Cowboykatze

Es verbessert die Beziehung zum Gegeüber ungemein, wenn man sich den lokalen Gepflogenheiten anpasst. Für Texas kann ich die Investition in einen Cowboyhut und passenden Gürtel empfehlen. Beides lockert das steife Businessoutfit auf und sorgt für Lacher auf der Gegenseite. Und so ein original Stetson macht durchaus einiges her.

Lebenszeichen 07/2014

Es ist gerade mal wieder furchtbar viel los.
In den Hauptrollen:

  • ein zauberhaftes Haus in idyllisch ländlicher Lage
  • eine geschäftliche Reise nach Texas inklusive dem kompletten Angebots-, Vertrags- und Auftragsbrimborium vorweg
  • ein Zahn mit Löchlein, der ausgerechnet jetzt noch behandelt werden möchte
  • technische Geräte, die ihren Dienst versagen
  • neue Aufgaben und Herausforderungen
  • eine enge Deadline und ein nicht ganz unkomplizierter Mandantenapparat

Und zwischendrin immer mal wieder die Frage Ist schon wieder Vollmond?

Aber das wird schon werden.

Platz, Platz, wir wollen Platz!

Im Januar hatte ich den Berg an Kosmetikprodukten dokumentiert, die sich in diesem Haushalt stapeln. Mittlerweile sind es wieder ein paar weniger, aber doch noch nicht so viel weniger wie ich mir erträumt hatte.

Das Durchzählen anhand von „Wegwerfbildern“ ergab:

  • Badezusatz -2
  • Shampoo -5
  • Conditioner -3
  • Perfum -3
  • Seife -6
  • Duschgel -5
  • Gesichtsreiniger / Peeling -2
  • Haarstylingprodukte -3
  • Augenmakeupentferner -2
  • Foundation -3
  • Deo -2

Zeugs aufbrauchenZeugs aufbrauchenZeugs aufbrauchen

Außerdem ein ganzes Rudel Lippenstifte und Lippenpflege, diverse Makeup-Proben, Nasensprays, Creme-Pröbchen, 2002 in Shanghai gekaufter Lidschatten.

Zeugs aufbrauchen

Da ist noch Luft nach oben. In dem Tempo reichen einige der Vorräte noch 5-10 Jahre. Vorallem im Bodylotionbereich tut sich wenig, was vorallem daran liegt, dass ich hier immer mal wieder wechsle. Je nach Tageslaune und Duftwunsch nutze ich eine andere Creme. Ein Verhalten, das ich im Duschgelsektor etwas eingedämmt habe.

Wenigstens habe ich nur ausgewählte Produkte nachgekauft. Je einmal Farbschutzshampoo, -conditioner und -kur. Eine Foundation und zwei BB-Creams. Ein Mascara. Zweimal Duschgel bei Bodyshop im Ausverkauf. Nagellack zähle ich zum Glück nicht mit. Sonst hätte ich jetzt schon verloren.

Piep piep piep – Twitterlieblinge Juni 2014

Diesen Monat: Fußball, Sturm und weise Worte. Natürlich auch mit den ordentlichen Zutaten einer jeden Timeline: Essen, Katzen und die deutsche Bahn.

Wir starten mit einem Tweet, der keine flauschigen Schmetterlinge im Bauch flattern lässt, sondern eher böse blutrünstige Riesenmücken.

Aber es wird besser.

Und besser.

Knoblauch geht immer!

In der Firma unterhalten sich alle über Fußball und Du findest das doof? Einfach mal eine Debatte über die Signifikanz von Flaggen anfangen. Oder feministische Aspekte. Danach unterhält sich in Deiner Anwesenheit garantiert niemand mehr über dieses doofe Ballspiel. Über etwas anderes aber wahrscheinlich auch nicht.

Twitterzirkelbezüge.

Es ging nicht nur mir so, yeah!

Merken!

Frau Novemberregen ist wohl bei Kathrin Passig in die Lehre gegangen.

Manchmal sehen das auch die Kollegen, die mir Aufgaben zuschieben wollen.

Jawohl!

NSA-Witze UND Fußball. Das ist Kunst.

Buffy. Wir brauchen mehr Buffy.

Hier hat jemand ganz tief in der Mottenkiste gegraben. Eigentlich ein Beitrag für’s Techniktagebuch.

Haare ab – reloaded

Letztes Jahr habe ich meinen Kopf zum ersten Mal für eine Friseurprüfung hingehalten. Und wie das so ist, wenn man seinen Job gut macht – in diesem Fall: pünktlich sein, stillsitzen, gut zureden – man bekommt ihn in der Regel ein zweites Mal angeboten. Diesmal war es etwas kurzfristiger, weshalb wir keine Chance mehr hatten, eine komplette Probefärbung durchzuführen. Dafür ist jetzt eine versteckte Strähne ordentlich rot während der Rest lustlos und ausgeblichen vor sich hinbaumelt. Meinetwegen kann es losgehen. Wir müssen uns aber noch zwei Wochen gedulden.

Den Schnitt legen wir morgen final fest. Das Make-Up steht. Es sind wieder grüne Katzenaugen geworden. Ich musste nicht einmal gut zureden.

Argentinien in Bildern – Essen & Trinken

Im Portezuela …

BA 2014

wo sie einen hervorragenden old Fashioned mixen.

BA 2014

Argentinische Steaks und andere Leckereien gab es im

BA 2014

BA 2014

Nierchen vom Grill!

BA 2014

Eine Auswahl von der Salatbar

BA 2014

Empanadas

BA 2014

Und das Beste: man darf von allem etwas probieren.

BA 2014

Katze in Argentinien

Geblieben:
8 Tage

Geschlafen:
Im Buenos Aires Grand Hotel in Recoleta

Gesehen:
Recoleta bei Nacht, jeden Tag die Metalltulpe im Park, den Kunsthandwerkmarkt und den Friedhof in Recoleta, Panermo, 1/3 der Turibus-Strecke, viele Hunderudel beim Gassigehen, bunte Busse

Gehört:
Gefühlt immer die selbe CD mit dem Besten der 70er, 80er und 90er

Gelernt:
Ein paar Brocken Spanisch

Gegessen:
Steaks, Milanesa (Schnitzel), Dulce de Leche, Locro, Empanadas, Flan, gegrillte Nierchen, das leckerste Kürbispüree der Welt

Getrunken:
Viel Cubra Libre, den besten Old Fashioned der Welt im Portezuelo in Recoleta, keine Mate

Schätzen gelernt:
WLAN in nahezu jedem Restaurant

Vermisst:
Den Tiger

Woanders

Seit der re:publica schreibe ich für’s Techniktagebuch.

Die Beiträge dieser Woche gibt es daher hier, hier und hier.

Und dann noch dieses Foto von einem Fuchs.

Termin-Tetris

Morgen geht die re:publica los und ich bin einfach noch nicht bereit! Seit Tagen versuche ich, die interessanten Sessions unter einen Hut zu bringen. Fazit: Ich werde mich klonen müssen. Bis das möglich ist, bleibt nur, interessante Sessions im Kalender zu bookmarken und sich spontan nach Laune zu entscheiden, was ich wegfallen lasse.

Taktik: Alles in den Kalender importieren, streichen was uninteressant ist. Zwischendrin mehrfach fluchen, weil der Kalender abstürzt. Das vorläufige Ergebnis:

Planung re:publica

Planung re:publica

Planung re:publica

Den Rest werde ich mir wohl im Nachgang ansehen müssen. So wie „Programmieren für Nullcheckerbunnies“. Ich fürchte, dass ich mich nicht durch die angekündigte strenge Einlasskontrolle mogeln kann. „From Nose to Tail“ habe ich nach langem Drumrumtigern auch gestrichen. Aber selbst jetzt sieht mein Kalender unangenehm überladen aus. Mal schauen, wie viel ich am Ende wirklich mitmachen kann.

Coq au Vin

Den US-Kochbuch-Klassiker Mastering the Art of French Cooking Boxed Set: Volumes 1 and 2 hatte ich auf meine Wunschliste gesetzt, nachdem ich Julie & Julia♥♥ gesehen hatte. Die portraitierte Foodbloggerin war mir zwar von Anfang bis Ende unsympatisch – und Julia anscheinend auch – aber die Liebe zur französischen Küche, die in den Episoden über Julia Child gezeigt wurde, hat mich mitgerissen. Bisher hatte ich genau ein Rezept aus dem ersten der zwei Bücher nachgekocht: Poulet au Porto. Ein wunderbar cremiges Geflügelgericht, das aber recht aufwendig ist.

Diesmal sollte es Coq au Vin werden. Beim Lesen des Rezeptes kamen böse Erinnerungen an meinen ersten Versuch mit dem Portweinhähnchen hoch. Am Ende war es aber gar nicht so schlimm.

Zutaten für 4 bis 6 Portionen

  • 1 Brathähnchen oder Huhn von ca. 1,5 (unseres hatte 1,7 kg)
  • 100g magerer Speck
  • 250 – 350 ml Hühnerbrühe oder andere Brühe (bei uns: Kalb)
  • 600 ml Rotwein (z. B. Burgunder, Beaujolais)
  • 60 ml Cognac
  • 2 Teelöffel Tomatenmark
  • 2 Knoblauchzehen
  • 250g Champignons
  • Thymian (ca. 1/4 Esslöffel)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 250g Champignons
  • Salz
  • Pfeffer
  • 90g Butter
  • 30g Mehl
  • 2 Teelöffel Öl
  • Petersilie

Außerdem die Zutaten für geschmorte Zwiebeln

Im Gegensatz zu Julia, beginnen wir auch mit den Zwiebeln. Bis das Huhn fertig ist, sind die Zwiebeln auch soweit. Sollten sie früher gar sein, ist das nicht schlimm. Einfach beiseite stellen.

Den Speck würfeln und in etwas Wasser etwa 10 Minuten simmern lassen. Währenddessen das Huhn zerlegen. Flügelspitzen, Hals und Rücken für Brühe verwenden.
Dann den Speck in kaltem Wasser abspülen und trockentupfen. 30 g Butter in einem Bräter erhitzen und den Speck darin langsam anbraten. Der Bräter sollte groß genug sein, um das Huhn darin garen zu können.

Wenn der Speck leicht angebräunt ist, aus der Pfanne entfernen und beiseite stellen. Stattdessen das Huhn in den Bräter geben und anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen (1/2 Teelöffel und 1/8 Teelöffel) und den Speck wieder dazugeben. Bei geschlossenem Deckel ungefähr 10 Minuten bei mittlerer Hitze garen lassen, dabei einmal wenden.

Jetzt kommt der spannende Teil.
Das Huhn mit dem Cognac übergießen und anzünden. Vorsicht, nicht die Augenbrauen abfackeln! Den Bräter vorsichtig bewegen und schütteln, bis die Flammen erloschen sind.

Jetzt den Wein dazugeben und nur so viel Brühe, bis das Huhn bedeckt ist. Tomatenmark, zerdrückten Knoblauch, Thymian und das Lorbeerblatt unterrühren. 25 – 30 Minuten köcheln lassen. Dann sollte das Huhn gar sein. Wenn nicht, weiterköcheln.

Während das Huhn langsam gart, mal nach den Zwiebeln schauen und die Champignons zubereiten. Dazu in einer Pfanne 30 g Butter und 2 Teelöffel Öl erhitzen. Das Fett muss ordentlich heiß sein. Die Pilze im Ganzen dazugeben und für ein paar Minuten die Pfanne schütteln und schwenken. Die Pilze pfeifen dann ein wenig. Wenn sie leicht gebräunt sind, vom Herd nehmen.

Sauteed mushrooms
(Nicht verwirren lassen, wir hatten braune Champignons.)

Wenn das Huhn gar ist, muss es kurz an die kalte Küchenluft. Die Soße noch ein paar Minuten köcheln lassen. Dabei das Bratfett abschöpfen. Dann aufkochen und die Flüssigkeit auf ca. 500 ml reduzieren. Nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und das Lorbeerblatt rausfischen. Die Soße vom Herd nehmen.

Nun aus 30 g Butter und ebensoviel Mehl eine Paste anrühren. Dazu zum Beispiel mit einem Spatel auf einer Untertasse das Mehl in die Butter einarbeiten. Es sollte eine gleichmäßige Paste entstehen. Diese Paste mit einem Schneebesen in die Soße einrühren. Wieder erhitzen und 1-2 Minuten köcheln lassen. Dabei beständig rühren, bis die Soße leicht angedickt ist. Jetzt darf das Huhn wieder in die Pfanne und auch Pilze und Zwiebeln gesellen sich dazu. Über alles mit einem Löffel Soße verteilen. Vor dem Servieren noch ein paar Minuten köcheln lassen, so dass alles heiß ist. Zum Schluß mit etwas Petersilie garnieren.

Bei uns gab es Kartoffelbrei dazu.

Coq au vin

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