Aus dem Bett gefallen

Kann mal jemand nachschauen, ob die Hölle grad zugefroren ist?
Anders kann ich mir nicht erklären, dass ich um die Zeit wach munter bin, bereits in der FH sitze und auch noch fröhlich vor mich hin summe. Da läuft doch was falsch, oder?

Grund für mein frühes Treiben ist Yen. Die fährt nämlich heute nach Dresden. Meine Mama auch. Und weil der Bus schon um 6 abfährt, hat mein Papa die beiden um 5.45 Uhr zur Schule gefahren. Danach ging’s gleich weiter nach Brandenburg. Weil ich zur Prüfung nicht zu spät kommen wollte und es auch nicht wirklich Sinn machte, sich nochmal bis um 6.45 Uhr hinzulegen, bin ich gleich mitgefahren.

Würde jetzt ja gern behaupten, dass die Welt um die Zeit noch in Ordnung ist. Ist sie aber nicht. Draußen ist es kalt, glatt und vorallem dunkel. Sehr dunkel.
Zur Gewohnheit wird dieses extrem frühe Aufstehen also sicher nicht. Nagut, im Sommer vielleicht. Mal sehen.
Schön ruhig ist es auf jeden Fall. Die Chance, sich noch etwas auf die Prüfung vorzubereiten. t- 3h

Do you understand?

Im Zimmer meines kleinen jüngeren Bruders ist derzeit eine 14-jährige Chinesin untergebracht. Gastschülerin aus Shanghai. Vorletzten Freitag kam sie an, kommenden Donnerstag reist sie wieder ab.

Die Verständigung ist denkbar schwer, Yen hatte zwar 3 Jahre Englisch, allerdings beschränkt sich das in China meiner Erfahrung nach darauf, dass die lieben Kinder den Stoff auswendig lernen. An der Anwendung hapert’s und so nimmt das hier teils belustigende, teils frustrierende Formen an. Erschwerend kommt hinzu, dass die Englischkenntnisse meiner Eltern nicht gerade die Besten und ob ihrer wiederholten Ägyptenreisen eher arabisch angehaucht sind und mein lieber Bruder im Unterricht wohl auch gepennt hat.
Außerdem hat die Kleine die Angewohnheit, selbst dann ja zu sagen, wenn sie eigentlich nichts verstanden hat. Mein rudimentäres Chinesisch ist da auch keine große Hilfe.

Mittlerweile konnten wir Yen zumindest klarmachen, dass

  • Wir im Besitz einer Waschmaschine sind, sie ihre Wäsche also nicht per Hand waschen muss
  • Es hier so etwas wie Flaschenpfand gibt, es also nett wäre, wenn sie das Leergut wieder zurückbringt
  • Katzen keine gefährlichen Raubtiere sind – also meistens zumindest
  • Baden etwas total Tolles ist – sie hat sich vorher nur am Waschbecken gewaschen

Ansonsten läuft es allerdings ganz gut.
Habe vorsorglich „Just enough Chinese“ aus der FH-Bibliothek mitgebracht. Ein nützliches kleines Buch, das vorallem das Zusammenstellen des Speiseplan erheblich vereinfacht hat. Erst sind wir die Sektion „Food“ durchgegangen und dann ging’s ab in den Edeka, wo noch ein paar mehr Dinge organisiert wurden. Ist halt doch einfacher, wenn man zeigen kann, was man meint.

Klamotten haben wir ihr auch schon gekauft. Sie hat nur einen warmen Pullover, eine Hose (Typ Jogginghose) und etwas Unterwäsche dabei. Allerdings scheinen auch die anderen, etwas besser situierten Kinder nicht mehr dabeizuhaben.
Nun gut, wir haben ihr eine Jeans + Gürtel, eine flauschige Jogginghose und einen dünnen Pulli besorgt.
Ziemlich schwer, etwas für die Kleine zu finden. Nicht wegen der Größe – Kinderabteilung halt – sondern weil sie auf Pink steht. Aber nicht jedes Pink sondern nur eine bestimmte Nuance. Und sonderlich motiviert war sie erst auch nicht, was uns ziemlich Nerven gekostet hat. Einkaufen ja, aber bloß nicht schauen, was einem gefällt …
War aber letztendlich doch ganz nett. Papa hat uns sogar noch ein paar Plüschtiere aus einem Automaten gezogen. 6 Versuche, 5 Treffer. ^_^

Gestern waren wir dann beim Chinesen essen. Also europäischer Chinese, auch wenn die Chefin selbst aus China stammt.
Hat ihnen (Yen und ein anderer Gastschüler, der bei meiner Tante untergebracht ist) wohl ganz gut geschmeckt. Auf jeden Fall haben sie beim Buffet ordentlich zugelangt.
Als sie herausbekamen, dass die Chefin Chinesin ist, waren sie ganz aufgeregt und haben sie gleich an den Tisch kommen lassen, um sie auszuquetschen.

Heute hat sich dann mal wieder gezeigt, wie groß die Verständigungsprobleme doch sind.
Als mein Bruder sich neue Unterwäsche aus seinem Schrank geholt hat, fand er zwischen den Socken ein „Osterei“ besonderer Art. Yen hatte eines der Lunch-Brötchen, die sie immer mitbekommt, dort versteckt. Hat ihr wohl nicht geschmeckt oder sie hat es nicht geschafft und aus Höflichkeit dort versteckt. Schon seltsam, aber wie sollen wir ihr nur klarmachen, dass es nicht schlimm ist, wenn sie Reste zurückbringt?
Glaube nicht, dass wir sie drauf ansprechen, man muss sie ja nicht unnötig in Verlegenheit bringen. Allerdings wird Sebastian morgen, wenn Yen in Köln ist, den Schrank mal näher unter die Lupe nehmen müssen. Oder spätestens dann, wenn sie wieder abgereist ist.

t – 4 Tage

Wird Zeit, dass jemand Motivation in Tüten erfindet.

Ungeschicktes Fleisch muss weg.

Messer, Gabel, Schere, Licht sind für Katzenpfötchen nicht.

Besonders wenn es sich um extrem scharfe Messer handelt …
Was’n Glück, dass ich je zwei kleine Finger und Shift-Tasten habe. Mit Pflaster tippen ist nämlich wirklich doof.

Konzerte

Konzerte wollt ihr also haben?
Kriegt ihr. ^_^

2004:
19.06. Ärzte (Village People), Wuhlheide Berlin
23.11. Rosenstolz (Juli), Columbiahalle Berlin

2005:
Februar, One night of Queen, Tempodrom Berlin
Juni, Rammstein (Apocalyptica), Wuhlheide Berlin

2006
10.09. Rosenstolz, Wuhlheide Berlin

Weckerträume

Clocky. Der Wecker, der sich nach dem Klingeln versteckt.

Puzzlewecker, der erst ausgeht, wenn man die vier verstreuten Puzzleteile wieder eingesetzt hat.

Prüfungsfiesitäten

Gemein ist

  • Ganz früh abgeben und den Prüfungsraum verlassen. Dann darf der Rest der Bande nämlich nicht mehr auf’s Örtchen, was bei übermäßigem Teegenuss und längerer Prüfungsdauer ziemlich unschön werden kann.
  • Immer wieder Fragen zu den „Hidden Champions“ stellen und dann bei dieser einen Prüfung damit aufhören.
  • Grinsend vor den Prüflingen stehen oder ihnen über die Schulter schauen und lachen / mitleidig den Kopf schütteln.
  • Die Prüflinge in einen Raum stecken, in dem die Heizung pfeift.
  • Die Prüflinge in einen Raum stecken, in dem die Heizung pfeift, wenn draußen -15 Grad sind und man das nervige Ding nicht abstellen kann.

Paper Theatre II – Noch mehr Previews

PDF-Version des Previewheftes, das für die Bonenkai gedruckt wurde.
(ca. 3,4 MB!)

Notgroschen?

Prüfungsvorbereitung I

Nach dem Powerpauken für SBWL, das ich mir während der letzten Tage auferlegt hatte, erscheinen die 3 Seiten Zusammenfassung für die morgige, einstündige, schriftliche Topic-Map-Prüfung regelrecht erholsam.

Mit SBWL bin ich nahezu durch. Muss morgen noch Lean Management und ein bisschen was zu Mitarbeitermotivation und -führung machen, aber sonst sieht’s ganz gut aus.
Und dann hab‘ ich noch bis Dienstag Zeit, um das alles in den Kopf zu kriegen.