfassungen und Ergebnisberichten. Dazu kommen Termine, die wichtig und richtig sind, aber viel Zeit stehlen. Zwischendurch ärgere ich mich etwas über das Knirschen und Knacken in einem sonst ganz gut geölten Getriebe, atme schwer und trinke Tee. Viel Tee.

Nächste Woche wird wieder ruhiger, ja?