Global Frequency II.

Fragte man sich am 14. Juni hier noch, wie lange es dauern würde, bis auch offline über Ablehnung und Onlineauferstehung des „Global Frequency“-Pilotfilmes berichtet würde, dürfte diese Frage spätestens jetzt geklärt sein.
In der heutigen Ausgabe, der Metro, einer Pendlerzeitschrift, findet sich ein Artikel zum Thema.

Global Frequency Metro

Bild von Dude

Global Frequency Pilot im Netz aufgetaucht

Nachdem Warner Bros. den „Global Frequency„-Pilotfilm nicht haben wollte, ist das gute Stück mittlerweile im p2p-Netz aufgetaucht.

Warrens Kommentar:

The TV pilot that’s all over the net right now, on that filthy bit torrent thing which is illegal and nasty and I certainly don’t use it to watch The Daily Show or anything.

I don’t have the torrent link, and I haven’t seen the pilot, so don’t ask.

But feel free to buy the book.

Die Vorlage zum Piloten stammt aus Ellis‘ Global Frequency: Planet Ablaze. Auch zu haben beim Comicdealer meines Vertrauens.

Pekingente auf Glasnudeln

Ja, ich möchte wirklich schwarzen Reisessig. Nein, keine Sojasauce für Sushi. Auch keinen Sushi-Essig. Schwarzen Reisessig. Und Reiswein. Ja, ich weiß, dass der, den ich genommen habe, zum Kochen ist. Dafür brauche ich ihn doch. Und schwarze Bohnenpaste. Süße Bohnensauce hätte ich auch gern noch. Dann Shiitake. Hoisinsauce. Pflaumensauce. Tofu. Zwei Beutel Sojasprossen. Und Sichuanpfeffer, den darf ich auch nicht vergessen!

Spätestens beim Pfeffer hat die nette Verkäuferin dann eingesehen, dass ich kein Interesse an Sushizutaten habe. Pekingente möchte ich machen. Und ein paar andere Kleinigkeiten.
Sicher in Zeiten, in denen Essen nicht mehr Essen heißt, sondern Food und bereits beim Kauf fast, finger oder convenient ist, keine Selbstverständlichkeit. Selbst Sushi geht schnell und einfach, wenn man den Bogen erstmal raus hat. Nur für den Reis braucht man etwas Geduld, für’s Rollen lediglich Übung und etwas Fingerspitzengefühl.

4 Stunden in der Küche stehen und sich mit Paprika, Mandarinpfannkuchen und Frühlingsrollenteig zu messen, ist da schon was anderes. 15 Minuten kneten muss man ihn. Und der Spaß fängt dann erst richtig an.

Die Ente dagegen ist relativ leicht zubereitet. Mit Rübensirup, Malzzucker oder Honig eingestrichen, wartet seit dem Vorabend darauf, endlich in die Röhre zu dürfen. Dort brutzelt sie dann langsam vor sich hin. Pflegeleicht, ein angenehmes, süßliches und doch herzhaftes Aroma verbreitend.

Nur die Mandarinpfannkuchen wollen nicht so recht. Entweder sind sie zu steif oder noch roh. Dazwischen gibt es nichts. Na dann gibt’s die Ente eben mit Glasnudeln. Und ohne die original Pekingentensauce. Die hat sich nämlich lieber auf dem Boden breitgemacht, statt unseren Gaumen erfreut.
Dann eben nächstes Mal. Wenn ich Übung im Pfannkuchenbacken habe.

Und geschmeckt hat’s ja trotzdem.

Batman Begins

Morgen geht’s in Batman Begins. Gespannt bin ich. Luise hat mir bisher nur Gutes verkündet, ihr gefiel der Film und das will schon ein bisschen was heißen.
Ein wenig Skepsis ob der deutschen Synchro macht sich breit. Ob die wohl gut ist? Schlechte Synchro kann eine Menge kaputtmachen.
Na mal schauen.

Viel schlimmer als die letzten beiden Filme, kann ja kaum werden, oder?
Mit Grausen denke ich an den hirnlosen Bane zurück, der überhaupt nicht dem entsprach, was man aus den Comicheften kennt. Bane ist zwar ein Muskelpaket sondersgleichen, aber nicht hirnlos. Ganz im Gegenteil!
Hinzu kamen die bunten Kostüme, dämmliche Sprüche, schlecht erzählte Storys. Nicht dass es keine guten Vorlagen gäbe. Aber die hält man wohl nicht für massentauglich. Dabei zeigen die Erfolge von X-Men, Spiderman, Hellboy und Constantine, dass es durchaus möglich ist, relativ nah an der Vorlage zu bleiben und trotzdem einen guten, massentauglichen Film zu produzieren.

Abstriche wird man wohl immer machen müssen, aber es wäre doch auch langweilig, wenn der Film nur eine 1-zu-1-Kopie des Comics wäre.

Sinnvolle Traditionen

In China ist es üblich, vor dem Essen das Besteck mit heißem Tee zu reinigen. Besonders in Restaurants.
Eine Tradition, die auch in Deutschland nützlich sein kann.

Nur mit Worten

„Ich habe ihr schon gestern morgen gesagt, dass ich sie liebe. Nur mit Worten!“

Ja, das sind die schönsten Liebesbekundungen! Halt dir deinen Mann gut fest, mein liebes Schäfchen. So einen findet man selten.

Kindheitserinnerungen

So ein Keimglas ist wie ein Ticket zurück in die Vergangenheit. Als man mit seinen Eltern noch Kresse auf Wattegrund gekrümelt und stundenlang davorgesessen hat, um zu schauen, ob schon was wächst.

Hopfen und Malz

Vielleicht ist doch noch nicht aller Tage Ende.


Zwei kleine Jungs (~6 Jahre alt) gingen eben durch den Laden und suchten sich offensichtlich die Verpflegung für den Schultag zusammen.

Plötzlich sagte der eine zum anderen:
Meine Mutter hat ein total geiles Brot gebacken.

Das ist nicht nur der Shopblogger (positiv überrascht). :mrgreen:

Trend? o.O

Auch mal interessant: Laut BamS liege ich voll im Trend, denn brünette ist das neue Blond.
Ich wusste gar nicht, dass es so einen Trend gibt. :gruebel:

Kinder sind die Zukunft

Dienstag, 12.45 Uhr.
Hinten ziehen sich die Zehntklässler ihr erstes Nachmittagsbier rein.
In der Reihe davor wird gerappt. Obszön, niveaulos, grammatikalisch einfach nur haarsträubend.
Die 14jährigen Mädchen vor mir brüsten sich mit ihren Sauferlebnissen. „Habe mir die Birne zugedröhnt. Den nächsten Morgen nur noch gekotzt. Aber geil war’s.“
Die Jungs hinten machen sich über die alten Leute am Straßenrand lustig.
Wenn man frisch gestochenes Piercing hat und raucht, entzündet’s sich. Wenn’s dazu noch ein Nasenpiercing ist, bekommt man Nasenbluten. Das weiß sie aus eigener Erfahrung. Wäre ja auch uncool, wenn man sich an die Hinweise des Arztes halten würden.

Im Schulbus wird PISA plötzlich schrecklich real.