Wochenrückblick 05/2016

Zack, wieder eine Woche rum. Das Pony freut sich, dass es endlich wieder raus darf. Wir freuen uns, wenn es an der Ponywiese endlich mal nicht regnet.

Gelesen
Noch immer Teil 3 der Millenium-Triologie. Das sollte sich heute Abend erledigt haben.

Gesehen
Zufällig sah ich eine Watchevereinblendung für „Verblendung“. In der Annahme, ich hätte den Film noch nicht gesehen, sah ich ihn mir an. Anscheinend lief er aber schon mal irgendwo im Hotelfernsehen, denn einige Szenen kamen mir sehr vertraut vor. Nicht nur in Bezug auf die Handlung, was sich mit der kürzlichen Buchlektüre erklären ließen, sondern auch optisch. Insgesamt gelungen.

Gehört
Es wird Zeit für musikalische Früherziehung. ;)
Aus rein nostalgischen Gründen habe ich mich mit ein paar Bon-Jovi-Alben eingedeckt und auch die alten Silverchair-Alben wieder rausgekramt.

Gekocht
Risotto. Es war nicht viel im Haus und wir hatten keine große Lust, uns etwas zu überlegen. Risotto geht da immer. Olivenöl, eine Zwiebel, etwas Weißwein, Brühe aus dem Vorrat, Reis, Tiefkühlchampignons, getrocknete Steinpilze, Salz, Pfeffer, Butter. Außerdem waren noch Parmesan, Schlagsahne und ein paar Pinienkerne da. Anschwitzen, ablöschen, rühren, rühren, rühren – fertig.

Außerdem gab es zum nachgefeierten Geburtstag Käsekuchen und der Tiger hat einen Nutellakuchen gebacken. Hier hat jeder seine Baustellen.

Gemacht
Die ersten 4 Tage vor allem Sorgen. Das mit der guten Hoffnung fällt schwer. Jetzt, wo die ersten 13 Wochen um sind, lassen die beruhigenden Symptome wie Übelkeit und Brustspannen nach. Freitag gab es dann beim Termin Entwarnung. Alles wie es soll. Das Kleine wird mal ein Projektmanagementstar, es hält sich genauestens an den Plan. Nur wenn man die Ergebnisse überprüfen will, wird es etwas unkooperativ.

Außerdem haben wir mit den Nachbar den Tigergeburtstag nachgefeiert. Eine lustige Truppe. Es wurde viel gelacht und getrunken, der letzte ging kurz nach Mitternacht. Zum Glück ist der Weg ja nicht so weit.

Nächste Woche wird es Zeit, die Katzenoma zu besuchen. Kann sein, dass das nicht mehr lange möglich sein wird. Manchmal kommt das Ende aber auch ganz plötzlich, lasst Euch also nicht davon überraschen und kümmert Euch jetzt um Eure Lieben. Für alles andere ist später auch noch Zeit.

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Wochenrückblick 02/2016 – 04/2016

Woah, woah, woah. Gestern habe ich mir noch den Silvesterpfannkuchenpuderzucker vom Mund gewischt, heute ist schon der letzte Januartag. Was für ein Ritt.

Gelesen
Erst erst Red Dragon. Danach hatte ich die Nase voll von Fiktion und widmete mich A week at the airport: A Heathrow diary von Alain De Botton. Durchwachsene Schilderungen von Flughafenalltäglichkeiten in gestelzter Sprache. Da wäre mehr dringewesen.
Anschließend versuchte ich mich nochmal an der Millenium-Triologie. Die hatte ich vor einige Monaten schon mal angefangen, aber gelangweilt weggelegt. Diesmal lief es besser, zwei der drei Bücher habe ich durch.

Gesehen

  • American Horror Story: Hotel – Fing schwach an, wird aber immer besser. Bei Coven ging es mir genau andersherum.
  • I am Jazz – Transgender Reality Soap. Manchmal etwas nervig mit dem Dauergefiepe „Ach übrigens, ich bin Transgender. Ist das ein Problem?“ Andererseits wird Jazz wohl so ihre Erfahrungen gemacht haben. Soll ja Leute geben, die sich hinters Licht gefühlt führen, wenn sie sowas nicht sofort mitgeteilt bekommen. Immerhin beraubt man sie da ihrer Chance, jemanden unreflektiert doof zu finden.
  • The Leftovers, Staffel 2 – Macht da weiter, wo Buch und Staffel 1 aufhörten. Ich weiß noch nicht, wie ich den Fokus auf das Übernatürliche finden soll. Gerade das ungeklärte Rätsel um das Verschwinden hat dem Ganzen eine gewisse Normalität gegeben.
  • IBES

Gehört
Aus gegebenem Anlass das Werk von David Bowie. Beginnend mit der ersten Platte arbeitete ich mich alle paar Wochen ein Stück weiter.

Gekocht
Wenig, dafür mehr auswärts oder schnelle Kleinigkeiten gegessen. Lohnt sich ja auch nicht, wenn man nach zwei Happen satt ist. Langsam wird es wieder besser, das Völlegefühl weicht.

Gemacht
Mal wieder die Fachhochschule besucht. Gerade rechtzeitig, um ein paar Dinge in die richtige Bahn zu lenken. Sieht so aus, als würde ich in naher Zukunft doch noch meinen Master machen.

Ich hoffe, Ihr genießt die letzten dunklen Tage. Bald wird es wieder hell. Gruselig, ne?

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Die Zukunft

In der Zukunft bestellen wir unser Essen über Tablets und bekommen solche Köstlichkeiten serviert. Nahezu ohne menschliche Interaktion.

Parmesan, Oliven, Salzmandeln. Lasagne und Salat.

Tartufo und individuell mixbare heiße Schokolade. Satt.

Mehr dazu morgen.

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Wochenrückblick 01/16

Das war sie also, die erste Woche des Jahres 2016. Eine faule Woche zwischen Bett, Couch und Badewanne. Der Hormoncocktail macht müde und auch das Pony hat sich noch nicht blicken lassen, weil es kalt und ungemütlich ist hier an der Ponywiese.

Gelesen
Silence of the Lambs hatte ich letztes Jahr schon mal auf Deutsch begonnen. Die Übersetzung war so holprig, dass ich nicht über das erste Kapitel hinauskam. Ich mag es nicht, wenn ich genau sagen kann, wie ein Satz in der englischen Version lautet ohne diese jemals gesehen zu haben. Viel muss man zum Buch nicht sagen, der Plot sollte bekannt sein. Ich mochte es, lass zum ersten Mal seit langem bis spät in die Nacht und war nach ein paar Tagen durch.

Danach wollte ich mit Red Dragon weitermachen. Das gab es allerdings nur als Papierversion und so überbrückte ich die Zeit bis zur Lieferung mit Do Androids Dream Of Electric Sheep?
Das startete stark, ließ zum Ende aber einen schalen Beigeschmack zurück. Halbausgegorene Ideen, die in den Raum geworfen aber nie richtig nachverfolgt werden. Trotzdem ein gutes Buch.

Gesehen
Eigentlich wollten wir diese Woche produktiv sein und etwas im Haus schaffen. Hat nicht geklappt. Dafür haben wir die Festplatte leergeschaut. Es müssen noch so ca. 10 Folgen Gotham draufgewesen sein, die wir am Anfang der Woche weggeschaut haben. Gefällt mir besser als Flash, die kleinen Anspielungen an das Batman-Universum machen Spaß.

Außerdem waren wir zum ersten Mal seit 2 Jahren wieder im Kino. Das lokale Kino in der nächsten Stadt bietet in mindestens zwei Sälen eine Premium-Loge an. Für einen geringen Aufschlag bekommt man dafür einen abgetrennten Bereich, bequeme Ledersessel, kleine Tische und Hocker für die Füße. Super. Der Film – Star Wars - war okay aber nicht das Highlight der Popkultur wie man mancherorts liest. Viel Recycling.

Außerdem habe ich mir noch Making a Murderer angesehen. Entsetzen schlug um in Wut und schließlich in Resignation. Ich glaube nicht, dass jemals geklärt wird, was da wirklich passiert ist und es ist mir ein Rätsel, wie man jemanden auf Basis so widersprüchlicher Informationen verurteilen kann.

Gehört
Nichts.

Gekocht
Erst ein Chili nach einem Rezept von Jamie Oliver. Das hatte ich schon mal gekocht, damals fehlten mir aber die getrockneten Chili. Mit den richtigen Sorten schmeckt es gleich ganz anders. Das kochen wir wieder.
Gestern hatten wir dann Besuch. Da Kalbstafelspitz im Angebot war, habe ich unser Lieblingskalbsragout gekocht. Vorweg gab es eine Champignoncremesuppe und auf Wunsch des Tigers als Nachtisch Kouign Amann, einen französischen Butterkuchen. Sehr lecker und sehr gehaltvoll. Die Gäste rollten zufrieden und mit vollen Bäuchen aus dem Haus.

Gemacht
Nichts. Gut, das stimmt nicht ganz, aber herzlich wenig. Vor allem gefaulenzt und die letzten freien Tage genossen. Der Tiger hat immerhin seine Werkbank fertigestellt und heute haben wir den Weihnachtsbaum abgeschmückt. Ansonsten lassen wir sacken, dass unser Leben ab August ziemlich durcheinander gewürfelt wird. Wir können es kaum abwarten.

Jetzt wird es Zeit, sich noch eine Portion Eis zu gönnen. Morgen geht es dann mit vollen Akkus zurück ins richtige Leben außerhalb unserer kuscheligen Höhle. Passt auf Euch auf und rutscht nicht zu schnell.

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Jahresrückblick 2015

Etwas spät dieses Jahr. Ich lasse es langsam angehen.

1. Zugenommen oder abgenommen?
Erst zu, dann ab. Zum Jahresende waren es 76,5 kg. Jetzt werden es wohl wieder mehr.

2. Haare länger oder kürzer?
Ungefähr gleich lang. Habe extra nachgeschaut.

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Auf einem Auge laut Optiker minimal weniger kurzsichtig. Dieses Jahr gab es endlich eine neue Brille. Und gleich zwei weitere. Eine robustere als Ersatz und die obligatorische Sonnenbrille.

4. Mehr Kohle oder weniger?
Mehr.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Weniger als letztes Jahr, das ist aber auch nicht schwer.

6. Mehr bewegt oder weniger?
Mehr. Dieses Haus hat recht lange Laufwege.

7. Der hirnrissigste Plan?
Da war dieses Jahr nichts. Alles wohlbedacht und sortiert.

8. Die gefährlichste bescheuertste Unternehmung?
Auch hier nichts zu vermelden.

9. Der beste Sex?
Jaja, auch wieder.

10. Die teuerste Anschaffung?
Das neue Auto.

11. Das leckerste Essen?
Erstaunlich viel leckeres Essen dieses Jahr. Das Beste wahrscheinlich im The Park Steakhouse. Großartiges Surf & Turf. Wobei das Essen in China auch wieder super war. Natürlich die Pekingente, aber viel mehr noch das Garküchenessen.

12. Das beeindruckendste Buch?
Am meisten klingen The Martian, Fettlogik überwinden♥♥ und The 7 Habits of Highly Effective People: Powerful Lessons in Personal Change♥♥♥ nach.

13. Der ergreifendste Film?
Still Alice – Mein Leben ohne gestern♥♥♥♥ hat mich ziemlich mitgenommen.

14. Die beste CD? Der beste Download?
Nichts neues an dieser Front. Shatners Has Been♥♥♥♥♥ geht immer und wenn die Laune im Keller ist, kommt Seeking Major Tom♥♥♥♥♥♥ zum Einsatz.

15. Das schönste Konzert?
Keine Konzerte dieses Jahr.

16. Die meiste Zeit verbracht mit …?
Arbeiten. Grübeln. Hoffen.

17. Die schönste Zeit verbracht mit …?
Babyfernsehen.

18. Vorherrschendes Gefühl 2015?
Oh shit.

19. 2015 zum ersten Mal getan?
Schwanger geworden. Eine Fehlgeburt gehabt. In Kuala Lumpur gewesen.

20. 2015 nach langer Zeit wieder getan?
In China gewesen. Zum ersten Mal seit 2002.

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Die Fehlgeburt. Den Tod eines lieben Menschen. Den Schreck, den mein doofer Körper uns noch kurz vor Jahresende eingejagt hat, als ich plötzlich Schmierblutungen hatte. So kamen wir am 30.12. noch zu einem Besuch in der Notaufnahme aber auch zum ersten Foto vom Sommerbaby.

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Das es der richtige Zeitpunkt ist.

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Zuzuhören. Das kann ich.

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Die Liebe und Fürsorge des Tigers, der alle meine Launen und Gefühlsausbrüche ertragen und mich einfach in den Arm genommen hat. Und das Erbrochene weggewischt hat nach dem Versuch, Schmerz und Trauer in Alkohol zu ertränken.

25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Ich will Dich nicht verlieren, weil Du Dir diesen Wunsch nicht erfüllen kannst.“
Davor und danach waren noch so viele Sätze, die es verdient haben, hier zu stehen. Sätze wie diese:

  • „Keine Auslandreisen mehr für Dich.“
  • „Wenn Du Hilfe brauchst, sag Bescheid.“
  • „Ich weiß, dass das schwerfällt, aber wir können nur beobachten. Und das machen wir jetzt alle zwei Wochen.“

Außerdem die ganzen Sternchen und Herzchen und Umarmungen auf Twitter.

26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
„Ich bin wieder schwanger.“

27. 2015 war mit einem Wort …?
Schmerzhaft.

Rückblick 2014.

Rückblick 2013.

Rückblick 2012 inklusive Nachtrag

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  2. ♥♥ Der auch. []
  3. ♥♥♥ Und der auch. []
  4. ♥♥♥♥ Tadaa, ein Amazon-Link. []
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Adventspause

Morgen geht es weiter.

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Wochenrückblick 50/15

Das Jahresende rückt immer näher. Wir tragen Hoodie, das Ponywiesenpony hat seinen Ponyhoodie, der es sonst vor der Sonnenallergie schützt, ausgezogen.

Gelesen
Immer noch die Seven Habits. Das muss langsam verdaut werden. Während der Lektüre fallen mir immer wieder Situationen der letzten Monate ein, die hätten besser laufen können, hätte ich die Ideen aus dem Buch damals schon gekannt. Dabei sind es keine bahnbrechenden, furchtbar komplizierten Dinge, auf die man nicht auch allein kommen könnte.

Gesehen
Endlich mit Flash fertig. Es wird nicht logischer. Cisco ist ein Meta-Wesen und Thorne wird nie geboren, yada yada yada. Zu dumm, dass Flash damit auch nicht erschaffen wird. Jedenfalls jetzt noch nicht. Alles auf Null.

Gehört
The Ocean at the End of the Lane: A Novel wieder rausgeholt. Über die ersten Minuten des ersten Kapitels nicht hinausgekommen, weil jedes Mal direkt eingeschlafen.

Gekocht
Samstag wurde für den Besuch aufgetischt. Erst die Orangen-Kürbissuppe von neulich, dann Ente gefüllt mit einer Farce aus Maronen und Schweinefleisch. Dazu gab es Rotkohl und Klöße, zum ersten Mal sebst gemacht. Also die Klöße, nicht der Rotkohl.

Gemacht
Das Esszimmer weihnachtsfein gemacht. Der künstliche Baum hat seinen Platz in der Ecke gefunden und macht sich dort gut. Für den Wintergarten wäre er zu klein, so darf er bleiben. Dem Besuch an beiden Tagen hat es gefallen.

Noch eine Woche, dann mummeln wir uns alle ein und warten ab, dass das Jahr vorbei ist. Bei Keksen und Tee reflektieren wir die letzten 12 Monate. Wo wir waren, wo wir sind, wo wir hin wollen. Habt Ihr alle schon Eure verrückten Ideen für 2016 aufgeschrieben?

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Wochenrückblick 49/15

Eine Woche, die sich weniger an der Ponywiese und mehr im Rest der Welt abspielte.

Gelesen
Nur kürzere Texte, mehr lag mir diese Woche nicht. Die Gedanken kreisten um etwas anderes und mochten sich nicht einfangen lassen.

Gesehen
Das Übliche. Dazu wieder zwei Folgen Flash. Sonst nicht viel, da entweder unterwegs, zu müde oder mit besseren Dingen beschäftigt.

Gehört
Mit The Art of Asking: How I Learned to Stop Worrying and Let People Help bin ich Montag fertig geworden. Fast war ich versucht, direkt wieder von vorn zu beginnen. Amandas Stimme beruhigt ungemein.
Danach ein bisschen durch die Musikbibliothek gehört, aber nirgends so richtig hängen geblieben. Samstag dann The Essential Leonard Cohen. Die perfekte Begleitung zu Whisky und Zigarren. Oder zum Einweichen in der warmen Wanne. Demnächst läuft dann wohl auch wieder die Weihnachtsplatte meiner Kindheit hoch und runter: Weihnachten in der Familie.

Gekocht
Viel gegessen aber wenig selbst gekocht. Erst Dienstag im Buffet Kull in München Thunfischtartar, Filetsteak und Creme Brulee. Dann Freitag Hirschkalbbraten, Samstag Rehleber und Samstagabend der Höhepunkt: Das Bauernbuffet. Zander, Dorsch, Ente, Wachtel, dazu Rosenkohl, Grünkohl und Semmelknödel. Und ein klein wenig vom herrlich frischen Gurkensalat. Die Zimmer für 2016 sind schon reserviert.

Heute gab’s dann etwas einfach wie leckeres: Spaghetti Carbonara. Ein Tigerwunsch.

Gemacht
Gearbeitet, gebangt, gehofft, gejubelt. Dazu ein andermal mehr. Und den Dezember eingeläutet. Wie jedes Jahr.

Es wird Zeit, dass die Waagen unter den Badezimmerschränken verschwinden. Nehmt Euch ruhig noch ein Plätzchen, noch sind sie frisch und knusprig.

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Wochenrückblick 48/15

Das Ponywiesenpony hat es in das Sachverständigengutachten zum feuchten Keller geschafft. Ob der Richter wohl auch grinsen muss, wenn er das sieht?

Gelesen
Immer noch The 7 Habits of Highly Effective People: Powerful Lessons in Personal Change (25th Anniversary Edition) (English Edition). So langsam ergibt sich aus den vielen Puzzleteilen ein Bild. Eine der wenigen Techniken, habe ich diese Woche erstmals (bewusst) ausprobiert: Wochen- statt Tagesplanung. Indirekt habe ich das vorher auch schon ein paar Mal gemacht, aber nie bewusst und durchgängig. Ob es funktioniert, wird sich zeigen. Auch das Aufschreiben der Aufgaben nach Rolle ist interessant: Was muss ich im meinen Rolle als Managerin für Projekt X tun, um Erfolg zu haben? Welche Aufgaben stehen an? Welche tragen am Meisten zum Erfolg bei? Auch hier bin ich gespannt, wie sich das auswirkt.

Gesehen
Klar, wieder Supernatural, wo es endlich wieder zurück zum „Monster of the Week“ geht. Die übergreifende Handlung wird dabei weitergesponnen, steht aber nicht mehr so stark im Vordergrund. Mag ich.

Außerdem haben wir mit Flash weitergemacht, sind aber noch nicht ganz durch. Große Frage: Wie kann sich Cisco an etwas erinnern, dass in einer alternativen Zeitlinie passiert ist?

Da der Tiger aushäusig war, stöberte ich am Samstag dann noch etwas durch Netflix und Watchever. Auf eine neue Serie hatte ich keine rechte Lust und landete bei The Captains – A Film By William Shatner. Es ist kein großes Geheimnis, dass ich Shatner liebe, aber diese Dokumentation konnte mich nicht überzeugen. Zuviel „ich, ich, ich“, zuviel „war das nicht eher so?! Ich weiß das doch eh besser!“ Dazu die üblichen „War Stories“, die man alle schon mal gehört hat. Schade eigentlich.

Gehört
Auch noch immer The Art of Asking: How I Learned to Stop Worrying and Let People Help. Ich fahre derzeit für meine Verhältnisse recht wenig mit dem Auto und wenn, dann nutze ich diese Zeit zwischen den Terminen für Telefonat. Abends höre ich dann noch mindestens eine halbe Stunde, da ich dabei aber zuverlässig einschlafe, muss ich am nächsten Tag wieder zurückspielen.

Gekocht
Dieses Wochenende Lieblingsgerichte: Samstag Dry-Aged-Rumpsteak mit Rahmchampignons und Portweinsoße, heute Saure Eier. Außerdem habe ich Zimtsterne und Zitronenheidesand gebacken.

Gemacht
Mich wieder mit einer Erkältung rumgeschlagen. Die muss ich mir letzte Woche in München eingefangen haben. Ganz aussteigen ist gerade nicht drin, aber ich habe wenigstens in einen niedrigeren Gang runtergeschalten. Jetzt ist schon fast wieder alles okay.
Außerdem haben die ersten Weihnachtsboten Einzug in das Haus gehalten. Der Tigerweihnachtskalender ist gefüllt. Der Fallschirmweihnachtsmann hängt im Arbeitszimmerfenster. Der Weihnachtsbaum im Esszimmer steht, muss aber noch geschmückt werden.
Jetzt wird es Zeit, sich wieder in einen kuscheligen Onesie zu kuscheln. Haltet Euch warm und freut Euch auf die Vorweihnachtszeit. Bald ist sie wieder vorbei.

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Wochenrückblick 47/15

Meine Timelines waren heute in das weiß des ersten Schnees getaucht und auch die Ponywiese war eingezuckert. Jedenfalls der Teil, der nicht unter Wasser steht. Es wird Zeit, sich so oft und lang wie möglich einzumummeln, Glühwein und Tee zu trinken, Plätzchen und Nüsse zu knabbern. Jahresende heißt in meiner und anderen Professionen Endspurt. Budgets wollen aufgebraucht, Projekte zu Ende gebracht werden. Noch vier Wochen bis das Jahr aus dieser Sicht vorbei ist.

Gelesen
The 7 Habits of Highly Effective People: Powerful Lessons in Personal Change (25th Anniversary Edition) (English Edition) – eines der Bücher, von denen ich schon nicht mehr recht weiß, wie sie ihren Weg auf meinen Kindle gefunden haben. Nichts was man zwischen Tür und Angel liest. Interessant im Vergleich zu anderer Literatur in diesen Bereich: Covey schreibt immer wieder von Leistungsfähigkeit, nicht von Effizienz.

Gesehen
Neben den üblichen zwei Folgen Supernatural vorallem diverse Folgen Saturday Night Live.

Gehört
The Art of Asking: How I Learned to Stop Worrying and Let People Help von Amanda Palmer. Teil meines Plans, wieder mehr Hörbücher zu hören und so die langen Autofahrten und Flüge besser zu füllen. Die regionalen Radiosender sorgen leider dafür, dass ich sehr oft sehr sauer auf die hiesige Medienlandschaft werde. Das hier ist die weniger irritierende Alternative.

Gekocht
Der Tiger wollte etwas mit dem Kürbis machen, der noch im Geräteraum rumlag. Auf die ewig gleiche Kürbissuppe hatte ich keine Lust und blätterte deshalb in Lafers Kürbisküche. Keine Ahnung wie das ins Kochbuchregal gekommen ist. Die Orangen-Kürbis-Suppe mit Zimtcroutons und das Kürbis-Kartoffelgemüse waren jedenfalls sehr lecker.

Gemacht
Faszinierend, wie sehr uns das Internet miteinander verbindet. Eine Erfahrung, die Amanda auch aufgreift. Selbst wenn wir nicht direkt miteinander kommunizieren, gewöhnen wir uns doch an die Zwischenrufe, das leise Rauschen im Hintergrund, die kurzen Updates aus dem Leben anderer. Mitte der Woche fiel mir auf, dass Orbital Operations, der Newsletter von Warren Ellis ausgeblieben war. Auch auf Twitter, Facebook und Morning, Computer herrschte Funkstille. Google wusste zumindest nicht von Tod oder Unfall, was nichts heißen muss. Zum Glück nur die Grippe. Man macht sich ja doch Sorgen. Also passt auf Euch und Eure Lieben auf und bleibt bei mir. Wenigstens ein bisschen.

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