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24.06.2019 – Meilenstein

Knirpsi ist heute ganz allein zur Prinzessin gegangen. Nicht wie vorher mit langem Zögern und unterwegs ganz oft anhalten und nachschauen, ob wir noch Rückhalt bieten. Nein, er hat einfach beschlossen, rüber zu gehen, seinen Beschluss verkündet, seinen Ball genommen, sich verabschiedet („Tschüss Papa! Tschüss Mama!“) und ist losmarschiert. Er fühlt sich drüben auch sichtlich wohl und benutzt wie selbstverständlich das E-Klavier und die Spielsachen. Ganz so toll finde ich das nicht, allerdings ist es schwer, einem noch nicht ganz Dreijährigen zu erklären, dass es sowas wie Privatsphäre gibt. Noch ist es für die Nachbarn okay. Teilen wir uns die Kinder halt.

Ansonsten Planschbecken aufgebaut und eingeweiht, ein paar Besorgungen erledigt und Dinge auf der Arbeit geklärt. Ein für Donnerstag angesetzter Abendtermin fällt wohl ins Wasser, aber immer wird er wohl nur verschoben. Den eingereichten Tigerurlaub nutzen wir trotzdem. Ich zum halbwegs ungestörten Abarbeiten in Vorbereitung auf den Sommerurlaub, der Tiger für Vorbereitungen im Garten und Aufräumen der Gästezimmer.

Projekt Ordnungschaffen:

Immerhin mal wieder eine olle Zeitschrift.

23.06.2019 – In aller Kürze

Wieder später als gut wäre.

Kinderfest und offener Garten in Archepark waren zuviel. Noch dazu über die Mittagsschlafzeit. Selbstgemachtes Erdbeereis am Nachmittag konnte den Familienfrieden nur kurz wiederherstellen, der Rest des Tages war von Gewitterwolken durchzogen.

Projekt Ordnungschaffen:

In der Waschküche geräumt. Da liegen noch Wäscheberge und mind. ein Behälter steht im Weg. Wochenziel.

Außerdem ein paar fast leere oder muffige Drogerieartikel entsorgt.

22.06.2019 – Draußen

In Amerika diskutieren sie darüber, ob Zahnbürsten, Zahnpasta, Seife und Betten für eine sichere und saubere Unterbringung notwendig sind. Menschenverachtung hat viele Gesichter.


Auch erfahren, dass sie in der US-Firma einen Promotion Day haben, an dem alle Kollegen gefeiert werden, die über‘s Jahr befördert wurden. Eine schöne Idee. Ich glaube, die übernehme ich im Kleinen für mein Team.


Wir haben den Tag im Wesentlichen draußen verbracht. Ein schmalerer Weg an den Kräutern entlang. Der Kompost wurde umgesiedelt. Vorher wurde an der neuen Kompoststelle Erde aufgefüllt und Platten wurden gesetzt damit er stabiler steht. Die letzten Maueranteile, nachträglich hinzugefügt, wurden verfüllt. Unkraut wurde entsorgt. Viel Unkraut. Ich habe den Wein beschnitten. Auch wenn ich manchmal genervt bin, bin ich doch dankbar für die Hilfe, die wir bekommen. Allein ginge es noch langsamer voran.


Knirpsi wuselte immer zwischendrin. Nachmittags ging er zur Prinzessin rüber, um stolz sein neues Laufrad zu zeigen. Er liebt es und ist schon ziemlich sicher unterwegs. Auch den Helm setzt er gern auf. Zur Prinzessin ging er das allererste Mal allein, inklusive Klingeln.


Das Bärchen ist ein Beißer. Wenn es aufgeregt oder glücklich ist, beißt es zu. Heute hat es den Krabbelbären traktiert. Es biss immer wieder in den Bärenhintern. Dahin, wie der Knopf sitzt, mit dem man es krabbeln lassen kann. Bär krabbelt los, Bärchen schaut interessiert zu. Bär hält an, Bärchen hin und beißt wieder zu. Immer und immer wieder. Das kann lustig werden in der Krippe.


Den ersten Bergtee haben wir heute auch geerntet. Ich hatte letztes Jahr eine Pflanze gekauft und an die Pflanzsteinmauer am Gewächshaus gesetzt. Dort steht der Tee warm und dank untergemischter Kiesel trocken genug. Ideale Bedingungen wie es scheint. Er wuchert gut. Diesen Herbst muss ich ihn stärker zurückschneiden.

Projekt Ordnungschaffen:

Vorallem draußen geschafft.

21.06.2019 – Pieps

Zu früh aus dem Bett gejagt worden und dann im Babygefängnis gedöst. Arbeit. Mich über die schlechten Manieren von Hochschulmenschen aufgeregt. Einkaufen. Kinder (bezaubernd). Auf der Couch weggedöst. Abendessen. Good Omens. Jetzt Bett.

Projekt Ordnungschaffen:

Eine Kiste mit Krams vom Schreibtisch durchsortiert.

20.06.2019 – Bienen und Blumen

Wusstet Ihr, dass Wildbienen nachts auf Blüten übernachten, an denen sie sich mit ihren Beißwerkzeugen festhalten? Ich auch nicht und jetzt sitzt eine davon im Gewächshaus neben einem Teelöffel mit Zuckerwasser und verflucht mich bestimmt. Nachdem ich sie vom Zitronenbäumchen gerettet hatte, fand ich nämlich noch eine auf einer anderen Blüte und es dämmerte mir, dass die vielleicht gar nicht hungrig und verfroren sind, wenn da mehr rumsitzen. Tjoa.

Ansonsten 3,5 Stunden telefoniert, den neuen Wäscheständer bewundert und aufgebaut – dabei gleich mal in der Trockenecke des Wäscheraums gesaugt – und Kleinkram erledigt. Spontan mit Knirpsi in den Babyausstattungsladen gefahren und ein Laufrad ausprobiert und gekauft. Mausedition. Wie gut wir es haben, dass wir das mal eben machen können. Kindersitze angeschaut und zwei in die engere Wahl genommen. Dauert aber noch bis wir durchtauschen müssen.

Achja, das Telefonieren heute. Der Tiger hat mit dem Bärchen na h dem Frühstück einen Ausflug zu seiner Arbeitsstelle und zum Supermarkt gemacht. Ruhe im Haus. Himmlische Ruhe. Kein Lauschen, ob nicht doch ein Kind zuckt, keine Weinen und (tatsächlich schade) kein Jauchzen. Ein komisches Gefühl. Herrlich. Freue mich jetzt noch mehr auf November, wenn das Bärchen in die Krippe geht.

Projekt Ordnungschaffen:

Eine Stapel Schreibblöcke und an die 40 Kugelschreiber aussortiert und in die KiTa gegeben.

19.06.2019 – Worte aufgebraucht

Ich habe heute ca. 4 Stunden telefoniert – 11 Telefonate – und fühle mich jetzt leer.

Projekt Ordnungschaffen:

Eines dieser mit Styroporperlen gefüllten Nackenkissen eines deutschen Kaffeerösters mit angeschlossener Gebrauchswarenabteilung verliert seine Füllung. Weg damit.

18.06.2019 – Gartenausbeute

Ein vergleichsweise ruhiger Tag. Wir frühstückten erst gemeinsam – das Bärchen kaute vergnügt auf dem Kanten vom frischen Brot rum, das der Tiger ihm mitgebracht hatte – und dann ging erstmal jeder seine Wege. Der Tiger musste zu einem Arzttermin, das Bärchen und ich arbeiteten bis es müde wurde und an mich gekuschelt auf der Couch anderthalb Stunden schlafen wollte. Und das bei der Wärme im Wintergarten.

Nach dem Mittagessen war dann auch der Tiger wieder da. Ich wusch schnell Wäsche und arbeitete noch etwas, er legte die gestrige Ladung zusammen und kümmerte sich um das Bärchen bis es an der Zeit war, Knirpsi abzuholen. Das Bärchen nutzte die Chance und schlief direkt wieder auf mir ein.

Den Rest des Nachmittags verbrachten wir im Garten. Kleinkram erledigen. Ein Beet Gründern, den neuen Schlauchautomaten anbauen, Pflanzsteine füllen und mit Erdbeeren besetzen, Pflanzen und Kind gießen. Letzteres kam drinnen schnell unter die Dusche, danach Essen und Bett für die Kleinen, Kartoffelauflauf, Good Omens und mehr Wäsche für die Großen.

Projekt Ordnungschaffen:

Kleinkram aussortiert.

17.06.2019 – Voll verplant

Spätschichtabschluss. Das Bärchen hatte mal wieder bescheiden geschlafen, ich zu spät, der Tiger nahezu gar nicht. Umso gequälter die Mienen heute morgen, aber nützt ja nichts, einer muss aufstehen. Heute also ich. Knirpsi landete 2 Stunden später nach Startschwierigkeiten im Kindergarten, ich verabschiedete mich nochmal kurz nach Haus, eine Stunde arbeiten bevor ich zum Elternvertreterdienst als Fotografinnenhandlangerin wieder antanzen würde.

Ich ließ ein Telefonat lang meinen Charme spielen und führte Fachdiskussionen mit einem anderen Auditor. Es ist immer interessant zu sehen wie andere Firmen unterwegs sind. Was mitnehmen kann man allemal. Termine und Zulieferung vereinbaren, einpacken.

Die Fotobegleitung war dann wieder ein Geduldsspiel. Die KiTa-Leitung hatte sich weitestgehend aus der Organisation rausgehalten, leider auch aus Dingen, die nur sie liefern konnte, wie die Bereitstellung aktueller Teilnehmerlisten oder die Einbeziehung von Außengruppen. Gibt es halt einen zweiten Termin. Immer spielte das Wetter mit und die meisten Kinder auch. Knirpsi konterte die Positionswünsche mit einem interessierten „Warum“ und entschied sich dann dazu, mit zur Kamera gewandtem Po die Rutsche hinabzugleiten. Dieses Kind …

Kleiner Nebeneffekt der Unterstützung: ich bekam nochmal einen besseren Einblick in den KiTa-Alltag. Und die Fotomappe gibt‘s umsonst, das fand ich eine nette Geste.

Ich begleitete einen vollkommen kaputten Knirpsi zum Mittagessen nach drinnen und trocknete Erschöpfungstränen, dann ließ ich mich rauswerfen und fuhr nach einem Abstecher zur Pizza-Bude wieder heim.

Mittagsschlaf für den Tiger, unplanmäßig Füße hoch für mich. Das Wetter knockte mich aus. Später dann noch Kleinkram erledigt, Kind abgeholt, nochmal etwas in den Garten und dann alle auf die Couch.

Projekt Ordnungschaffen:

Beim Anziehen einen Strumpf zerrissen und in einem Anfall von Einsicht den heilen direkt mit entsorgt.

16.06.2019 – Ruhe nach dem Sturm

Heute wieder ruhiger unterwegs. Halbseegs früh im Bett sein heißt auch, dass man morgens halbwegs munter ist, wenn die Kinder das Ende der Nacht verkünden. Kinderfilme auf der Couch, der Tiger schlief die späte Schicht weg, er war erst bei Sonnenaufgang wieder zuhause. Danach gab es Pancakes (neuestes Knirpsi-Lieblingsessen) und Erdbeeren, anschließend wurde gefaulenzt und ein frühzeitiger Mittagsschlafbeschluss gefasst – die Kinder waren beide müde, wir sowieso. Das Bärchen schlief nur eine Stunde und auch nur angekuschelt und an mir nuckelnd. Ich hatte danach nochmal 2 Stunden für mich und seltsame Träume und Knirpsi ratzte 3 Stunden selig im kühlen Kinderzimmer. Hoffentlich erhält er sich die Mittagsschlafliebe.

Danach Biskuit-Torteletts von gestern, mit Erdbeeren und Sahne aus dem Siphon. Wir tupften uns gegenseitig Sahneweihnachtsbäumchen auf die Törtchen und füllten unsere Bäuche. Energie, die wir gut für den Garten brauchen konnten. Der Tiger hatte gestern mal wieder drei Hänger voller Ziegelsteine geholt (diesmal gelbe), die letzte Fuhre musste noch abgeladen und aufgestapelt werden. Das Bärchen schaute aus seinem Wagen zu, Knirpsi tat Knirpsi-Dinge (zum Beispiel die neuen Spielverkehrschilder umherschleppen) und ich pflanzte noch mehr Lavendel, grubberte die Beete, rupfte allzu riesigen Wildwuchs aus, schnitt verblühte Rosen aus und sammelte Steine und Glas auf. Irgendwann kam die Prinzessinenmama samt Prinzessin von ihrer Arbeit zurück und schon ward Knirpsi nicht mehr gesehen. Ruhe. Herrlich.

Der Tiger zählte die Steine – mit etwas Glück reicht es für die Terrasse – ich sammelte das Kind wieder ein, das sich drüben sichtlich wohl fühlt.

Abendessen – Reste von gestern – Badewanne für die Kinder und Bett für den Tiger und die Kinder sowieso. Füße hoch für mich und dann auch Badewanne, den Mief der letzten Tage runterbekommen.

Zwischendurch immerhin auch noch zwei Ladungen Wäsche gewaschen. Das ist die nächste Abteilung, wo sortiert wird.

Projekt Ordnungschaffen:

Beschlossen etwas Bastelmaterial an den Kindergarten zu stiften. Wird morgen zusammengesammelt. Außerdem eine ganze Reihe Kosmetikkrempel aufgebraucht. Beim Suchen nach neuem Shampoo auf ein Fläschchen aus dem Kempinski in Peking gestoßen – ich nehme die gern mit und dieses hier riecht herrlich nach Bergamotte – und dabei unschöne Erinnerungen hochgeholt. Es ist jetzt fast 4 Jahre her, dass ich in genau diesem Hotel die erste Fehlgeburt hatte. Seltsam, was solche Erinnerungen weckt. Die Gipsmasken aus dem selben Hotel, die in meiner Kommode liegen, tun es nicht.

14.06.2019 – Wut

Gewisse Gerichtsurteile – wenn Sie nicht wissen, worum es geht, googlen Sie oder gehen Sie weiter – offenbaren mal wieder, wie sehr man Frauen in diesem Land hasst. Oder wahlweise wie man versucht sie kleinzuhalten, weil man Angst vor ihnen hat. Ich weiß noch nicht, welche Lesart mir besser gefällt, im Ergebnis sind beide beschissen.