Bitte, Acrobat, lies mir was vor!

Heute habe ich die Sprachausgabe meines Acrobat Readers entdeckt. Gar nicht schlecht, zum entspannten Berieseln lassen reicht die Qualität zwar nicht aus, aber ich habe festgestellt, dass ich in Zeiten, wo ich Probleme mit der Konzentration habe, besser vorankomme, wenn ich mir das zu lesende Dokument gleichzeitig vorlesen lasse.

Bisher habe ich nur englische Dokumente ausprobiert, keine Ahnung, ob’s auch mit deutschsprachigen funktioniert.
Die Sprachqualität ist eher mittelmäßig, teilweise werden Silben verschluckt, manchmal kommt das Programm ins Stocken. Das erinnert mich etwas an unser elektronisches Notenansagesystem an der FH, das bei BWL auch immer stotterte. B-W-W-W-W-W-L-L-L-L.

Ein nettes Spielzeug ist’s allemal.

Manga auf dem Comic-Salon

Eines meiner Lieblingsstatements der Berichterstattenden ist ohne Zweifel das von Björn, der auf Comicgate schreibt:

Es ist eventuell an der Zeit, sich einzugestehen, dass – abseits aller Lippenbekenntnisse, dass Manga Comic und Comic Manga und Schwarz Weiß und Gott tot ist – die Mangaszene zur klassischen Comicszene inkompatibel ist.

Und er hat soooo recht. Fragte mich doch Stefan noch Sonntag, ob Mangazeichner sich immer so komisch anziehen müssten.
Man könnte wirklich meinen, schrille, aus dem Rahmen falllende Kleidung und überdrehtes Gehabe gehörten zum „Berufsbild“ Mangaka dazu. Auch die Fans, die ja zum einem nicht unerheblichen Prozentsatz meist auch Mangaka werden wollen, passen in dieses Bild. Da wundert es nicht, dass die Öffentlichkeit, die asiatische Comickultur als überwiegend kindisch abtut.
Trotzdem bewundere ich den Enthusiasmus, mit dem viele ihrem Hobby nachgehen. Nicht nur, dass viele selbst zeichnen, auch das Schneidern der Cosplaykostüme erfordert viel Zeit, Geduld und Talent. Und nicht zuletzt auch Mut, sich damit in der Öffentlichkeit zu zeigen.

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Schäferstunden

Der Jabu mag Schafe gern. So gern, dass er sie unentwegt zeichnet. Manchmal sehen sie zwar wie Hasen aus, aber das könnte ja Absicht sein, ne? ;)

Auf jeden Fall findet ihr Jabu hier.

Pornophonique

Natürlich hat man die Kamera immer genau dann in der Herberge gelassen, wenn man sie mal wirklich brauchen könnte. Beispielsweise wenn Naomi Fearn wie ein knuffiger Flauscheball zu den Klängen einer Gitarre, eines Gameboys und eines C64 auf und ab springt.
Die Jungs waren aber auch gut. Wobei ich mich frage, ob es vielleicht einen kausalen Zusammenhang zwischen Comicfans / -machern und Spielefans der alten Schule gibt. Kups ist da ja auch so ein Beispiel.
Aber eigentlich ist das auch egal. Die Musik war erste Sahne, die Stimmung noch viel besser. Das lässt mich fast darüber hinwegkommen, dass man mit 2,30 für eine Bionade abgenommen hat. Und am Vortag sogar 2,50. Die Welt Erlangener Gastronomen sind ungerecht!

Spider-Man-Sammlerstück

Spider-Man 3 collectible + display
Ein besonderes Sammlerstück hatten Crafted Collectibles mit auf den Salon gebracht. Das Buch, das nächstes Jahr erscheinen soll, wird exklusives Material enthalten, das es so wohl auch nirgendwo anders geben wird. Kostenpunkt für das handgearbeitete, auf 999 Exemplare limitierte Schmuckstück: ca. 1600 Euro. Das Display ist im Preis noch nicht inbegriffen.

Würde sich bestimmt gut unten im Flur machen. Oder in einer entsprechend großen Bibliothek.
Wobei mir das andere Buch, das die Dame mit zeigte, sogar besser gefallen hat. Der Spider-Man-Prototyp wirkte dagegen irgendwie billig. Mag aber sein, dass die Endversion besser gefällt. Ins Auge sticht sowas allemal.

Mein größter Fehler

Also eigentlich sollte man ja meinen, dass man aus gemachten Fehlern lernt.
Scheint bei mir anders zu sein, da handelt es sich eher um ein Wiederholen in zyklisch wiederkehrenden Abständen.
Heutige Episode: Comic bei Inkplosion kaufen und dann irgendwo auf dem Comic-Salon liegen lassen. Kam vor zwei Jahren schon doof, als ich mein heißgeliebtes „Versus“ in der Splashcomics-Basis vergaß. Glücklicherweise hatte Luise es eingesteckt, so war’s wenigstens nicht verloren und landete irgendwann doch in meinem Regal.
Gestern dann der Tragödie zweiter Teil. „11x Fussball“ gekauft und am Turm-Stand verbasselt. Gott, ich könnt‘ mich ohrfeigen. Außerdem hab ich vergessen des Gellners „Alter Ego“ käuflich zu erwerben. Muss irgendwie an der Jahreszeit liegen. Oder am Erlangener Wasser. Doof.

(Titelwahl in Anlehnung an das Thema des aktuellsten „Panik Elektro“s.)

Ich bin schwanger

Nein, eigentlich doch nicht. Allerdings war ich schon etwas überrascht, als mich Eckart Schott gestern fragte, wie es denn „dem Kind“ ginge.
Kind? Welches Kind?
Irgendwie hat Eckart letztes Jahr in München wohl was falsch mitbekommen. Zu der Zeit hat glaube ich einer der Dinter Bros. grad Nachwuchs bekommen, aber ich war’s garantiert nicht. Gut, den Bauchansatz habe und hatte ich schon, aber wie sagte die ehemalige Chefin vom nicht mehr existenten Lohffs mal? „Wen ick schwanga wär, dann würd’s nich so schwabbeln.“ Jawoll!

Live-Berichterstattung vom Comic-Salon

Bei Splashcomics, comicgate und comic.de

Wer noch nie auf dem Salon war, dem seien die Berichte der Vorjahre ans Herz gelegt. Die finden sich auf den selben Seiten.

Die Comicradiowshow hat auch schon mal ein paar Bilder online gestellt.

Marvel-Blogs

Marvel springt jetzt also auch auf den Blogzug auf.

Our goal with these is blogs help you get a better, more personal look behind the scenes here at Marvel then you can get, well, anywhere else.

Eigentlich nicht schlecht und ich bin gespannt, wer da so alles aus dem Nähkästchen plauern wird.
Superinnovativ und neu ist’s zwar nicht, bloggende Comicschaffende gibt’s wie Sand am Meer, aber irgendwie gefällt mir diese Art, auf den Kunden einzugehen. Zumal man damit das bestehende Online-Programm wirklich gut ergänzt. Podcasts hatte es ja schon.

(Außerdem komm ich so vielleicht schnell an so manche News. :p ;) )

Gefunden bei: Basic Thinking

Erlangen, wir kommen!

Noch dreimal schlafen, dann geht’s los. Na eigentlich nur noch zweimal aber da Stefan keinen Urlaub nehmen kann, fahren wir erst Freitagnachmittag gen Erlangen. Somit werden wir erst Samstag auf den Salon können.
Das ist ziemlich schade, denn bereits Donnerstag und Freitag finden so einige interessante Vorträge statt. Aber dann schau ich mir die halt später bei splashcomics an.

Ansonsten stehen auf dem Plan:

Manga made in Germany, Künstlergespräch mit Judith Park, Fahr Sindram, Nina Werner, Ying Zhou-Cheng; Moderation: Heike Drescher, Redakteurin Carlsen Comics. Samstag 12 Uhr.

Sozusagen eine Pflichtveranstaltung, Fahrs Auftritt würde ich mir um nichts in der Welt entgehen lassen wollen.
Leider entgeht mir dadurch

Bilderhelden – Heldenbilder
Es geht um die narrative und dramaturgische Intermedialität von Comics und Kino, also auch darum, wie der Film Comic-Helden verändert, sobald sie für die Leinwand adaptiert werden, und wie der Action-Charakter von Kino-Figuren auf die Comics abfärbt.
Samstag 12.30 Uhr

Danach steht dann auch schon

Holocaust im Comic

an. Samstag 13.30 Uhr.

Manga, J-Pop, Gothic Lolitas – Japanische Popkultur in Deutschland

um 14 Uhr kneife ich mir. Die beteiligten Personen sind zwar fast schon ein Garant, dass es unterhaltsam, kurzweilig und informativ wird, aber letzten Endes hat man das dann doch alles schon gehört.
Also wenn man sich mit dem Thema etwas beschäftigt.

Ebenfalls ignoriert wird

Haben die Götter auch den Humor erfunden? Die Karikatur zwischen Meinungsfreiheit und Bilderverbot

Den Karrikaturenstreit muss ich mir nicht noch mal antun …

Die Elefantenrunde ist dann schon wieder eine Überlegung wert. Diesjähriges Thema:

Elefantenrunde: Neue Konkurrenz
Podiumsdiskussion mit Ralf Keiser (Carlsen Comics), Dirk Rehm (Reprodukt), Klaus D. Schleiter (Mosaik), Georg F. W. Tempel (Egmont vgs), Johann Ulrich (avant-verlag), Steffen Volkmer (Panini Verlags GmbH); Moderation: Andreas Platthaus (Journalist, Frankfurt a. M.) und Wolfgang Strzyz (Frankfurter Buchmesse).

Und als kröhnender samstäglicher Abschluss folgt um 18 Uhr

Künstler im Gespräch: Gosho Aoyama

Na wenn das mal nichts ist!

Ansonsten möchte ich Samstag noch: Go spielen, mir den Mana beim Live-Zeichnen während der Lesung von Kai Meyer (Wellenläufer) anschauen, natürlich mal beim PT-Copic-Color-Workshop reinschauen und auch beim PT-Richtig-bewerben-Workshop und dann noch die Führung durch die Ausstellungen mitmachen! Und die Börse will auch nicht vergessen werden. -_-‚
Sonntag bin ich dann wahrscheinlich tot …