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Irgendwann gegen Anfang des Jahres, sprach mich eine der Friseurinnen im von mir frequentierten Salon an, ob ich mir nicht vorstellen könnte, meinen Kopf in der Abschlußprüfung hinzuhalten. Meine Haare würden die rote Farbe zuverlässig aufnehmen, und rot wäre mal was anderes in der Prüfung. Bis zur Prüfung würde ich die Behandlungen kostenlos bekommen und Karmapunkte wären auch drin. Nagut, letzteres hat sie nicht gesagt, aber ich dafür umso schneller ja. Ich wusste ja nicht, worauf ich mich einlasse.
Montag ist die Prüfung. Meine Haare haben einen mehrere Zentimeter breiten Ansatz und wuchern wild umher. Seit Monaten sitze ich immer mal wieder im Salon und unterhalte den Rest des Belegschaft. Neben der Farbe (für die der Ansatz leider Pflicht ist) und einem neuen Schnitt (daher nicht mehr geschnitten) wird nämlich auch geschminkt. Die einzige Disziplin mit Zeitlimit. 30 Minuten für ein modisches Make-Up. In meinem Fall grüne Katzenaugen. Klingt einfacher, als es ist. Mittlerweile klappt das ganz gut. Ein paar der Utensilien habe ich aus meinem Privatbesitz beigesteuert. Eine auf micht abgestimmte Foundation, mein Concealer, Lidschattenbase, Puder, Lippenstift. Die Qualität ist doch etwas besser als das, was man im Salon bekommt.
Ich bin, was das Ergebnis und die Prüfung angeht, wahrscheinlich aufgeregter als „meine“ Azubi. Macht man ja nicht alle Tage.
Aber selbst wenn’s schief geht: Haare wachsen nach. Außerdem würd‘ ich’s wieder machen und kann’s auch nur empfehlen. Man kann sich einbringen und sich über Monate mit dem neuen Schnitt anfreunden. Zeittechnisch auch nicht allzu schlimm – vielleicht eine Stunde alle 2 Wochen – nur für die Prüfung habe ich mir Urlaub genommen. Und spannend ist es allemal – auch weil man einen Einblick in die Probleme der Azubis bekommt. Also los, traut Euch!
Irgendwann gegen Anfang des Jahres, sprach mich eine der Friseurinnen im von mir frequentierten Salon an, ob ich mir nicht vorstellen könnte, meinen Kopf in der Abschlußprüfung hinzuhalten. Meine Haare...
Das wäre um ein Haar schiefgegangen. Seit Dienstag quält mich die Rüsselpest. Nach Frösteln am Montag, was ich noch auf das nasskalte Wetter im Süden schob, und leichten Halsschmerzen am Dienstag ließ es sich Mittwoch nicht mehr leugnen – ich bin erkältet. Nicht so schlimm wie im Januar, als ich mit Schüttelfrost und Fieber in einem Kölner Hotel furchtbare Nächte verbrachte, aber doch angeschlagen. Wieder unterwegs, wieder im einer verplanten Woche. Mit angezogener Handbremse, viel Ingwertee, Brühe aus der Hotelküche, warmen Bädern und ordentlich Schlaf scheint sich Schlimmeres gerade abwenden zu lassen. Und noch rechtzeitig ist mir wieder eingefallen, dass der wöchentliche Pflichteintrag ansteht.
Den habe ich jetzt hiermit absolviert, ja? Nach Genesung dann ein ordentlicher Eintrag. Über das Comicfestival in München und warum Comicschaffende und -fans einfach großartig sind. Also meistens.
Bis dahin tröstet Euch dieses Entchen.
Das wäre um ein Haar schiefgegangen. Seit Dienstag quält mich die Rüsselpest. Nach Frösteln am Montag, was ich noch auf das nasskalte Wetter im Süden schob, und leichten Halsschmerzen am...
Seit fast 5 Jahren habe ich nun dieses Job, der regelmäßig dazu führt, dass ich außerhäusig schlafen muss. Im Grunde nicht schlimm, man arrangiert sich mit der Zeit. Koffer packen kann ich im Notfall in unter 5 Minuten und reisemitteltechnisch schockt mich fast nichts mehr. Nur eines wird immer wieder zu einem ausgewachsenen Problem: die Versorgung mit Nahrungsmitteln. Anfangs habe ich noch Essgeschirr mitgeschleppt und mir abends im Hotelzimmer Stullen geschmiert. Das ist aber nur so halb befriedigend.
Außerdem ist es mit Aufwand verbunden. Man muss in einen Supermarkt. Man muss sich für etwas entscheiden, das weder länger gekühlt noch erwärmt werden muss. Man muss danach abwaschen. Und im schlimmsten Fall riecht das Hotelzimmer für den Rest des Aufenthalts nach Butterstulle. Alles nicht so toll.
Überhaupt mag ich nach einem langen Arbeitstag nicht noch ewig auf Nahrungssuche gehen. Meist endet das Drama deshalb im selben Restaurant, nicht selten sogar mit dem gleichen Gericht auf dem Teller. Und viel zu viel ist es am Ende ohnehin. Als ich vor über einem Jahr endlich mein Lieblingshotel in Ingolstadt gefunden hatte, habe ich wochenlang nur zwischen Käseteller und Pefferbeißern gewechselt. Ich leide offensichtlich nicht nur unter Hotel- sondern auch unter Abendessenasperger.
In Ingolstadt ist das aber auch so eine Sache. Mit nur zwei Tagen und somit einer Übernachtung bleibt wenig Zeit, die Stadt zu erkunden. Über das gern besuchte Outletcenter und ein paar Spaziergänge um das Lieblingshotel herum bin ich bisher nicht hinausgekommen. Dementsprechend wenig Chancen hatte ich, Restaurants zu entdecken. Und mangels Bekanntschaften fallen Abendverabredungen ebenfalls flach.
(Die nächsten zwei Wochen bin ich jeweils 3 Tage in Stuttgart. Einladungen zu Dates werden noch angenommen.)
Ich behaupte, ich stehe damit nicht allein. Viele Geschäftsreisende, die ich kenne, sind Wiederholungstäter. Hotel(-kette), Restaurant, Gericht, Getränk – häufig immer wieder identisch. Wir treffen ungern Entscheidungen was solche Dinge angeht. Wir halten während Autobahnfahrten bevorzugt bei McDonalds. Da wissen wir, was wir bekommen. Und man kann des Kram zur Not auf gut im Auto essen. Also die kleinen Sachen.
In gewisser Weise gibt uns das auch Sicherheit. Das Fremde wird vertraut. Der nervige Hotelaufenthalt zum Ritual. Fitnessraum, Sauna, Käseteller. Darauf noch einen Whiskey. Grad neu für mich bestellt. Man weiß hier, was ich mag.
Cheers.
Seit fast 5 Jahren habe ich nun dieses Job, der regelmäßig dazu führt, dass ich außerhäusig schlafen muss. Im Grunde nicht schlimm, man arrangiert sich mit der Zeit. Koffer packen...
Mit ein wenig Neid hatte ich bisher die Ironblogger-Einträge von Miz Kitty gelesen, nicht ahnend, dass seit Anfang des Jahres auch eine Kieler Dependance existiert. Umso größer war meine Motivation, mich dort anzumelden, als ich Mitte der Woche darüber stolperte. Wie dringend ich die für’s Bloggen benötige, zeigen meine Statistiken.
- First post was made on February 24, 2005.
- This blog is 8 years, 90 days old.
- Average of 0.71 posts per day in the past week.
- Average of 0.17 posts per day in the past month.
- Average of 0.16 posts per day since the start of the blog.
Da ist noch ordentlich Luft nach oben. Stünde die Strafzahlung – und die Tatsache, dass es peinlich wäre, gleich beim ersten Mal auszusetzen – nicht im Raum, wäre auch dieser Eintrag wohl nicht entstanden. In gewisser Weise also ein Lückenfüller, aber auch ein Startschuß.
Worüber ich zukünftig schreiben möchte, weiß ich noch nicht genau. Vielleicht fange ich tatsächlich an, meine Lieblingshotels und Lieblingsorte in meinen wöchentlichen Reisezielen vorzustellen. Oder ich notiere meine Beobachtungen über die Unterschiede zwischen Brandenburger und Schleswig-Holsteiner Temperament und Eigenarten. Immer mal wieder wird sich auf jeden Fall ein Rezept hierhin verirren. Manche Beiträge bestehen vielleicht auch nur aus Bilder. Auf jeden Fall wird die Statistik da oben bald etwas anders aussehen.
Auf los geht’s los!
Mit ein wenig Neid hatte ich bisher die Ironblogger-Einträge von Miz Kitty gelesen, nicht ahnend, dass seit Anfang des Jahres auch eine Kieler Dependance existiert. Umso größer war meine Motivation,...
Frau Küchenlatein hatte eine Kiste Limetten bekommen und bot mir welche an. Schon super, eine so bekannte Foodbloggerin in der Nähe zu haben.
Nach Limettenwasser, Limettenquark und mehr oder minder alkoholischen Mixgetränken gingen mir die Idee schneller aus als erwartet.
Heute nahm ich mir ein Herz und verarbeitete eine vom Wochenende übriggebliebene Zitrusfruchthälfte kurzerhand in einem Avocado-Zwiebel-Tomaten-Salat. Eigentlich sollte dazu eine Scheibe Brot als Sättigungsbeilage herhalten. Das hatte aber schon mit einem unerfreulichen Pilz Bekanntschaft geschlossen. Bloß gut, dass noch etwas Nudelreis da war. Kombiniert mit dem Salat war der nämlich viel viel besser als Brot.
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Zutaten
- 1 reife Avocado
- 1 kleine Zwiebel
- handvoll Cocktailtomaten oder 1-2 normale Tomaten
- 2 Hände Nudelreis
- 1/2 Limette
- Zitronenpfeffer
- Salz
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Wasser zum Kochen bringen, leicht salzen und den Nudelreis darin garen.
In der Zwischenzeit die Avocado, die Zwiebel und die Tomaten würfeln und miteinander vermischen. Mit Limettensaft beträufeln. Einfach darüber ausquetschen – Jamie-Oliver-Style!
Mit Zitronenpfeffer und etwas Salz würzen.
Wenn der Nudelreis gar ist abgießen und kurz ausdampfen lassen. Den restlichen Saft aus der Limette pressen und über den Nudelreis geben. Dann unter den Salat mischen. Nachwürzen. Fertig.
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8 von möglichen 10 Katzenpunkten
Frau Küchenlatein hatte eine Kiste Limetten bekommen und bot mir welche an. Schon super, eine so bekannte Foodbloggerin in der Nähe zu haben. Warum fällt mir dazu als erstes ‚was...
Frau Küchenlatein und Frau Excellensa hatten nach den vorhergegangenen Sauerteigcoachingstunden auf Twitter das #twitback-Wochenende ausgerufen. Wer wollte konnte mitmachen und seine Erfahrungen beim Backen des Fränkischen Bauernbrotes von Plötzblog live mitteilen.
Meinen Roggensauerteig hatte ich in der letzten Woche bereits aufgefrischt. Nach 6 Monaten, die er allein und ohne Beachtung im Kühlschrank verbracht hatte, erholte sich der Kleine sehr schnell und das probehalber gebackene schnelle Brot nach Hannes Weber war gelungen. Also auf zu neuen Herausforderungen. Vorher musste nur noch ein neuer Gärkorb her, denn ich besitze bisher nur einen ovalen und einen runden Plastekorb für 500g Brot. Mein erstes Peddigrohrkörbchen hatte ich bei einem Korbflechter im Freilichtmuseum Molfsee gekauft, diesmal musste ein Abstecher zu Kochfest genügen. Im Lager fanden sich dann auch noch zwei Körbchen für Brote von 700 – 1500 g, von denen eines in unseren Haushalt umzog. Mit 12,90 € preislich okay.
Den Sauerteig habe ich Freitagnachmittag vorbereitet.
Dazu wurden einfach 175 g Roggenmehl 1150 mit 145 g Wasser und 17 g Anstellgut vermischt.
Das Anstellgut habe ich aus dem aufgefrischten Roggensauerteig entnommen, der es sich im Kühlschrank wieder gemütlich gemacht hatte. Wie man sieht, war es wunderbar fluffig. Eine Konsistenz wie Schokoladenmousse.
Der fertig vermischte Sauerteig ist dagegen sehr trocken und bröselig.
Nach 23 Stunden Ruhe bei Küchentemperatur (Heizung aufgedreht) sah das schon anders aus. Empfohlen werden 18-22 Stunden Ruhezeit.
Der jetzt wieder weichere, fluffigere Sauerteig wurde mit 265 g Roggenmehl 1150, 50 g Weizenmehl 550, 235 g Wasser und 2 g Trockenhefe (statt der 7 g Frischhefe) sowie 10 g Salz vermischt. Dazu kamen nur die Gewürze und zwar 0,2 g Fenchelsaat, 0,2 g Koriander und 0,6 g Kümmel. Die wurden vorher gemörsert, allerdings nicht so fein, wie Frau Küchenlatein das gemacht hat.
Das Mischen hat der Knethaken von Woody übernommen, meiner Kenwood-Küchenmaschine. Erst 5 Minuten auf Stufe 1, dann nochmal 2 Minuten auf höherer Stufe.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Nach 30 min Ruhezeit unter einer Plastefolie hat der Teig sichtlich an Volumen gewonnen und sieht feiner aus.
Vergleich:
Jetzt kam der schwierige Teil: das Formen.
Wie von Frau Küchenlatein empfohlen, wurden Unterlage und Hände befeuchet und los ging es. Hat für’s erste Mal gut geklappt, allerdings werde ich nochmal einen Crashkurs belegen müssen. So richtig gut geformt war der Teigling nämlich nicht, was sich beim Backen gezeigt hat. Das Brot riss nicht nur oben am großzügig mit Roggenmehl versehenen Schluss auf, sondern auch unten.
Nach dem Formen ging es aber ins mit Reismehl ausgekleidete Körbchen und 30 min später sah der Teigling dann so aus.
Zeit für den mit Wasser befeuchteten Ofen.
Das Brot hatte Ambitionen und ging ordentlich in die Höhe. Sogar ohne Backstein.
Eventuell lag es daran, dass ich vergessen hatte, die Umluft auszuschalten, mit der ich den Ofen auf 250°C aufgeheizt hatte. Nach 10 Minuten fiel mir das ein und das Brot durfte bei 200°C Ober- und Unterhitze weiter backen.
Nach insgesamt 50 min konnte ich ein schönes, krosses Brot aus dem Ofen holen. Etwas unkontrolliert eingerissen, aber ansonsten gut gelungen.
Natürlich konnten wir es nicht abwarten, dass gute Stück anzuschneiden. Wir hatten schließlich extra frische Butter vom Faß gekauft. So wurde das Brot noch am selben Abend nach etwas 2 Stunden Auskühlpause Opfer unseres neuen, scharfen Brotmessers. Ein schönes, lockeres Brot.
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Fazit: Auch für Anfänger gut zu bewältigen. Nur das Formen sollte man sich vorher zeigen lassen. Der Teig ist sehr weich und klebrig.
Geschmacklich sehr gut, die Gewürze bleiben dezent im Hintergrund. Nicht einmal der Kümmel spielt sich auf.
Besonders angetan hat es mir der verhältnismäßig geringe Aufwand.
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10 von 10 möglichen Katzenpunkten
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#twitback woanders:
Schritt-für-Schritt-Fotoanleitung bei Frau Küchenlatein
Eine ovale Variante bei Frau Feinschmeckerle
Die Anfängerversion bei Frau Excellensa
Frau Küchenlatein und Frau Excellensa hatten nach den vorhergegangenen Sauerteigcoachingstunden auf Twitter das #twitback-Wochenende ausgerufen. Wer wollte konnte mitmachen und seine Erfahrungen beim Backen des Fränkischen Bauernbrotes von Plötzblog live...
Heute wegen tierhaargeplagter Lunge nur Schonprogramm.
33 Minuten Liegefahrrad (13 km, 170 kcal)
Heiligabend haben der Tiger und ich uns in New York bewegt.
Von der Staaten Island Ferry über Ground Zero am Gericht vorbei nach Chinatown und noch ein wenig weiter.
Kalorienangaben nur aus Gründen der Vergleichbarkeit.
Heute wegen tierhaargeplagter Lunge nur Schonprogramm. 33 Minuten Liegefahrrad (13 km, 170 kcal) Heiligabend haben der Tiger und ich uns in New York bewegt. Von der Staaten Island Ferry über...
Rees Blog The Pioneer Woman und das dazugehörige Kochbuch The Pioneer Woman Cooks: Recipes from an Accidental Country Girl sind eine gute Fundgrube für amerikanische Gerichte der unterschiedlichsten Facetten. Aufgrund ihrer Lebenssituation auf einer Farm sind die meisten Rezepte vorallem eines: deftig und nahrhaft.
Dem Tiger kann ich mit deftigen Dingen ja immer kommen und die feurigen BBQ-Jalapenos sind besonders nach seinem Geschmack. Dabei stört es ihn nicht einmal, dass die sonst verhasste BBQ-Sauce eine tragende Rolle spielt. Die Schoten passen gut zu Steak, Burgern und allen Grillgerichten. Wie wir gestern feststellen durften, sind sie auch eine hervorragende Ergänzung zu Raclette. Pikant, würzig und dank variierender Schärfe ist auch etwas Spannung im Spiel.
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Einkaufsliste
- Gummihandschuhe (!)
- ca. 18 Jalapeno-Schoten (ich mische von klein bis mittelgroß, so kann jeder die passende wählen)
- 1 Packung Frischkäse natur (200g)
- 75g Cheddar
- 1 Frühlingszwiebel
- BBQ-Sauce nach Geschmack (bei uns: HP BBQ Honey)
- 18 Scheiben Frühstücksspeck / Bacon zum Umwickeln (je nach Speck auch nur 9, die halbiert werden)
- Zahnstocher
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Die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden, den Cheddar reiben. Beides mit dem Frischkäse vermengen. Dazu einfach mit Löffel oder Gabel verrühren und vermanschen. Perfektionisten nehmen den Mixer.
Den Speck ggf. längs halbieren. Kommt auf die Breite drauf an. Die Schoten sollen komplett umwickelt werden.
Handschuhe anziehen. Der wahrscheinlich wichtigste Arbeitsschritt.
Dann die Schoten halbieren. Den Stiel mithalbieren und dranlassen. So kann man später besser füllen (kein Loch) und man kann sie daran hochheben. Kerne und Zwischenhäutchen mit einem kleinen Löffel herauskratzen. Zwischendurch den Ofen schonmal auf 140°C Umluft vorheizen.
Wenn alle Schoten vorbereitet sind (wir sollten jetzt 36 Hälften haben), die Frischkäsemasse hineinfüllen. Nur soviel, dass die Wölbung ausgefüllt ist, keine Häufchenbildung bitte. Anschließend jede Schote mit Speck umwickeln. Der Käse sollte komplett bedeckt sein. Den Speck dabei nicht überdehnen, sonst reißt er beim Backen eventuell. Den Speck mit einem Zahnstocher vorsichtig fixieren.
Abschließend die Oberseite mit BBQ-Sauce bepinseln und alles für ca. 1 Stunde in den Ofen.
Wenn die Schoten weich und der Speck leicht kross sind, ist alles fertig. Übergaren geht kaum, es sollte nur nicht zu sehr anbrennen. 
Rausnehmen und genießen.
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Tipps & Tricks:
Die Schoten können auf Vorrat vorbereitet und gebacken werden. Dann einfrieren und zur weiteren Verwendung kurz in der Mikrowelle erhitzen.
ACHTUNG: Die Schoten können schnell Feuer fangen. Daher langsam und unter Aufsicht erhitzen. Alterntiv in der Pfanne, auf dem Grill, dem Raclette oder im Ofen erhitzen.
Schoten können auch kalt gegessen werden, warm ist aber noch besser.
Zeit einplanen!
Ich habe für 30 – 40 Schoten zwei Stunden Vorbereitung benötigt.
Varianten:
Mit der Cheddar-Menge kann man variieren. Dabei darauf achten, dass genug Frischkäse dabei ist, um die Masse zu binden.
Ich mische eine milde und eine kräftigere Sorte.
Statt BBQ-Sauce können auch Chutneys oder andere Sößchen genommen werden. Der Rauchgeschmack mit leichter Süße schmeckt uns aber am Besten.
Für Vegetarier einfach den Speck weglassen und die Soße direkt auf den Käse pinseln. Eventuell etwas mehr Sauce nehmen.
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10 von 10 möglichen Katzenpunkten
Rees Blog The Pioneer Woman und das dazugehörige Kochbuch The Pioneer Woman Cooks: Recipes from an Accidental Country Girl sind eine gute Fundgrube für amerikanische Gerichte der unterschiedlichsten Facetten. Aufgrund...
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