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30.06.2019 – Ausgeschlafen

Wir haben alle erstaunlich lange und erstaunlich gut geschlafen. Die Kinder waren zwar erst um 21 Uhr im Bett und wir erst gegen 23 (24?) Uhr, dafür schlief das Bärchen bis kurz nach 7 (kurze Stillpaisen gegen halb 3 und halb 5?) und Knirpsi mussten wir um 7:30 wecken. Der Tag verlief entsprechend entspannt. Wir (Eltern) müssen also auf jeden Fall eine Lösung für unser Schlafproblem finden. Ich versuche gleich morgen noch mehr meines Defizits auszugleichen (nachdem ich es erst wieder vergrößere, weil ich um 5 aufstehen muss) indem ich im Hotel schlafe.

Projekt Ordnungschaffen:

Weiter Kleinigkeiten im Wohnzimmer aufgeräumt und dabei direkt Zeugs ausgemistet. Eventuell eine Lösung für die Luftmatratze mit Bräunungsfunktion gefunden, die jemand mit guten Intentionen mitgebracht hat.

29.06.2019 – Schlafmützen

Ein letztes Gartenwochenende vor dem Urlaub. Nächste Woche reisen meine Eltern an, vielleicht wird dann noch die Terrasse gepflastert, aber das war’s erstmal. Montag wird alles dafür vorbereitet. Ausschachten, Schotter rein, Sand drauf. Ich bin in Düsseldorf, das ist weit genug weg.

Heute konnte ich auch nicht helfen. Ich hatte mir vorgenommen, drinnen voranzukommen. Das Bärchen hatte andere Pläne. Müde von gestern – nach 5 Minuten Schlaf im Auto auf dem Rückweg vom Einkaufen, die den kleinen Terrortroll reichten, um bis Mitternacht Action zu machen – wäre Schlaf gut gewesen. Fand er aber doof, brüllte eine halbe Stunde rum und schlief dann anderthalb Stunden. Ablegen unerwünscht. Schon sobald man sich bewegt, wird er wach. Nach dem Essen konnte ich wenigstens ein paar Handgriffe tätigen, den Fernseher abstauben und das Sideboard abräumen. Dann ging es von vorn los. Diesmal zweieinhalb Stunden. Knirpsi tat es ihm gleich und mummelte sich für dreieinhalb Stunden ein. Immerhin in seinem Bett.

Abends schoben wir dann alles nach hinten und das große Drama blieb erstaunlicherweise aus. Knirpsi ließ sich sogar halbwegs freiwillig die Pflasterabdeckung von der Stirn lösen und eine neue draufkleben. Sieht soweit ganz gut aus.

Während meines Einsatzes als atmende Matratze immerhin ein paar Folgen The Good Fight schauen können. Die letzte Folge der ersten Staffel hat dann großes Augenrollen gemacht. Mitarbeiter des Department of Justice, die einfach irgendwelche USB-Drives einstöpseln. Ohne vorherige Prüfung. Ohne Sicherheitsmaßnahmen. An einem Rechner mit Verbindung ins Netzwerk. Ich möchte glauben, dass das unrealistisch ist. Anderseits …

Projekt Ordnungschaffen:

Babykleidung in Kisten geräumt. Dabei immer wieder den Gedanken gehabt, dass es ja doch nochmal schön wäre … auch wenn es gerade furchtbar anstrengend ist. Es wird besser.

28.06.2019 – Letzte Chance

Es sieht tatsächlich aus, als wäre bei den ganzen Argumenten und Fakten, die ich neulich in die Waagschale warf, doch etwas hilfreiches dabei gewesen. Wieviel, zeigt sich morgen.

Projekt Ordnungschaffen:

Den ganzen Tag unterwegs gewesen, deshalb abends nur ein paar alte Reisebelege entsorgt.

27.06.2019 – Nordisch

Kurze Pause von der Hitze der letzten Tage. Es wurde gestern schon merklich kühler. Heute konnte man auch tagsüber lüften und die abgestandene Luft aus dem Haus befördern. Bestes Wetter, um ordentlich Dinge abzuarbeiten. Mittags dann lange Pause mit dem Bärchen auf der Couch. Alleine schlafen ist wirklich nicht seins.

Projekt Ordnungschaffen:

Während eines Telefonates ohne großen Redeanteil eine Schreibtischschublade geleert.

26.06.2019 – Zufriedenheit

Ein Headhunter (einer von der nervigen Sorte bzw. eigentlich ist es seine Firma, die nervt) fragte mich heute, wie zufrieden ich denn in meiner aktuellen Position bin und was mich zukünftig locken könnte. Nach kurzem Überlegen konnte ich mit „sehr“ und „nichts“ antworten. Das realisierte ich erst ein paar Minuten später, seitdem freue ich mich aber darüber. An mein zukünftiges Ich also, das mal wieder Frust schiebt: Du hast den für Dich besten Job der Welt. Das Burschi am anderen Ende der Telefonleitung konnte sich damit natürlich nicht zufrieden geben und versuchte, mich mit „Herausforderungen“ zu ködern, die als zielstrebiger Mensch doch sicher suchen würde. Ja, danke, da bahnt sich gerade genug an. Er gab sich dann auch endlich damit zufrieden und ich habe wohl ein halbes Jahr Ruhe.


Knirpsi geht es soweit auch gut. Er mochte heute früh nicht recht aufstehen. Kein Wunder, wenn man erst 23 Uhr ins Bett kommt. Er flitzt auch schon wieder durch die Gegend und streitet je nach Gesprächspartner ab, dass gestern irgendwas besonderes war oder berichtet dramatisch von seinem Zusammenstoß mit dem Türrahmen. Also so dramatisch, wie fast Dreijährige das halt können. „Ja, Tor gestoßen!“ mit viel Leiden in der Stimme.

Ansonsten ein ruhigerer Tag. Ich hatte die wichtigsten Brocken gestern Nacht noch abgearbeitet und konnte es heute etwas ruhiger angehen lassen. Also nur etwas mehr als 10 Telefonate (ca. 2 Stunden) geführt, einen Bericht quergelesen und ein paar Mails geschrieben.

Dazwischen habe ich das Bärchen betüddelt, mit ihm gedöst und mir allerfeinstes Mittagessen gemacht – Rührei mit Garnelengeröstl, lecker!

Projekt Ordnungschaffen:

Drogerieprodukte aufgebracht – unter anderem einen Badezusatz. So langsam leert sich der Schrank im Bad.

25.06.2019 – Rumms

Der Tag ging bescheiden los, wurde gegen Ende besser und endete wie er begann. Aber der Reihe nach.

Der Tiger hat Nachtschicht. Solange das Bärchen noch nicht in die Krippe geht, heißt das für mich, dass ich zwischen Kind und Arbeit pendele. Das geht an die Substanz und das heute ein Hitzetag war, hat nicht geholfen. Das ständige Springen und Pausieren von Aufgaben verursacht mir ein Gefühl der Enge im Kopf. Als wäre er tatsächlich zu voll. Ich erledigte das Notwendigste, vertagte den Rest auf den Abend und fuhr los, um Knirpsi abzuholen.

Zurück zu Hause saßen wir die Nachmittagshitze auf dem Sofa aus – draußen war es noch zu drückend – aßen Eis und gingen anschließend in den Garten. Knirpsi tobte im Planschbecken, das erst durch Integration der Rutsche richtig interessant wurde. Wir saßen auf der Bank im Schatten. Das Bärchen verkostete Rasenbestandteile. Scheint zu schmecken.

Es kam, wie es kommen musste, Knirpsi war irgendwann nicht mehr zu bremsen und machte nur noch Unsinn. Also rein und ab unter die Dusche. Während ich danach noch das Bärchen duschte, hörte ich erst ein lautes Poltern und dann Knirpsi-Weinen aus der Küche. Der Tiger war dabei, sollte der sich kümmern. Als der fluchte und mich dazu rief, dämmerte mir, dass wohl doch etwas passiert war. Knirpsi saß weinend und blutend auf dem Stuhl und jammerte nach seinem Brei. In Vorfreude auf das Abendessen hatte er die Kurve zu schnell genommen, war ausgerutscht und gegen den Türrahmen geknallt. Platzwunde an der Stirn, ein Fall für die Notaufnahme. Wir koordinierten uns kurz und entschieden, dass ich beim Bärchen bleiben würde, das mittlerweile nackig im Babygefängnis saß und sich an der neuen kleider- und windelfreien Situation erfreute und der Tiger mit Knirpsi nach Flensburg fahren würde. (Der Hausarzt 2 Dörfer weiter hatte natürlich schon zu.) Vorher holten wir noch I. dazu, die Arzthelferin ist, aber auch für die ZNA stimmte. Ein zentimeterlanger klaffender Riss ist nicht mal schnell mit Pflastern aus der Hausapotheke geflickt. Knirpsi bekam noch ein Trostspielzeug in die Hand gedrückt und ein Pflaster drauf, um die Blutung etwas zurückzuhalten, und los ging’s. Knirpsi schlug sich wacker und kehrte dreieinhalb Stunden später mit zwei Klammerpflastern und einen mit Snacks aus dem Automaten gefüllten Bauch zurück. Sogar das gerade fertig gewordene Schokoeis verschmähte er. Wir kuschelten noch ein bisschen, dann fuhr der Tiger zur Arbeit, Knirpsi ging ins Bett und ich arbeiten.

Was für ein Tag.

Projekt Ordnungschaffen:

Nichts so richtig nachhaltiges. Nur ein bisschen Müll aus dem Arbeitszimmer entfernt.

24.06.2019 – Meilenstein

Knirpsi ist heute ganz allein zur Prinzessin gegangen. Nicht wie vorher mit langem Zögern und unterwegs ganz oft anhalten und nachschauen, ob wir noch Rückhalt bieten. Nein, er hat einfach beschlossen, rüber zu gehen, seinen Beschluss verkündet, seinen Ball genommen, sich verabschiedet („Tschüss Papa! Tschüss Mama!“) und ist losmarschiert. Er fühlt sich drüben auch sichtlich wohl und benutzt wie selbstverständlich das E-Klavier und die Spielsachen. Ganz so toll finde ich das nicht, allerdings ist es schwer, einem noch nicht ganz Dreijährigen zu erklären, dass es sowas wie Privatsphäre gibt. Noch ist es für die Nachbarn okay. Teilen wir uns die Kinder halt.

Ansonsten Planschbecken aufgebaut und eingeweiht, ein paar Besorgungen erledigt und Dinge auf der Arbeit geklärt. Ein für Donnerstag angesetzter Abendtermin fällt wohl ins Wasser, aber immer wird er wohl nur verschoben. Den eingereichten Tigerurlaub nutzen wir trotzdem. Ich zum halbwegs ungestörten Abarbeiten in Vorbereitung auf den Sommerurlaub, der Tiger für Vorbereitungen im Garten und Aufräumen der Gästezimmer.

Projekt Ordnungschaffen:

Immerhin mal wieder eine olle Zeitschrift.

23.06.2019 – In aller Kürze

Wieder später als gut wäre.

Kinderfest und offener Garten in Archepark waren zuviel. Noch dazu über die Mittagsschlafzeit. Selbstgemachtes Erdbeereis am Nachmittag konnte den Familienfrieden nur kurz wiederherstellen, der Rest des Tages war von Gewitterwolken durchzogen.

Projekt Ordnungschaffen:

In der Waschküche geräumt. Da liegen noch Wäscheberge und mind. ein Behälter steht im Weg. Wochenziel.

Außerdem ein paar fast leere oder muffige Drogerieartikel entsorgt.

22.06.2019 – Draußen

In Amerika diskutieren sie darüber, ob Zahnbürsten, Zahnpasta, Seife und Betten für eine sichere und saubere Unterbringung notwendig sind. Menschenverachtung hat viele Gesichter.


Auch erfahren, dass sie in der US-Firma einen Promotion Day haben, an dem alle Kollegen gefeiert werden, die über‘s Jahr befördert wurden. Eine schöne Idee. Ich glaube, die übernehme ich im Kleinen für mein Team.


Wir haben den Tag im Wesentlichen draußen verbracht. Ein schmalerer Weg an den Kräutern entlang. Der Kompost wurde umgesiedelt. Vorher wurde an der neuen Kompoststelle Erde aufgefüllt und Platten wurden gesetzt damit er stabiler steht. Die letzten Maueranteile, nachträglich hinzugefügt, wurden verfüllt. Unkraut wurde entsorgt. Viel Unkraut. Ich habe den Wein beschnitten. Auch wenn ich manchmal genervt bin, bin ich doch dankbar für die Hilfe, die wir bekommen. Allein ginge es noch langsamer voran.


Knirpsi wuselte immer zwischendrin. Nachmittags ging er zur Prinzessin rüber, um stolz sein neues Laufrad zu zeigen. Er liebt es und ist schon ziemlich sicher unterwegs. Auch den Helm setzt er gern auf. Zur Prinzessin ging er das allererste Mal allein, inklusive Klingeln.


Das Bärchen ist ein Beißer. Wenn es aufgeregt oder glücklich ist, beißt es zu. Heute hat es den Krabbelbären traktiert. Es biss immer wieder in den Bärenhintern. Dahin, wie der Knopf sitzt, mit dem man es krabbeln lassen kann. Bär krabbelt los, Bärchen schaut interessiert zu. Bär hält an, Bärchen hin und beißt wieder zu. Immer und immer wieder. Das kann lustig werden in der Krippe.


Den ersten Bergtee haben wir heute auch geerntet. Ich hatte letztes Jahr eine Pflanze gekauft und an die Pflanzsteinmauer am Gewächshaus gesetzt. Dort steht der Tee warm und dank untergemischter Kiesel trocken genug. Ideale Bedingungen wie es scheint. Er wuchert gut. Diesen Herbst muss ich ihn stärker zurückschneiden.

Projekt Ordnungschaffen:

Vorallem draußen geschafft.

21.06.2019 – Pieps

Zu früh aus dem Bett gejagt worden und dann im Babygefängnis gedöst. Arbeit. Mich über die schlechten Manieren von Hochschulmenschen aufgeregt. Einkaufen. Kinder (bezaubernd). Auf der Couch weggedöst. Abendessen. Good Omens. Jetzt Bett.

Projekt Ordnungschaffen:

Eine Kiste mit Krams vom Schreibtisch durchsortiert.