Symbolbilder

Skyline

Lady Liberty enlightening the world

Freedom Tower

Baker Goods

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Of you can make it here

Drei Wochen verbringe ich in Steinwurfweite von New York City. Drei Wochen, die pickepacke voll sind mit Geschäftsterminen unter der Woche und Sight Seeing am Wochenende. Wenn man schon mal hier ist, muss man das ja auch ausnutzen. Gestern West Point, heute Liberty und Ellis Island, nächsten Samstag Manhattan und Sonntag vielleicht an die Küste.

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Auf dem Sprung

Morgen geht es zeitig los und endet spät. Daher heute nur Stichpunkte:

  • Garten entwickelt sich prächtig, mit dem Giersch wird ein hartnäckiger Kampf ausgefochten
  • Kartoffeln, Zuckerschoten, Erbsen, Möhren, Radieschen, Porree und Salat ausgebracht
  • noch mehr Tomatenpflanzen bekommen; wenn das was wird, machen wir einen Tomatenhandel auf
  • und einen Johannisbeer-Handel
  • Weinpflanze geschenkt bekommen, ans Haus gepflanzt
  • im Schlafzimmer endlich Gardinen; es lebt sich gefühlt unbeobachteter
  • iPhone versehentlich gesperrt und das vermutete Backup war nicht da; viele Tränen, vom Tiger servierter Whisky, später Freude über dieses Cloud-Gedöns; Daten (=Fotos) sind über iCloud Fotostream, drei Geräte, lokale Kopien, Evernote und Dropbox verstreut; Biodaten sind weg, schade drum; lebt sich gleichzeitig irgendwie leichter

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Der frühe Vogel …

… hat gefälligst leise zu sein, sonst holze ich im Herbst seinen Baum ab. Die gefiederten Krachmacher veranstalten jeden Morgen einen Wettstreit, wer denn am lautestens tröten kann. Biologen, hatten ja festgestellt, dass Stadtvögel lauter singen als ihre weniger hippen Verwandten vom Landö Die Studie darf gern bei uns im Garten und hinter dem Haus wiederholt werden.

Wenigstens räubern die Spatzen nicht mehr in meinen Blumen und lassen auch die Zwiebeln in Ruhe. Die treiben kräftig aus und machen den bisher weit vorn liegenden Radieschen Konkurrenz. Auch bei den Mairüben zeigt sich bereits erstes Grün. Der Giersch hält sich an der Stelle vornehm zurück und auch an den anderen Fronten setze ich ihm langsam zu. Bloß gut, dass wir eine große Biotonne genommen haben.

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Draußen

Die Sonne scheint endlich lange und oft genug, um im Garten auch etwas zu schaffen. Das Beet vor dem Wintergarten nimmt Form an. Unter den Nistkasten habe ich Duft- und Schnittblumen gesäht. Der Kasten selbst ist auch mittlerweile bezogen. Ein Spatzenpärchen nistet sich seit ein paar Tagen dort ein. Das neu aufgestellte Futterhäuschen haben sie noch nicht entdeckt. Dafür hat irgendwer anders sich die Sonenblumenkerne aus der Futtermischung gepickt.

Neben den Radischen hat sich heute auch das erste zarte Spinatgrün gezeigt. Der Rest lässt es noch langsam angehen.
Eigentlich wollte ich heute noch weitere Beete anlegen und bestücken. Aus „nur mal eben ein bisschen was von dem Giersch“ wegmachen, wurden dann aber doch ein paar Stündchen und eine halbe Biotonne voll Wurzelkram. Leider nur ein kleiner Teil des Gestrüpps, aber der Rest muss sowieso weichen, wenn die Terasse gemacht wird. Bis dahin ist Eindämmung angesagt, damit der Rest des Gartens nicht auch noch von dem Kraut eingenommen wird. Immerhin habe ich in dem Zuge gleich eine weitere Plastikkomposttonne beiseitigt und ein Beet für Mairüben erobert. Mal sehen, was die nächste Woche bringt.

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12 von 12 – April

An ausschlafen war heute nur bedingt zu denken. Wir hatten gestern spontan Bekannte zum mittäglichen Grillen eingeladen und wollten noch ein bisschen Ordnung schaffen.
Nach einem kurzen Frühstück mit neuer Küchendecke, ging es also los.

12 von 12 April

Wohnzimmer, Wintergarten und Küche mussten aufgeklart werden, die Bäder im Erdgeschoss durchgewischt werden. Das war schneller erledigt als erwartet und so blieb nach dem Verfeinern des gekauften Kartoffelsalates noch Zeit, kurz die Beine hochzulegen.

12 von 12 April

Neben dem Essen blieb auch Zeit, über die weiteren Ausbaupläne und Gartengestaltung zu plaudern. Gestern hatte ich das Erdbeerbeet mit Steinen umrandet und mit Rindenmulch befüllt. Jetzt fehlt nur noch ausreichend Sonne.

12 von 12 April

Nachdem die Gäste wieder weg waren, gingen wir wieder in den Faulenzmodus über. Schnell noch eine großzügig dimensionierte Tasse Tee gemacht und mitsamt Kindle ab auf die Couch. Immer im Blick: Die Vogelvilla, die auf neue Mieter wartet. Zwei Besucherpaare haben heute schon besichtigt; ein Meisen- und ein Spatzenpärchen.

12 von 12 April12 von 12 April

Die Spatzen fühlen sich im Garten offensichtlich wohl. Es sind genug Stellen für ausgiebige Sandbäder frei und für Leckerbissen gegen den Hunger ist gesorgt. Die Biester machen auch vor den frisch gepflanzten Blumen nicht halt. Die einen knappsen sich an der Schafgarbe Zweiglein ab, die anderen zupfen die Blüten der bisher noch nicht bestimmten Blume mit den weißen Blüten herunter.

12 von 12 April12 von 12 April

Vielleicht kann ich ihnen ja beibringen, die Wäsche zu falten? Davon stapelt sich in der Waschküche mehr als genug.

12 von 12 April

Zum Waschen von 3 Maschinen hat es noch gereicht, danach war Feierabend. Im Kühlschrank stand noch ein Fläschchen Fentimans. Auf der Suche nach einer Flasche Gin dazu, stieg ich erst in die provisorische Bar im ersten Stock, dann runter in den Keller. In der Wein- und Spiritousenabteilung war zwar Gin, aber nicht der, den ich suchte. Der stand noch im Nebenraum. Auch hier muss mal aufgeräumt werden.

12 von 12 April

Eigentlich wollte ich Brooklyn Gin nehmen, hatte aber Bedenken, dass er im kräftigen Fentimans untergeht. So wurde es dann Bombay Sapphire, zu dem sich auch noch Wacholderbeeren, etwas Zitrone und ein Zweiglich Rosmarin gesellten. Nicht die schlechteste Kombination.

12 von 12 April12 von 12 April

Das war es dann aber auch für heute. Das neue Bett im frisch teilrenovierten Schlafzimmer wartet.

12 von 12 April

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Frohe Ostern

Rooftop garden

Die Feiertage liefern noch ein bisschen mehr Zeit für Erholung. So langsam fühle ich mich auch wieder fit und wie ich selbst. Ich huste noch etwas rum, aber das ist harmlos gegen das, was da in den letztem Wochen rauskam. Die Sonne tut ihr übriges und gibt alles, um Pelz und Seele zu streicheln. Bis der Garten so aussieht wie des Blumenmeer dort oben, dauert es aber wohl noch. Es kann weitergehen, Leben. Nach einem letzen faulen Ostermontag drücke ich übermorgen wieder auf Play.

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Wegen Krankheit geschlossen

Tee trinken, rumhusten und zurück auf die Insel träumen. Für mehr reicht es grad nicht.

Aussicht

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Der Minneola-Kuchen, der eigentlich ein Apfelsinenkuchen werden wollte

„Kann man den eigentlich auch mit Orangen machen?“, fragte der Tiger letzte Woche, als ich den Zitronenkuchen auftischte. Klar, kann man. Lieber aber wollte ich das Rezept für den Feinen Apfelsinenkuchen testen, das sich auf der gegenüberliegenden Backbuchseite befand. Die Bio-Variante der beliebten Zitrusfrucht war leider aus, deshalb packten wir in der irrigen Annahme, dass Minneolas eine Art Kreuzung aus Apfelsine und Mandarine seien, kurzerhand zwei dieser Früchte ein. Mandarine ist tatsächlich eingekreuzt, statt Apfelsine aber eine Grapefruit, was der Frucht ein bitter-saure Note verleiht. Egal – es wird verbacken, was im Haus ist. Statt dem Saft einer Apfelsine und einer Zitrone kam einfach der Saft von zwei Minneolas in den Kuchen, für den man folgendes braucht:

  • 185g Butter
  • 185g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker oder 1 TL Vanilleextrakt
  • 3 Eier
  • 185g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 125 Zucker
  • Saft und Schale von 1/2 Zitrone
  • Saft und Schale von 1 Apfelsine

Butter und Zucker inklusive Vanillezucker schaumig rühren, danach die Eier hinzugeben. Bei Vanilleextraktverwendung gebe ich erst die Eier dazu und dann den Extrakt. Hat sich der Zucker gelöst, Mehl und Backpulver unterrühren. Der Teig sollte glatt sein und schwerreißend vom Löffel fallen.

Den Teig in eine gefettete Springform geben, verstreichen. Im vorgeheizten Ofen bei 190 Grad Ober- und Unterhitze solange Backen, bis er goldgelb ist. Das dauert 30 – 40 Minuten. In der Zwischenzeit die Schale der Zitrusfrüchte abreiben und die Früchte auspressen. Saft, Abrieb und Zucker miteinander vermischen. Über den Kuchen geben. Nochmal 10 Minuten backen.

Minneola-Kuchen

Der Kuchen ist luftig-locker und leicht. In der Minneola-Variante ist hat er eine herbe Unternote, ist insgesamt aber trotzdem angenehm süß-apfelsinig. Die leicht karamellisierten Abriebstückchen sind kleine Zitrusbomben, davon darf ruhig mehr drauf. Der Tiger vermisst Guss und auch der Tigeronkel fand den Kuchen nackig. Nächstes Mal kommt etwas weniger Zucker in den Teig und stattdessen noch eine Puderzuckerhaube drüber.

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Saftiger Zitronenkuchen

Als ich auszog, bekamen meine Eltern einen Auftrag: Sie sollten auf Flohmärkten nach dem Backbuchklassiker Ausschau halten, der mich schon seit Kindertagen begleitete. Das Backbuch aus dem Verlag für die Frau gibt heute zwar auch wieder((Amazon-Affiliate-Link)), aber ich bin doch an die Handhabung der originalen Ausgabe gewöhnt. Ich besitze die 7. Ausgabe von 1983, ähnliche lassen sich gebraucht auch online finden((Amazon-Affiliate-Link)).

Den Zitronenkuchen hatte ich bisher noch nicht gebacken. Es wurde also Zeit.

Man braucht:

  • 250g Butter oder Margarine
  • 250g Zucker
  • 5 Eier
  • 3 Esslöffel Rum
  • 125g Mehl
  • 125g Stärkemehl (kann durch normales Mehl ersetzt werden)
  • 1/8 L Zitronensaft (ca. 3 Zitronen)
  • 120g Puderzucker

Die Zubereitung ist simpel. Entgegen westdeutscher Empfehlungen, rät das Buch allerdings dazu, die Zutaten kalt zu verarbeiten. Bis auf die Butter mache ich das auch meist so.
Also los:
Butter und Zucker werden schaumig gerührt, danach kommen die Eier dazu. Ich mache mir nicht die Mühe, sie einzeln dazuzugeben und zu verrühren, sondern gebe alle 5 auf einmal dazu. Hat sich der Zucker gelöst und sieht alles gut schaumig aus, kommt erst der Rum dazu, danach die Mehle.

Ergebnis ist ein geschmeidiger, zähflüssiger Teig. Der kommt in eine gebutterte Napfkuchenform (Gugelhupf). Ich wollte lieber zwei kleine Kuchen und habe daher eine kleine Napf- und eine kleine Kastenform genommen. In beide kam jeweils die Hälfte des Teiges.

Den Kuchen bei 190 Grad Ober- und Unterhitze 45 – 60 Minuten backen, dann in der Form etwas auskühlen lassen. Ein Zitronenkuchen ist das jetzt noch nicht, aber das ändern wir gleich. Mit einer Stricknadel (ich habe eine Pralinengabel genommen) dicht nebeneinander einstechen. 100g Puderzucker in dem Zitronensaft lösen und über den Kuchen geben. Vollständig auskühlen lassen, vorsichtig lösen und stürzen, mit dem restlichen Puderzucker bestäuben.

ZitronenkuchenZitronenkuchen

Durch das Tränken mit dem Zitronensaft, kommt das Aroma nicht sonderlich fein und subtil um die Ecke, sondern mit großem Getöse. Der Tiger freute sich besonders über die „kleinen Zitronennester“, die sich an einigen Stellen gebildet hatten. Wem das zuviel ist, der kann Zitronenzeste und einen Teil des Saftes in den Teig geben. Den Rest mit Puderzucker zu einer Glasur verarbeiten und fertig ist die angepasstere Version.

Zitronenkuchen nach "DDR-Rezept"

  1. Das Buch spricht von mäßiger Mittelhitze. []

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