Sonntagstee – Rose Congou

Vor einiger Zeit habe ich die Cuppabox abonniert. Wie auch bei anderen Boxen, die man so aus dem Food- oder Beauty-Bereich kennt, erhalte ich damit einmal im Monat eine Box mit Produkten zum Probieren. In diesem Fall Tee von (Zitat Website) „exklusiven Anbietern“. Für 9,99€ erhält man 3 Packungen a 30g. Welche Sorten man mag, kann man angeben, bei mir sind es Schwarztee, Grüntee und Kräutertee. Im Gegensatz zu den gängigen Beauty-Boxen, wird die Vorgabe hier sogar berücksichtigt und man erhält nur Tee dieser Sorten. Zusätzlich waren bis jetzt immer ein paar Goodies in jeder Box – diesmal 2 Pyramidenbeutel der Marke des Monats sowie eine Packung Big Apple von Bitebox.

Da mich die ersten beiden Boxen nicht ganz überzeugt haben – viele Aromazusätze, der Milch-Oolong der letzten Box hatte eher was von Roiboos und der Earl Grey aus der vorletzten Box war furchtbar überaromatisiert – war ich kurz davor, die Box abzubestellen. Eine Entscheidung, die ich wohl nochmal überdenken werde. Auch wenn der Spaß preislich wahrlich kein Schnäppchen ist. Nur 3,45€ machte diesen Monat der Tee aus. (Ermittelt auf Basis der 100g-Preise der Anbieter-Homepage.)

Dafür war mindestens einer dabei, den ich nachbestellen werde. Abhängig vom Preis bei Cuppabox gegebenenfalls direkt beim Anbieter.

Aber genug zur Box, hier der Tee, der mich für sich eingenommen hat.

Rose Congou – Schwarztee, China

Rose Congou Tea

Ein schwarzer Keemun Congou, der zusammen mit taufrischen Rosenblütenblättern gedämpft wurde und den feinen leicht Rosenduft angenommen hat. Eine typische chinesische Spezialität, die mit keinem Aromazusatz je erreicht werden könnte. Erleben Sie eine hellbraune, vollaromatische Tasse.

Beschreibung bei Tee-Maass

Schon beim Öffnen der Packung machte sich der Rosenduft bemerkbar. Anfangs war ich skeptisch, ob sich das auch nach dem Aufbrühen halten würde. Ich wurde angenehm überrascht. Die wenigen Rosenblüten, die sich zwischen den Teeblätter finden lassen, sind dafür eher nicht verantwortlich.

Rose Congou Tea

Der aufgebrühte Tee schmeckt lieblich, leich blumig und verströmt einen dezenten, aber noch immer wahrnehmbaren Rosenduft. Mit etwas Rosen-Kandis ließe sich da wahrscheinlich noch intensivieren, da der aber nicht im Haus war, habe ich auf Rohrzucker zurückgegriffen. Wer mag, kann ihn aber auch gut ungesüßt genießen. Nur Milch / Rahm kann er nicht so gut ab, es nimmt viel vom blumigen Charakter.

Rose Congou Tea

Definitiv ein Tee, der hier öfter in der Kanne landen wird. Die 30g aus der Box sind schon fast aufgebraucht. Aber es warten ja auch noch zwei weitere Sorten darauf, probiert zu werden.

Aus dem Dunstkreis – Aufstand im Comicland, Haarpflege und Torte

Das Comicfestival in München ist vorbei, vom Tisch ist es aber noch nicht. Die ins Alte Rathaus abgeschobenen Indies gehen auf die Barrikaden.
Wer Geld in die leeren Kassen spülen möchte, kann dies am 13. Juli in Berlin tun. Dann findet im Groben Unfug eine Signiersause erster Güteklasse statt.

Bis dahin kann man sich einige Gedanken über die Geschichte von Victoria Hamburg machen. Die beschreibt, wie sie einem Fake auf den Leim ging. Noch erschreckender als die Geschichte an sich sind einige der despektierlichen Kommentare. Statt Aufzubauen und Beizustehen stellt man sich lieber selbst auf’s Podest und schreibt den anderen in Grund und Boden. Beides, Fake und Reaktion, sind leider alte Bekannte, die wir wohl nie dauerhaft loswerden. Kein Grund, es nicht trotzdem zu versuchen.

Wem das zu schwer im Magen liegt, für den hat Frau Küchenlatein passend zu Erdbeersaison gebacken. Also backen lassen.

Und zu guter letzt noch ein Hinweis auf ein bereits älteres Video von Asu. Nachdem auch meine Mähne – oder der Rest davon – wieder in einem Rotton erstrahlt, wird es Zeit, sich ihr intensiver zu widmen. Vernachlässigung wird mit verblassender Farbe bestraft. Directions sind bereits geordert.

Devotion Project – More than ever

Eigentlich wollte ich einen längeren Beitrag über das Comicfest in München verfassen. Der driftete allerdings in einen Rant über gewisse Befindlichkeiten innerhalb des Comicszene ab. Bevor das rauskann, muss es noch etwas nachreifen.

Daher an dieser Stelle dieses wunderbare Video über die Hingabe und Liebe zwischen zwei Menschen.

Schnipp, schnapp – Haare ab

Irgendwann gegen Anfang des Jahres, sprach mich eine der Friseurinnen im von mir frequentierten Salon an, ob ich mir nicht vorstellen könnte, meinen Kopf in der Abschlußprüfung hinzuhalten. Meine Haare würden die rote Farbe zuverlässig aufnehmen, und rot wäre mal was anderes in der Prüfung. Bis zur Prüfung würde ich die Behandlungen kostenlos bekommen und Karmapunkte wären auch drin. Nagut, letzteres hat sie nicht gesagt, aber ich dafür umso schneller ja. Ich wusste ja nicht, worauf ich mich einlasse.

Montag ist die Prüfung. Meine Haare haben einen mehrere Zentimeter breiten Ansatz und wuchern wild umher. Seit Monaten sitze ich immer mal wieder im Salon und unterhalte den Rest des Belegschaft. Neben der Farbe (für die der Ansatz leider Pflicht ist) und einem neuen Schnitt (daher nicht mehr geschnitten) wird nämlich auch geschminkt. Die einzige Disziplin mit Zeitlimit. 30 Minuten für ein modisches Make-Up. In meinem Fall grüne Katzenaugen. Klingt einfacher, als es ist. Mittlerweile klappt das ganz gut. Ein paar der Utensilien habe ich aus meinem Privatbesitz beigesteuert. Eine auf micht abgestimmte Foundation, mein Concealer, Lidschattenbase, Puder, Lippenstift. Die Qualität ist doch etwas besser als das, was man im Salon bekommt.

Ich bin, was das Ergebnis und die Prüfung angeht, wahrscheinlich aufgeregter als „meine“ Azubi. Macht man ja nicht alle Tage.

Aber selbst wenn’s schief geht: Haare wachsen nach. Außerdem würd‘ ich’s wieder machen und kann’s auch nur empfehlen. Man kann sich einbringen und sich über Monate mit dem neuen Schnitt anfreunden. Zeittechnisch auch nicht allzu schlimm – vielleicht eine Stunde alle 2 Wochen – nur für die Prüfung habe ich mir Urlaub genommen. Und spannend ist es allemal – auch weil man einen Einblick in die Probleme der Azubis bekommt. Also los, traut Euch!

In letzter Minute

Das wäre um ein Haar schiefgegangen. Seit Dienstag quält mich die Rüsselpest. Nach Frösteln am Montag, was ich noch auf das nasskalte Wetter im Süden schob, und leichten Halsschmerzen am Dienstag ließ es sich Mittwoch nicht mehr leugnen – ich bin erkältet. Nicht so schlimm wie im Januar, als ich mit Schüttelfrost und Fieber in einem Kölner Hotel furchtbare Nächte verbrachte, aber doch angeschlagen. Wieder unterwegs, wieder im einer verplanten Woche. Mit angezogener Handbremse, viel Ingwertee, Brühe aus der Hotelküche, warmen Bädern und ordentlich Schlaf scheint sich Schlimmeres gerade abwenden zu lassen. Und noch rechtzeitig ist mir wieder eingefallen, dass der wöchentliche Pflichteintrag ansteht.

Den habe ich jetzt hiermit absolviert, ja? Nach Genesung dann ein ordentlicher Eintrag. Über das Comicfestival in München und warum Comicschaffende und -fans einfach großartig sind. Also meistens.

Bis dahin tröstet Euch dieses Entchen.

Ducky