Zeitdiebe

Merke: Access 2007 produziert standardmäßig INNER JOINS.

ARGH!

Küchenkatze I

Heute gab’s Apfelkuchen nach diesem Rezept von Miss Caro. Sehr lecker, sehr empfehlenswert.

Apple Pie

Freitag Brot für die nächsten 2 Wochen nach dem bereits erprobten Rezept gebacken. Diesmal noch zusätzlich mit Walnüssen und in zwei Portionen. Dabei festgestellt, dass der Peddigrohrgarkorb seinen Plastikverwandten um Längen schlägt. Teigling löst sich besser und wird insgesamt lockerer. Brauche mehr Garkörbe.

Popkultur

Those Mayfair office blocks really are like the Tardis – far larger inside than they look.

Suzana S. – Confessions of a City Girl

Katzenleben – 12.04.2010

Schmeckt Brot besser, wenn man es in Hasenform bringt?

Bunny nom

Nicht wirklich. Aber es macht Spaß, die Ohren abzubeißen!
Und handlicher sind die Mini-Sandwiches auch.

Katzenleben – 11.04.2010

Das schlechte Wetter draußen motiviert eher zum Liegenbleiben als zum Aufstehen. Aber wir haben ja einen Plan. Aufstehen, Brot und Brötchen jagen, Wäsche waschen und danach ins Fitnessstudio. Später nochmal mit Besen und Wischzeug durch die Wohnung toben. Abends die Gemüsekiste zu Backgemüse verarbeiten.
Wir kommen bis zur Wäsche. Danach schlägt die Frühjahrsmüdigkeit zu.

Ich bin IT-Prüferin

Bei Anke Gröner aufgesammelt, die dankenswerter Weise auch eine Liste mit den bereits erfolgten Antworten pflegt.

1. Was machst du beruflich?
Ich arbeite bei einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als IT-Prüferin. Das bedeutet, dass ich im Wesentlichen verschiedenste IT-Komponenten daraufhin überprüfe, ob sie die Ordnungsmäßigkeitsanforderungen, die an elektronische Buchführung gestellt werden, erfüllen. Ich beschäftige mich also mit Buchhaltungssoftware, ERP-Systemen, den dazugehörigen Datenbanken und Betriebssystemen. Außerdem gehören noch die Abläufe innerhalb von IT-Abteilungen zu den Prüfthemen und Dinge wie Netzwerk, Rechenzentrumsbetrieb und „was tun wenn’s kaputt ist“. Alles rund um das Rechenzentrum und physikalische Sicherheit ist dann auch mein persönliches Steckenpferd. Ich kann selten an Brandschutztüren vorbeilaufen ohne die Plakette zu checken.

Wenn ich nicht für die Jahresabschlußprüfer unterwegs bin, beurteile ich Konzepte und Lösungen zur elektronischen Rechnungsstellung. Letztendlich läuft es aber immer auf dasselbe hinaus: Schwachstellen aufzuspüren, die Manipulationen oder sonstwie veränderte Ergebnisse möglich machen.

2. Was ist gut – was ist nicht so gut daran?
Ich werde dafür bezahlt, dass ich meine Nase in anderer Leute Angelegenheiten stecke und rumnörgele, muss ich noch mehr sagen? Manchmal hat das ein bisschen was von Detektivarbeit. Wenn man in Gesprächen herauskitzeln muss, was in einem Unternehmen vielleicht nicht ideal läuft, braucht man einiges an Fingerspitzengefühl. Für einen IT-Job, der zum Teil wirklich Detailwissen technischer Art verlangt, hat man ungewöhnlich viel Kundenkontakt und muss gut mit Menschen können. Für mich perfekt, denn auf Dauer möchte ich mich nicht ins dunkle Kämmerlein sperren lassen. Ich brauche diese Kontakt.

Dadurch, dass man viel herumkommt, in den verschiedensten Unternehmen prüft, lernt man auch viel. Man sieht die tatsächlichen Abläufe in Unternehmen, bekommt mit, welche Ansätze funktionieren und wie man IT lieber nicht umsetzen sollte.

Die Schnelllebigkeit kann man positiv als auch negativ sehen. Man muss bereit sein, ständig dazuzulernen und sich neue Dinge anzueignen. Manchmal bleibt dafür nicht viel Zeit. Das ist auf Dauer anstregend und man muss sich Strategien zurechtlegen, damit klarzukommen. Überhaupt ist meine Tätigkeit mit viel Stress verbunden. Deadlines, knappe Budgets, viel Reiserei. In den letzten 1 1/2 Jahren habe ich mehr Hotels von innen gesehen als in den davorliegenden 27 Jahren meines Lebens. Ich reiße pro Jahr an die 40.000 km auf Deutschland Straßen, mein Bahn.Bonus-Konto ist gut gefüllt, mein Comfort-Status gesichert. Meinen Koffer kann ich innerhalb von 20 Minuten packen – wenn genug Blusen gebügelt sind. Hört sich spannend an, geht auf Dauer aber wirklich auf’s Gemüt. Ganz möchte ich es nicht missen, aber ich freue mich doch auch, wenn ich mal ein paar Wochen am Stück Heimschläfer sein darf.

3. Was wäre dein absoluter Traumberuf?
Derzeit mag ich meinen Beruf ganz gern und kann mir auch nicht vorstellen, etwas andere zu machen. Langfristig wäre es vielleicht interessant, in den Universitätsbereich zurückzukehren, diesmal auf der lehrenden Seite. Auch in meinem jetzigen Beruf bin ich gelegentlich als Referent tätig.
Manchmal stelle ich mir vor, wie es wäre, etwas handwerklicheres zu tun. Oder wenigstens etwas, mit einem greifbaren Ergebnis. Das hat aber wohl jeder, der geistig tätig ist.

4. Warum gerade dieser?
Dozent? Wollte ich schon immer werden. Als Kind war mein Traumberuf Lehrerin, davon haben mich meine Eltern aber glücklicherweise abgebracht. Auch wenn ich glaube, dass ich ganz gut gewesen wäre.
Als Prüfer darf ich andere wenigstens belehren.

So, und jetzt mache ich Feierabend und schaue nach, ob die A7 noch da ist!