Signora e la Moda

Diese Woche habe ich an anderer Stelle Content geliefert und zwar bei Nathalie. Mit Signora e la Moda bietet sie ein Blog für Frauen, die alltagstaugliche Mode tragen möchten und sich durch die vielen hippen, bunten, hoffnungslos stylischen Modeblogs an anderer Stelle nicht repräsentiert fühlen. Neben Links zu aktuellen Sonderangeboten, aktuellen Trends und so einigen Kuriositäten stellte Nathalie auch immer mal Kosmetikprodukte vor, die sich für sie bewährt haben oder die sie testet. Da sie nicht alles selbst ausprobieren kann, hatte sie diesmal unter anderem mich gebeten, einige Produkte von Caudalie zu testen. Mein Fazit zum Eau de Beauté findet ihr daher bei ihr im Blog.

Das Gesichtswasser wird mich auch auf meiner Reise nach Boston begleiten, die am Samstag ansteht. Da ich keine Lust habe, die 100ml-Flasche mitzuschleppen, habe ich mir 5ml-Tropfflaschen und Sprühverschlüsse bestellt. Ich bin gespannt, wie die sich bewähren.

Orangen-Zitronen-Sirup

2014 startet mit viel Dampf und Druck. Ein anspruchsvolles und politisch nicht einfaches Projekt fordert mich. Dazu kommen wilde Reisepläne. Newcastle, Boston, Shanghai. 3 Wochen, 3 Städte. Nahezu ohne Pause. Zum Glück habe ich tolle Kollegen und Kolleginnen, die sich schon mal bereiterklären, selbst einzuspringen. Auch wenn das nicht immer angenehm für sie ist.

Ein wenig Zeit für Erholung bleibt dennoch. Hier ein Yoga-Workshop, da ein verschlafenes Wochenende. Und auch immer wieder etwas Küchenmagie.
Angeregt durch das River Cottage habe ich aus wenigen Zutaten etwas gezaubert, das ein Stückchen Sommer ins Glas holt.

Orangen-Zitronen-Sirup – oder: Sommer in der Flasche
Ich habe vorerst nur die Hälfte der angegebenen Menge gemacht.

Zutaten für ca. 1,5 l:

  • 1 kg Zucker
  • 1 Liter Wasser
  • 4 Bio-Orangen
  • 4 Bio-Zitronen
  • 500ml frisch gepresster Orangensaft (ca. 10 Orangen)
  • 500ml frisch gepresster Zitronensaft (ca. 10 Zitronen)

Das Wasser in einem Topf erhitzen und den Zucker darin auflösen. Von den 4 Bio-Orangen und den 4 Bio-Zitronen Zesten reißen und zur Zuckerlösung geben. Alles köcheln lassen, bis ein zähflüssiger Sirup entsteht. Nicht in Versuchung geraten, das duftenede Gebräu schon zu probieren, das ist furchtbar heiß!

Orange Lemon Squash

Wenn die Konsistenz des Sirups stimmt – lieber etwas dickflüssiger – den Saft dazugeben. Verrühren und bis kurz vor Erreichen des Siedepunktes erhitzen. Die Flüssigkeit soll ordentlich heiß sein, aber nicht kochen.
Durch ein Sieb gießen und sofort in saubere Flaschen – zum Beispiel mit Bügelverschluss – abfüllen.

Orange Lemon Squash

Abgekühlt sollte sich das Konzentrat ein paar Wochen halten. So alt ist es bei uns bisher nicht geworden. Die halbe Flasche, die ich für mich selbst behalten habe, war innerhalb von 3 Tagen aufgebraucht. Die zweite Flasche, die zur Tigerfamilie wanderte, ist auch schon zur Hälfte leer.

Mit Leitungs- oder Mineralwasser aufgegossen eine tolle Erfrischung bei der jeder selbst bestimmen kann, wie süß er es mag. Ein paar Schlückchen reichen. Die knallgelbe Farbe von im Getränkeregal zu findenen fertigen Mischungen wird dabei nicht erreicht.

Sonntagstee – Black Sencha

Die November-Cuppabox war buntgemischt. Ein naturbelassener Tee, ein natürlich aromatisierter, ein (vermutlich) künstlich aromatisierter – alles von der Marke des Monats: Tea & More. Bisher habe ich nur den (Bio) China Black Sencha probiert.

Rarität aus China: Sencha ist normalerweise ein Grüntee, dieser hier wurde aber zu einem Schwarztee weiterverarbeitet.

Zutaten: Schwarzer Tee aus kontrolliert biologischem Anbau

Beschreibung bei Tea & More

Am Besten gefällt mir an diesem Tee der leicht erdige Geruch, den die Teeblätter verströmen. Aufgebrüht merkt man ihm in Farbe und Geruch die Grüntee-Herkunft an. Der Geschmack ist ein Zwischending aus kräftigem Grün- und sehr milden Schwarztee. Ich meine, eine ganz leichte Orangennote wahrnehmen zu können.

Black Sencha

Abgekühlt und mit keinem oder ganz wenig Zucker mag ich ihn sehr gern. Vielleicht sollte ich mal einen Eistee damit ansetzen oder etwas Zitronensaft dazugeben.
Frisch aufgebrüht ist er mir zu langweilig. Ein Tee, der nicht weiß, was er sein soll.

Beschwipste Muscheln

Einer der großen Vorteile, hier oben an der Küste zu leben? Hah! Mir fallen gleich zwei ein! Zum einen ist da der Lieblingssupermarkt, der uns mit allem versorgt, was man sich kulinarisch so wünschen kann. Und dann sind da die frischen Meeresfrüchte, die man hier an jeder Straßenecke kaufen kann. Nagut, vielleicht nicht an jeder Straßenecke, aber auf jeden Fall im … na? … klar, im LIEBLINGSSUPERMARKT!

Dort habe ich ein Kilo feinste Miesmuscheln und ein wenig Räucherfisch erstanden. Zusammen mit etwas Grünzeug, Sahne und Whisky habe ich daraus Jamie Oliver’s: Highland mussels – juicy whisky creamy gemacht. Oder wie ich sie nenne:

Beschwipste Muscheln

Auf das Rezept hat Foodfreak mich gebracht.
Für eine reichliche Portion oder zwei weniger reichliche, zu denen man gut Brot und einen üppigen Nachtisch reichen kann:

  • 1 kg Muscheln
  • 100g Räucherfisch (Jamie: Schellfisch, Katze: Buttermakrele )
  • 1 Stange Porree (Lauch)
  • 1 Stange Staudensellerie
  • Olivenöl
  • etwas Butter
  • 75 ml Whisky
  • 100 ml Sahne
  • ein halbes Bund Petersilie

Die Muscheln gut waschen und entbarten. Ruhig kräftig durchgehen, damit sie einen Impuls bekommen, um sich zu schließen. Manchmal sind sie träge und brauchen ein paar Durchgänge. Ruhig ein paar Mal sanft auf gegen die Kante der Arbeitsplatte klopfen. Seepocken vorsichtig abschaben. Alle Muscheln, die sich nicht schließen und alle kaputten aussortieren.

Porree und Sellerie putzen und in feine Scheiben schneiden. In einem großen breiten Topf das Olivenöl mit etwas Butter sowie dem Gemüse bei mittlerer Temperatur erhitzen. Immer wieder mal umrühren, bis das Grünzeug gar ist. Den Räucherfisch dazubröckeln und mit dem Whisky übergießen.

Jetzt die Muscheln und die Sahne dazugeben. Umrühren, Deckel drauf und einmal durchschütteln. Vorsicht, nicht zu kräftig, sonst wird den armen Dingern schlecht! Ein paar Minuten köcheln lassen. Irgendwas zwischen 5 und 10 Minuten reicht meist aus. Die Muscheln sollten sich geöffnet haben, wenn nicht, noch ein wenig warten. Hier ist ein Glasdeckel praktisch.

Wenn die Muscheln gar sind, nochmal durchschauen. Diesmal andersrum. Alle, die nicht aufgegangen sind, kommen weg. Die Muscheln mit einer Schaumkelle in eine Schüssel befördern. Den Sud solange einkochen lassen, bis die Konsistenz genehm ist. Ich mag’s ja eher dickflüssig und cremig. Die Petersilie grob hacken und dazugeben. Abschmecken, über die Muscheln geben und dann alles zusammen genießen.

Der Räucherfisch gibt eine herzhaftere Note. Mit etwas Baguettebrot eine wunderbar sättigende Mahlzeit.

Jamie's Highland Mussels

  1. Es anderer, bekömmlicherer Fisch ist wahrscheinlich besser. Normale Makrele beispielsweise. []

Sonntagstee – EdelTee China Kukicha

Das Häschen hat durchaus Recht, viele der Tees aus der Cuppabox enthalten Aroma. Die 10 Tees der letzten Monate teilten sich wiefolgt auf: 6 x Aroma (davon 2 x natürliches Aroma) und 4 x ohne Aroma. Auch war häufig schon Zucker in Form der Ummantelung von Fruchtbestandteilen dabei. Das gibt natürlich nur die Auswahl wieder, die ich erhalten habe, andere Boxen mögen eine besser Quote gehabt haben.

Meine Lieblingsbox war auf jeden Fall die Oktoberbox. Neben dem mit natürlichen Aroma versetzten Oolong Pink Beauty war ein mir bis dahin vollkommen unbekannter Grüntee enthalten. Ein Chinesischer Kukicha von EdelTee.

Ein China Kukicha nach original japanischer Machart.
Hauptbestandteil dieser Grüntee-Spezialität sind die Blattrippen, die im Zuge ihrer Verarbeitung einen frischen und duftigen Tee im Aufguss ergeben.
In jeder Beziehung ist der China Kukicha empfehlenswert, ob nun heiß oder auch kalt genossen.
Dieser Tee hat einen geringen Koffeingehalt.

Zutaten: Grüner Tee

Beschreibung bei EdelTee

Ursprünglich stammt Kukicha aus Japan. Verwendet werden statt wie sonst üblich die Teeblätter nur die Blattrippen und Stengel. Klingt nach Resteverwertung und ist es auch. Im Grunde handelt es sich um nichts weiter als die Sortierabfälle. Verwendet wird meist Sencha, aber auch andere Sorten können zu Kukicha verarbeitet werden. Der hochwertigere Bruder ist Karigane, er wird ausschließlich aus den allerbesten Ernten gewonnen.

EdelTee China Kukicha

Kukicha wird nur sehr kurz aufgebrüht, max. 90 Sekunden bei 80 Grad im ersten Aufguss. Er kann mehrfach aufgegossen werden, ich habe diesen hier bisher maximal dreimal aufgegossen.

Mit dem EdelTee Kukicha hatte ich wirklich Glück. Er schmeckt lieblich und blumig. Ein sehr milder Alltagstee, der keinerlei Zucker braucht. Und dazu ist er vergleichsweise günstig. Auch mein teetrinkender Kollege war begeistert. Das Beste an diesem Tee ist allerdings der niedrige Koffeingehalt. Sonst ist bei mir um der lieben Nachtruhe willen spätestens um 16 Uhr Schluss mit Schwarz- und Grüntee. Darum muss ich mir jetzt keine Gedanken mehr machen und kann problemlos noch eine Tasse genießen.

Da auch solche Perlen in der Cuppabox waren, trenne ich mich nur schweren Herzens von dem Abo. Vorerst habe ich aber genug Tee im Schrank zu stehen. Vielleicht gibt es irgendwann ja die Möglichkeit, (künstliches) Aroma abzuwählen, so wie man es heute mit einzelnen Sorten tun kann. Dann wäre ich vielleicht wieder dabei. Bis dahin brauche ich auf, was sich in den letzten Monaten gesammelt hat und investiere das gesparte Geld danach bei ausgewählten Teehändlern. Immerhin sind durch die Box ein paar dazugekommen. Keine schlechte Investition also.

  1. 9 + der Gratistee aus der Novemberbox []

Gute Vorsätze …

… sollte man nicht nur fassen, sondern auch umsetzen. Letztes Jahr hatte ich meine Vorsätze in 101 Ziele gegossen, die ich in 1001 Tage also ungefähr 2 Jahren und 9 Monaten umsetzen wollte. Die Idee dahinter war, endlich mal raus aus der gemütlichen Komfortzone zu krabbeln und Dinge, die ich schon lange erreichen wollte, auch anzugehen. Ein Teil davon hat geklappt. Ich kann nicht sagen, dass es der schwere war. Die großen Brocken stehen noch auf der Liste. Endlich diesen verdammten Masterstudiengang abschließen. Mich mehr um mein körperliches Wohlbefinden kümmern.♥♥ Orte bereisen, die ich schon lange einmal live sehen wollte.

Dafür habe ich andere Ziele erreicht oder bin ihnen zumindest näher gekommen. Ich habe mehr gebloggt. Ich habe einen Kochkurs besucht – das sollte ich gleich wieder auf eine neue Liste setzen. Ich habe eine Menge neue Rezepte ausprobiert. Ich habe ein paar der Leute aus diesem komischen Internet getroffen und einigen auch eine Freude gemacht. Ich habe Dinge getan, die ich noch nie vorher getan habe. Und jetzt geht es weiter. Dieses Jahr etwas bewusster, geplanter und nicht tagträumerisch abwartend wie 2013. Da ist das Ticket für die re:publica, das ich (dank bisher nicht abgeschlossenem Studium zum Studentenpreis) gekauft habe. Da sind Ideen, wie das mit der Masterarbeit endlich klappen kann – und ich nebenbei tatsächlich sogar noch etwas Neues dazulerne bzw. bereits Bekanntes vertiefe und nicht nur in eine Datei kotze, was ich seit 5 Jahren ohnehin tagtäglich tue. Wie der Trip in die USA muss aber auch die Arbeit noch gut geplant werden. Sonst wird das nichts.

Für andere Ziele habe ich bereits die ersten Schritte unternommen. Heute war ich endlich mal wieder beim Yoga. Im neuen, schönen, größeren Studio. Die nächsten 9 Stunden sind zumindest bezahlt, die Anmeldung für die nächsten zwei Workshops sind abgegeben. Und im neuen Kalender sind passende Termine vermerkt. Die müssen Montag nur noch ins BlackBerry übertragen werden, damit sie auch dort präsent sind.

Ein weiteres Ziel: endlich Dinge aufbrauchen. Wie passend da dieser Artikel von Meike Winnemuth neulich war. Ich bin ja ein kleiner Pflege- und Kosmetikproduktmessie. Ich liebe es, neues Duschgel zu kaufen und zu probieren oder neues Makeup. Leider summieren sich die angebrochenen oder noch verschlossenen Tiegel, Dosen und Flaschen mit der Zeit. Ein wenig konnte ich im letzten Jahr schon reduzieren. Das reicht nur noch nicht, wie ich neulich dokumentiert habe.

Es bleibt also spannend, in diesem noch neuen, fast unbefleckten Jahr. Schauen wir mal, wo es uns hinführt oder wie weit. Die Richtung habe ich mir ja vorgeben.

  1. Die Idee stammt von Zero Day Project []
  2. ♥♥ Das habe ich gleich in mehreren Zielen verewigt. Yogastunden, Yogaposen, die ich endlich können möchte, ein 5-km-Lauf, Schwimmen, Meditation. []