12 von 12 im November

Diesen Monat gibt es wieder längere Erläuterungen zu den Bildern des Zwölften. Alle anderen Beiträge gibt es wieder hier, die Erklärung hier.

Yoga am Morgen vertreibt Kummer und *gääähn* … #12von12 #12v12
Knirpsi hatte diesen Tag auserkoren, um das Frühaufsteherdasein auszuprobieren. Das macht er sehr selten, zwar wacht er in der Regel zwischen 6 und 7 auf, nach einem kleinen Frühstück dösen wir aber meist noch etwas. Heute also Frühsport während ich mir etwas zu essen mache.

Und dann hat sich das Krötenvieh einfach auf die Seite gedreht, während Du Dir Frühstück machst. Der war doch gestern noch so klein! #12von12 #12v12
Als ich aus der Küche zurückkomme, hat sich der kleine Kröterich auf die Seite gedreht. Das hat er schon 1-2mal gemacht, seit gestern übt er es aber mit großer Ausdauer. Scheint Spaß zu machen.

Erstes Frühstück. Grieß und Apfelmus. Genau richtig bei dem Wetter. #12von12 #12v12
Für mich gibt es leicht gesüßten Grieß mit Apfelmus. Geht schnell und wärmt den Bauch. Ich erhitze einfach 200-250 ml Milch in der Mikrowelle bis sie kocht, rühre 25-30 g Weichweißengrieß und einen halben Teelöffel Muscovado- oder Zimtzucker ein und koche alles nochmal in der Mikrowelle auf. Dann lasse ich den Grieß ein paar Minuten ausquellen und gebe das Topping drüber. Dazu gibt es eine große Tasse schwarzen Tee. Mein Frühstück gibt es auf der Krabbeldecke.

Zweites Frühstück. #12von12 #12v12
Gegen 9 wird Knirpsi wieder müde, mag aber nicht so recht schlafen. Als er den Kampf endlich aufgegeben hat, wecke ich den Tiger und mache uns Frühstück. Ich komme nicht direkt dazu, meinen Teil zu essen, weil Knirpsi nach Nahrung verlangt.

#12von12 #12v12
Während Knirpsi geschlafen hat, habe ich schon mal das Mittag vorbereitet. Es soll Erbsensuppe geben. Eigentlich, um die Kochwürste, die ich letzte Woche beim Verspielen gewonnen habe, zu verwenden. Da aber bereits ein großes Stück geräucherter Schweinebauch in der Suppe ist, verzichten wir darauf. Die Suppe schmeckt trotzdem. Für’s erste Mal gar nicht schlecht.

Nach dem Nachmittagsschlaf jetzt ein Nachmittagssnack für das Krötchen. #symbolbild #12von12 #12v12
Von längerem Mittagsschlaf hält das kleine Krötchen nicht viel. Nach 30 Minuten ist Schluss und er will lieber erst noch etwas essen und dann spielen. Ich döse in der Zeit, bis der Tiger mit dem Quengelpott zurückkommt. Noch mehr Hunger. Dafür schläft er aber auch nochmal ein und ich kann mich etwas von der turbulenten Nacht erholen.

"Nein, Mama! Das sind meine Hände! Die kannst Du nicht haben. Hab ich angeleckt!" #12von12 #12v12 #baby
Nach einem erneuten Snack vergnügt sich Knirpsi in der Babywippe und verprügelt das dazugehörige Holzspielzeug. Noch lieber versucht er aber, sich alle zehn Finger gleichzeitig in den Mund zu stecken. Rekord liegt aktuell bei vier.

Bauchlage ist ja doch gar nicht so doof. #12von12 #12v12 #baby
Auch die Bauchlage findet der Racker mittlerweile interessant. Letzte Woche schrie er dabei noch, als wollten wir ihn umbringen. So kann er die Tiere über der Wickelkommode aber viel besser sehen also übt er fleißig und freut sich diebisch, wenn ich ihn vorsichtig drehe.

Badezeit. #12von12 #12v12 #baby #symbolbild
Gegen 17:30 wird Knirpsi langsam müde. Ich versuche die Schlafenszeit noch etwas nach hinten herauszuzögern und lasse ein Bad ein. Das ist toll, aber um 18:15 gehen trotzdem die Lichter aus.

Da sind sie, es kann losgehen! #12von12 #12v12 #schreibenmitstil
Knirpsi schläft und ich kann nachsehen, was der Postbote gebracht hat. Dabei sind ein Buch und Tintenpatronen für meinen neuen Füller. Ich habe mich für lila entschieden und bin von der Farbe begeistert.

Und jetzt ich! #12von12 #12v12 #baden
Dann genieße ich den Rest des Abends und weiche in der Wanne vor mich hin. Das habe ich während der ersten Wochen nach der Geburt furchtbar vermisst.

Die Betten sind auch schon gerichtet. #12von12 #12v12 #baby #babybay
Bevor ich noch ein bisschen auf der Couch rumgammle, richte ich die Betten. Ein Spucktuch für Knirpsi und eines für uns beide, wenn wir während der nächtlichen Stillrunden mal wieder auslaufen.
Um 22:30 wecke ich Knirpsi vorsichtig und wir kuscheln uns für eine letzte Stillmahlzeit ins Bett. Dann ist Feierabend.

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Hallo November …

Hallo November! #nofilter #landleben
… ich weiß, ich bin ein bisschen spät dran, aber Dein Kumpel Oktober meinte ja, mir noch eine ordentliche Erkältung hinterlassen zu müssen.
Jetzt bist Du schon ordentlich am werkeln. Heute morgen war zum ersten Mal Raureif zu sehen und es ist knackig kalt. Zeit, sich zu überlegen, was wir diesen Monat so anstellen wollen.

Wie wär’s denn damit? Ich werde …

  • … 150 km spazieren gehen. Das sind 5 km am Tag. Hoffentlich spielt das Wetter mit und ich werde nicht noch einmal krank. Nebeneffekt: Ich kann fleißig Pokemon fangen und mir Bonbons verdienen. ;)
  • … mindestens zwei der letzten Umzugskartons auspacken. An die 20 sind noch immer über. Nach zwei Jahren wird es wirklich Zeit, sich dem Inhalt zu widmen.
  • … mindestens einen Blogeintrag pro Woche verfassen. Das ist auch gleich eine gute Übung für die Rückkehr ins Arbeitsleben, das für Januar geplant ist. Aktuell beginne ich damit, den Vormittag zu nutzen, wenn Knirpsi sein Schläfchen macht, um zu telefonieren, Termine zu vereinbaren und andere Dinge zu erledigen. Etwas mehr Struktur tut uns beiden gut.
  • … mir einen Füllfederhalter kaufen. Zuletzt habe ich wohl zu Schulzeiten mit einem Füller geschrieben. Für das Babybuch möchte ich es aber wieder aufleben lassen. Es sieht einfach hübscher aus.
  • … mich um die notwendigen Arzttermine für den Tiger und mich kümmern.
  • … die Weihnachtsdeko bereitlegen. Immerhin ist am 27. November schon der erste Advent. Dieses Jahr möchte ich richtig dekorieren. Sonst nehmen wir uns dafür nicht viel Zeit bzw. hatten sie auch nicht immer. Das Esszimmer bekommt wieder den künstlichen Weihnachtsbaum, ein Gesteck und reichlich Figuren. Im Wintergarten stellen wir den großen Schwibboben auf, den uns die Katzeneltern Anfang des Jahres in Dresden besorgt haben. Und ein großer Weihnachtsbaum muss natürlich auch wieder sein. Aber auch der Rest des Hauses soll herausgeputzt werden. Im Gästezimmer fenster ist schon ein Platz für den Fallschirmweihnachtsmann reserviert. Außendeko haben wir darüber hinaus noch nicht so viel. Das werden wir ändern. Auch kulinarisch ist einiges zu planen. Der Tiger mag gern Panettone, den möchte ich dieses Jahr selbst backen.
  • … mit dem Rückbildungskurs beginnen.

Das sollte dann auch erstmal reichen. Du siehst, lieber November, wir haben einiges vor.

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12 von 12 im Juli – ET-30

Tage bis zum errechneten Termin: 30
Stimmung: Yeah!

Die letzten Male habe ich nur halb mitgemacht; habe Fotos geschossen und auf Instagram gepostet, aber nicht gebloggt. Jetzt aber. Die Erklärung gibt es hier, alle gemeldeten Beiträge hier.

Ich komme morgens mal wieder nichts aus dem Bett. Wie schon die letzten Wochen. Ich komme vor halb Zwei nicht in den Schlaf, schlafe dann mäßig gut mit blöden Träumen und muss oft raus. Eigentlich wollte ich endlich ein paar liegengebliebene Dinge erledigen, aber das wird wohl nichts. Stattdessen gönne ich mir und der wandernden Knirpsbeule noch ein paar Minuten.

#12von12 Die Wanderbeule braucht heute noch ein paar extra Streicheleinheiten.

Vor dem Frühstück lüfte ich das zukünftige Knirpszimmer. Leider hatten wir beim Abbauen der Fußleisten Schimmel entdeckt. Hätte man erwarten können, da wir im Schlafzimmer an derselben Wand auch schon welchen haben, aber trotzdem doof. So bleiben die tollen Fußleisten, die wir extra gekauft haben, zumindest an der betroffenen Wand erstmal ab und der lokale Handwerker wird genötigt, die Wand zu imprägnieren. Der Klinker und die Fensterbretter sind mit der Zeit mürbe geworden und benötigen eine Auffrischungskur. Dafür müsste es aber mal ein paar Tage trocken bleiben, wonach es aktuell nicht aussieht. Kurzzeitlösung: Fußleisten ab, Schimmel abtöten, weiße Anti-Schimmelfarbe drüber, damit es nicht ganz so trostlos aussieht.

#12von12 Erstmal lüften, damit der Chlorgeruch abziehen kann. Sieht gar nicht mehr so schlimm aus.

Danach geht es mit dem Frühstück (Haferflocken mit zerlassener Butter, Aprikose und Nüssen) an den Tigerschreibtisch. Dort verbringe ich die nächste Zeit, um ein paar Prime-Schnäppchen zu ergattern. Ich habe Glück, diverse der von uns ausgesuchten Babyprodukte gibt es tatsächlich etwas günstiger.

#12von12 Ab an den Tigerschreibtisch. Prime-Schnäppchen jagen.

Zwischendurch mache ich das wöchentliche Kugelbauchbild. Tatsächlich gibt mir der Tiger mittlerweile ungefragt einen kleinen Schubs, wenn ich aus dem Bett aufstehen möchte, amüsiert sich aber sonst prächtig über meinen etwas eingeschränkten Bewegungsradius. Na warte!

#12von12 Kugelstatus: Der Tiger gibt mir ungefragt einen kleinen Schubs wenn ich aus dem Bett aufstehen will. #ssw36

Auf dem Weg ins Obergeschoss nehme ich direkt noch die Gästebetten mit, die ich durchgewaschen und getrocknet habe. Erste Anflüge von Nestbautrieb?

#12von12 Gästebetten durchwaschen, erste Etappe.

Überhaupt nimmt das Obergeschoss langsam wohnliche Züge an. Nachdem die beiden Arbeitszimmer hochgezogen sind, verbringen wir mehr Zeit hier und wer mag schon jedes Mal durch Gerümpel waten? Auf dem Flur haben die beiden Bücherregale und die Kommode von unten Platz gefunden, die Alkoholikerecke gleich neben meinem Arbeitsplatz ist neu aufgebaut.

#12von12 Die Männerrunde nach der Geburt kann dann auch steigen.

Auch mein Arbeitsplatz nimmt Form an. Es gibt noch einiges wegzuräumen und zu sortieren, aber Schreibtisch und sonstige Utensilien sind benutzbar. Besonders toll: Kalender und Whiteboard hängen jetzt direkt vor mir im Sichtfeld.

#12von12 Jetzt ist der Schreibtisch auch wieder einsatzbereit und das ToDo-Whiteboard hängt in Sichtweite.

Abends gibt es mangels besserer Ideen einfach die restlichen Aufbackbrötchen. Nicht die schlechteste Wahl, allerdings brauchen wir jetzt Aufschnittnachschub.

#12von12 Abendessen.

Da nur noch zwei Brötchen da waren, gönnen wir uns als Nachtisch einen Pudding. Aus der Tüte.

#12von12 Schnell noch was Süßes.

Und für mich gibt es noch ein paar Schokobananen, die ich aus der Bonbonfabrik in Eckernförde mitgenommen habe. Auf der Website leider nicht beschrieben, die separate Schokoladenmanufaktur, die es seit einiger Zeit dort ebenfalls gibt. Wer in der Nähe ist, sollte unbedingt einen Abstecher dorthin machen und sich nach einer Vorführung durch das Sortiment probieren.

#12von12 Und etwas Obst geht auch immer.

Zum Abschluss des Tages gibt es wie fast jeden Abend eine kleine Ölmassage, in der Hoffnung, dass ich auch weiterhin von Hautrissen verschont bleibe.

#12von12 Vor dem Schlafen noch das Bäuchlein ölen. Bisher ist alles streifenfrei. Toitoitoi!

Und dann schmökere ich noch ein bisschen in zwei der Bücher, die ich in Eckerförde bei einer Bücheraktion des Rotary Club erstanden habe.

#12von12 Jetzt nur noch ein bisschen in der Flohmarktbeute blättern und dann Licht aus.

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Wochenrückblick 16 & 17/2016

Knirpsi hat uns in den letzten beiden Wochen ganz schön auf Trab gehalten, da hatten wir kaum Zeit, die Ponywiese zu begutachten.

Gelesen
Jack Reacher 5, 6 und 7. In dem Tempo bin ich bis zur Knirpsi-Geburt dann durch mit der Serie.

Gesehen
Ein paar Dokusoaps über fremder Leute Gärten, Häuser und Geburten. Außerdem „Inside Wikileaks“, über die erste halbe Stunde bin ich aber nicht hinausgekommen.

Gehört
Nahezu nichts bis auf Traveller von Chris Stapleton, das Freitag ein paar Mal durchdudelte während ich meine Reisekostenabrechnung geradezog.

Gekocht
Den ersten Spargel der Saison und Hühnersuppe gegen die Erkältung, die sich jetzt, wo der Stress wieder abflaut, breitmacht. Mistding.

Gemacht
Sorgen um Knirpsi. Darin bin ich verdammt gut.
Mein Frauenarzt war so nett und überwies uns zur Feindiagnostik bzw. zum Organultraschall wie dieser auch heißt. Ein konkreter Anlass bestand nicht, es sollte sich aber noch herausstellen, dass die Idee nicht so dumm war. Die bisherigen Untersuchungen hatten keine Auffälligkeiten ergeben und wir hatten einige davon bisher. So begeistert war der Feindiagnostiker entsprechend auch, aber als Profi zog er das Programm gewissenhaft und gut gelaunt durch. Er schallte und erklärte und deckte vor allem gleich mal auf, dass Knirpsi ein Junge wird. Da freute ich mich glatt noch mehr über die große Kiste voller Jungsklamotten, die wir von einem Kollegen des Tigers bekommen hatten. Dann wurde er allerdings stiller und schallte immer wieder und ausdauernd in der Herzgegend. Man merkt Ärzten doch recht schnell an, wenn etwas nicht in Ordnung ist und so warteten wir angespannt auf die Erklärung. Da sei erst mal nichts Schlimmes zu sehen, sagte er uns, allerdings würde es so aussehen, als wären linke und rechte Herzvene vertauscht. Das sei ungewöhnlich, aber für sich allein nicht problematisch. Er würde sich das gern noch mal in Ruhe ansehen und sich dann gegebenenfalls Anfang der kommenden Woche melden.

Nun haben schlaue Menschen leider die Suchmaschine und das Internet erfunden und so googelte ich etwas. Das war schon mal keine gute Idee, denn auch wenn es einige Ergebnisse gab, die ebenfalls darauf hinwiesen, dass eine solche Vertauschung allein nicht schlimm ist, gab es doch auch genug andere, die auf ein erhöhtes Vorkommen dieser Variante bei Herzkrankheiten deutete. Als Dienstag dann mein Telefon klingelte und der Arzt um einen erneuten Besuch (gern am selben Abend) oder alternativ eine direkte Vorstellung beim einem Hamburger Spezialisten bat, war ich nicht mehr zu viel zu gebrauchen. Der verrückte Tiger setzte sich prompt in ein Flugzeug und machte sich auf den Weg zu mir nach München, wo er meine Sorgen kleinkuschelte.

Währenddessen kümmerte sich der Arzt darum, dass der Hamburger Spezialist sich mit uns in Verbindung setzt und wir bekamen einen Termin für Donnerstag in der folgenden (also dieser) Woche. Bis dahin war Geduld angesagt. Es standen auch noch eine Beerdigung, eine Jugendweihe und eine Schulung für Führungskräfte an. Genug Ablenkung, aber auch noch genug ruhige Momente, in denen die Angst wiederkam.

Dann war endlich Donnerstag und wir fuhren nach Hamburg. Der Arzt, der uns in Empfang nahm war super und erklärte, dass diese Art der Herzgefäßführung ungewöhnlich sei und jetzt einfach abgeklärt werden muss. Ich lag dann auch schnell auf der Liege und wir durften uns die Schallbilder direkt auf einem großen Monitor vor uns ansehen. Schon angenehmer als immer den Kopf zur Seite drehen zu müssen, gerade weil es sehr lange dauerte. Nach einer kurzen Bestätigung des Geschlechts – Ultraschallbild für Zuhause hat er sogar einen Kreis um die betreffende Stelle gemalt – ging es dann auch schnell an den eigentlichen Grund für den Termin. Das Herz wurde zuerst untersucht und alles kommentiert. Was er gerade anschaut und ob das okay ist. Alles okay. Vor einer intensiven Betrachtung der Gefäße wurden nochmal alle anderen Organe geschallt. Später kam dann noch die Erklärung, dass diese Gefäßanomalie häufig zu finden ist, wenn andere Links-rechts-Verschiebungen zu sehen sind. Aber auch da war nichts auffällig. Alle in der angemessenen Größe und Lage. Zum Schluss ging es dann nochmal an die Herzgefäße und den Blutfluss. Das hat nochmal eine ganze Weile gedauert und er murmelt immer wieder mal „spannend“, „faszinierend“, „interessant“, „aha“.

Zwischenfazit war dann, dass die Venen tatsächlich vertauscht sind, aber darüber hinaus nichts zu sehen ist. Die großen Blutgefäße, die das Blut aus dem Kopf und den Armen zum Herzen führen, sind am Anfang paarig angelegt. Also jeweils rechts und links. Irgendwann zwischen 5. und 10. Woche wird dann eine Seite präferiert und die andere bildet sich zurück. In 97,5 – 97,7% der Fälle bildet sich im oberen Bereich die linke Seite zurück und die rechte bleibt bestehen. In den restlichen Fällen bleiben meist beide Gefäße bestehen, die rechte wird aber stärker versorgt. In nur 0,03 – 0,05% der Fälle bildet sich die rechte nahezu komplett zurück und die linke wird voll ausgebildet. Im Kombination mit anderen Herzfehlern, findet man diese Anomalie häufiger, nämlich je nach Quelle in 5 – 12% aller Fälle. Deshalb die Klärung.

Weil der Fall so selten und spannend ist, hat Arzt 1 dann noch Arzt II dazugezogen, der einer der Obermuckel im Ultraschallbereich ist. Nach ausführlichem Schallen und angeregter Diskussion, wurde auch noch das Ultraschallgerät gewechselt um die Gefäße und den Fluss NOCH detaillierter zu betrachten. Insgesamt hat der Knirps zwei Ärzte für eine Stunde beschäftigt und am Liebsten hätten sie noch länger gespielt. Verabschiedet wurden wir mit dem Wunsch, bei Nachuntersuchungen nach der Geburt doch die Ergebnisse zu übermitteln.

Gesamtergebnis: Wir bekommen einen wunderschönen (O-Ton Arzt I) Jungen, der eine ganz bemerkenswerte Herzgefäßführung (persistente linke obere Hohlvene bei vollkommenem Fehlen der rechten) hat aber sonst genau richtig entwickelt ist. Da wirklich keinerlei andere Auffälligkeiten zu sehen sind, sind auch keine Probleme zu erwarten. Nur wenn er in 70, 80 Jahren mal einen Herzkatheter gelegt bekommt, sollten die Ärzte über seine kleine Besonderheit Bescheid wissen.

Wenn das Sprichwort mit den kleinen und großen Sorgen stimmt, möchte ich aber auch nicht wissen, was sich der Knirps noch so ausdenkt.

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Waldmopssichtung

Neulich in der Stadt der Waldmöpse. #loriot

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Wochenrückblick 14 & 15/2016

Das Wetter an der Ponywiese ist so wechselhaft wie meine Laune. April halt.

Gelesen
Jack Reacher ist durchaus spannend, allerdings wird’s es mit Band 5 doch langsam dröge. Armer starker Mann. *gähn*

Gesehen
Kleinkram im TV. Ich hatte mir Melancholia aufgenommen, das war mir allerdings zu deprimierend. Stattdessen habe ich mir endlich mal wieder eine Folge Doctor Who angesehen. Die erste der achten Staffel, um genau zu sein.

Gehört
Weiterhin Leonard: My Fifty-Year Friendship with a Remarkable Man♥♥. Immer mal ein bisschen, mal im Flugzeug, mal im Bett, gelegentlich beim Bügeln – auch wenn die Dampf- und Absaugfunktion dabei so laut ist, dass ich die Hälfte nicht mitbekomme. Knirpsi werde ich dann als Einschlafhilfe einfach auch die Hörbücher von Shatner vorspielen, klappt jetzt schon ganz gut.

Gekocht
Wenig erwähnenswertes. Neuerdings habe ich öfter mal Lust auf Eierkuchen. Wobei das auch daran liegen kann, dass sie einfach schnell zuzubereiten sind. Pellkartoffeln mit Quark und etwas Geflügel sind gerade auch der Hit. Heute habe ich dann noch ein paar Butterstücke in Butterschmalz verwandelt. Es gab welche im Angebot, das haben wir genutzt, die tiefgekühlten Vorräte aufzustocken. Da noch reichlich vorhanden war, fielen halt direkt noch zwei Gläser Schmalz an.

Gemacht
Eine Menge Kleinkram. Einen Zuckertest (Werte noch im grünen Bereich), einen Ultraschall (Knirpsi wächst, ist aber weiterhin schüchtern), Termine zur Vorstellung in der Geburtsklinik und für die Feindiagnostik (steht morgen an). Gern hätte ich endlich auch mal die örtliche Hebamme erreicht, die geht aber weder ans Telefon noch reagiert sie auf E-Mails oder Rückrufbitten auf dem Anrufbeantworter. Unschön.

Außerdem war ich auf einer von meiner Firma angebotenen Schulung zum Thema Karriere für Frauen. 10 Managerinnen, 2 blinde Passagiere, eine Psychologin. Ich bin froh und dankbar, dass uns so etwas angeboten wird, es hat sich doch gezeigt, dass es in einer reinen Damenrunde zu ganz anderen Gesprächen kommt. Blöde Sprüche hat sich jede der Anwesenden schon mal anhören müssen, die Strategien, damit umzugehen, waren so vielfältig wie es nur geht. Ein paar neue gab es dann von der Trainerin noch dazu. Gerade für die zwei von uns, die mit der anstehenden Fortpflanzung vor einem sehr einschneidenden Punkt in ihrer Karriere stehen, war es auch hilfreich zu sehen, wie andere damit umgegangen sind. Und andersherum haben andere Teilnehmerinnen, die noch nicht soweit sind, die Ohren gespitzt, um sich auch schon ein paar Tipps für den Fall der Fälle abzuholen. Entgegen meiner eigenen Vorurteile ging es auch nicht so sehr um „wir gegen die“ und „Hilfe, Männer belästigen / behindern mich“, sondern einfach um Strategien und Tipps, wie man mit Themen wie Status, Zielerreichung und Positionierung im Unternehmen umgeht. Die Probleme, die dem zugrunde liegen, mögen manchmal andere sein als bei Männern aber das ändert nichts an den Themen selbst. Eine spannende Erfahrung.

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Woanders #1

Geht Ihr mal da drüben, bei Amanda Palmer lesen, während ich meine Gedanken dazu etwas sortiere.

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Wochenrückblick 13/2016

Es ist einer dieser Tage an der Ponywiese. Einer dieser Tage, an denen wir am Ende froh sind, dass ich es geschafft habe, das Haus nicht abzubrennen. So schmeckt nur die Bechamelsauce etwas angebrannt und die Käseauflage auf der Lasagne ist etwas mager, weil der Rest nach Bodenkontakt im Biomüll landete. Immerhin geht es dem Pony gut. Es mault manchmal ein bisschen rum, wenn es am Gartenzaun außer einer kurzen Streicheleinheit nichts weiter bekommt, aber dafür sieht es rank und schlank aus.

Gelesen
Bones of the Lost: A Temperance Brennan Novel (English Edition) und Bones Never Lie: (Temperance Brennan 17) (English Edition)♥♥ von Kathy Reichs. Der letzte Band der Serie muss noch warten. Die Kindle-Version kostet gut 6 Euro mehr als das Taschenbuch. Ich muss auch dringend die anderen Bände nochmal lesen, obwohl ich alle da habe, waren einige der referenzierten Informationen neu für mich. Entweder ich habe die vorherigen Bände im Feiertagstran konsumiert oder es waren Fälle von gekauft aber nicht gelesen.
Erstmal geht es aber mit Killing Floor (Jack Reacher, Book 1)♥♥♥ weiter.

Gesehen
Die neue Supergirl-Serie, die mir ausgesprochen gut gefällt, auch wenn sie etwas sehr optimistisch daherkommt. Wie alle Figuren ist auch Calista Flockhart als beinharte Medienmogulin, die über Leichen geht, hemmungslos überzeichnet, aber gerade das macht es so spannend, ihr zuzusehen. Immer wieder blitzen feministische Tendenzen durch, aber auch reichlich gegenteiliges dazu. Bin gespannt, wie es weitergeht.

Dann gab es noch den letzten Teil von Twilight, der erstaunlicherweise gar nicht so schlecht war wie befürchtet.

Gehört
180 Grad Meer♥♥♥♥ ist erstmal durch. Werde ich aber bestimmt nochmal hören. Ich weiß noch nicht, ob mich das Ende überzeugt.
Weiter geht es mit Leonard: My Fifty-Year Friendship with a Remarkable Man♥♥♥♥♥. Wie öfter in letzter Zeit ist da immer das Gefühl, dass Shatner das alles schon mal gesagt hat. Aber ich höre ihm trotzdem gern zu.

Gekocht
Zweimal Risotto, einmal Steak mit Kartoffelgratin, einmal Kartoffelpüree mit Spiegelei und Rahmspinat. Heute Lasagne. Man sieht, meine Kochlust ist noch immer im Exil.

Gemacht
Mich ausgeruht. Wie nötig ich diese Auszeit hatte, wurde mir erst klar, als ich sie zwischendrin unterbrechen wollte. Nur ein bisschen arbeiten, jaja. Daraus wurde nichts – was mir morgen wahrscheinlich auf die Füße fällt – stattdessen jede Nacht mindestens 10 Stunden Schlaf, dazu ein Mittagsschläfchen und viel Müßiggang. Den Spatzen zusehen, wie sie versuchen, die größten Zweige in ihre Nester zu schleppen; den Garten etwas frühlingsfeiner machen; bügeln; lesen; Kleinkram erledigen. Ich habe keine Ahnung, wie ich die nächsten Wochen Arbeit und Schlafbedürfnis unter einen Hut bekommen soll. Aber bis zum großen Urlaub sind es ja nur noch 4 Wochen.

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Wochenrückblick 12/2016

Gelesen
Die letzten Bücher der Rizzoli&Isles-Serie sind auch geschafft, das nächste kommt erst 2017 raus. Bis dahin mache ich thematisch ähnlich mit den letzten drei Bänden der Temperance-Brennan-Reihe von Kathy Reichs weiter.

Gesehen
Nachts im Museum 2, sonst nichts erwähnenswertes.

Gehört
180 Grad Meer.

Gekocht
Ich drücke mich weiterhin vor der Essenezubereitung. Es gibt verfeinerte Convenience oder Tiefkühlvorräte.
Karfreitag kamen Skrei, Thunfisch und Fischstäbchen auf den Tisch. Dazu Kartoffelpüree und Erbsen-Mais-Gemüse. Alles netterweise von der Katzenmama gekocht.

Gemacht
Gefaulenzt und einen Haufen Babykram für Knirpsi gekauft. Jetzt wird weiter gefaulenzt.

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Müde Katzen …

… erstellen Alibiposts um den Strafgebührbestand des Tages nicht noch weiter zu erhöhen und gehen dann ins Bett. Gute Nacht allerseits.

  1. Es hilft übrigens nichts, wenn man kurz vor der Kontrolle merkt, dass man 2 statt 8 Streifen gestempelt hat. XD []

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