Fließend Wasser

160 Liter. Das ist die Menge an Wasser, die wir heute aus dem Keller befördert haben. Also eigentlich nur 100, denn 60 warten feinsäuberlich in Eimer gefüllt darauf, dass der Tiger sie norgen hochträgt. Dazu kommen noch die Mengen, die die Pumpe befördert, die seit gestern Nacht immer mal wieder läuft. Und es regnet schon wieder. Immerhin fand der Richter in unserem Verfahren auch, dass der Vorbesitzer nicht so wirklich richtig agiert hat, als er uns das bekannte Problem verschwieg. Trotz Nachfrage. Mehrfach. Wenigstens was. Und vielleicht bekommen wir das uns zugesprochene Geld ja auch.

Applaus von mir für mich:
Ich habe mir wieder angewöhnt, abends den Staubsaugerroboter durch das Wohnzimmer zu jagen. So bekommt der ein bisschen Auslauf und die Zwiebackkrümel, die das Kind verstreut, werden eingesammelt. Win-Win.

Berufskrankheit

„Und? Was hast Du heut so gemacht?“ – „Ich habe Leute auf Twitter mit Baby- und Security-Kram zugespamt.“ – „Also alles wie immer.“

Nagut, ein bisschen mehr war es schon. Immerhin war Knirpsi heute zum ersten Mal länger in der KiTa. Ganz viel Applaus für mich.

  • Zähne reinigen lassen. Ich liebe dieses superglatte Gefühl!
  • Zusammen mit dem Tiger die porösen Dichtungen der Wintergartenfensterelemente abgedichtet. Dieses Haus hat es mit Wasser. Wir haben es im Keller (sprudelnd aus der Wand), an der unteren Außenwand auf der Wetterseite (sickernd durch defekte Klinker- und Fensterbrettfugen und schlecht abgedichtete Jalousienkästen) und neuerdings halt auch im Wintergarten. Silikon hilft erstmal. Im Sommer überlegen wir uns eine Dauerlösung.
  • Spontan Carbonare gemacht. Weil noch Sahne da war, ausnahmsweise auch damit. Hat gar nicht mal übel geschmeckt.
  • Länger telefoniert. Dabei öfter ungehalten geworden. War aber wohl trotzdem gut.

Ruhe

Ein weiterer Ausruhtag, der im Wesentlichen aus langem Schlafen (verhältnismäßig jedenfalls, bis 8:30), Mittagsschlaf, Kuscheln mit Knirpsi und Lesen bestand. Langweiliger wird‘s nicht mehr. Ab morgen kommt dann wieder Routine rein. Die KiTa öffnet wieder un Knirpsi bleibt zum ersten Mal bis 15 Uhr. Man darf gespannt sein.

Applaus von mir für mich:
Trotz erheblichem Motivationsmangel habe ich mich aufgerafft und sowohl die Küche aufgeräumt als auch den Kindersitz wieder zusammengebaut. Das muss für einen Tag wie diesen reichen.

Hallo 2018!

2018 scheint tatsächlich schon mal besser zu beginnen als 2017 endete. Der neueste Antibiotika-Zyklus scheint anzuschlagen und ich fühle mich so fit wie seit Wochen nicht. Was nicht viel heißt, denn wenn Nasennebenhöhlen, Lunge, Bindehaut und Mandeln gleichzeitig unter Beschuss stehen und das über Wochen hinweg, steht man irgendwann nur noch neben sich. Hoffen wir mal, dass jetzt erstmal Schluss ist mit dem Mist und wir alle wenigstens ein Weilchen gesund bleiben.

Bis zur endgültigen Genesung lasse ich es wohl oder übel noch langsam angehen und sammle meine Kräfte. Nachdem der Jahreswechsel endlich vorbei ist, geht das auch besser. Zwischen den Jahren ist irgendwie eine seltsame Zeit, die zum Grübeln einlädt und während der ich mich nur schwer aufraffen kann, etwas Neues zu beginnen. Die gesammelte Bakterienbrut hat sicher nicht positiv dazu beigetragen. Das ist jetzt zum Glück vorbei und es kann wieder losgehen.

Auf ein schönes 2018.

Applaus von mir für mich:

  • Wider meiner Motivation dann am letzten möglichen Tag zum Arzt gegangen. War gut so. Sonst würde ich wahrscheinlich noch schlapp in der Gegend rumhängen.
  • Ausgeruht. Wirklich ausgeruht.
  • Endlich dazu aufgerafft, die Betten abzuziehen. Den Rest hat dann der Tiger übernommen.
  • Eine Menge Mist vom Festplattenrekorder gelöscht. Lebenszeit gewonnen.
  • Termin für die Zahnreinigung gemacht. Übermorgen dann.
  • Pläne gemacht.