Gut, besser, am Besten – Selbstbeweihräucherung

Knirpsi hat sich mittlerweile darauf verlegt, alles, was ihm so sauer aufstößt einfach unten statt oben rauszulassen. Ich weiß noch nicht, was mir besser zusagte. Ich war jedenfalls nicht unbedingt traurig, dass ich gestern für zwei Tage nach Berlin durfte und der Tiger die kleine Stinkbombe übernahm. Dummerweise war das jetzt aber auch nicht unbedingt erholsam und obwohl ich wieder Gefallen am Format des Tagebuchbloggens gefunden habe, bin ich mal wieder nicht dazu gekommen. Schlaf geht dann doch vor.

Frau Brüllen hat jetzt aber einen neuen Motivationstrick aus ihrem unerschöpflichen Fundus geholt. Nach dem Besuch einer Coaching-Veranstaltung schreibt sie jeden Tag auf, was sie gut gemacht hat und nennt das „Tägliche Selbstbeweihräucherung“. Das tut sicher jedem gut, der nicht gerade das Ego eines Alphatierchens mit Drang zur Selbstinszenierung und leichtem Realitätsverlust hat, und so schließe ich mich mal.

Tägliche Selbstbeweihräucherung Tag 1:
Ich habe hiermit schon heute angefangen und nicht erst morgen. Ich bin zudem trotz spätem Workshopstart und schlechtem Schlaf wie vorgesehen um kurz vor 7 aufgestanden und habe noch vor dem Frühstück ein paar Dinge erledigt. Ich habe trotz eines vollen Workshoptages endlich Bericht 2 fertig und bin ihn jetzt bald los und ich habe noch dazu ein Angebot fertiggeschrieben, das noch ganz dringend raus muss. Yeah me!

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Was wir tun

Die Hälfte des Tages darüber nachgedacht, was ich tue, warum ich es tue und wie ich es tue. Das hat auch damit zu tun, dass gerade Workshops zu unseren „neuen“ Unternehmenswerten starten.

Spannende Podcasts dazu:
Freakonomics: I consult therefore I am

Freakonomics: How to be more productive

Freakonomics: When willpower isn‘t enough

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Breakfast for one

Unter der Woche habe ich weder Lust noch Zeit für lange Frühstückvorbereitungen, mag aber auch nicht immer dasselbe essen, daher habe ich heute mal wieder die Vorräte aufgestockt und Granola-Pulver nach Jamie Oliver aus seinem Superfood-Kochbuch((Affiliate-Link)) zubereitet. Geht in der Vorbereitung schnell und in der Zubereitung morgens noch schneller. Einfach in Milch einrühren und in der Mikrowelle aufkochen, vielleicht noch Obst dazu, fertig. Auch als kleinere Portion in Milch zu einem „Kakao“ gemischt, ist es lecker. Genau richtig für das Nachmittagstief. Kann man auch in Joghurt oder Quark rühren, das habe ich aber noch nicht probiert. Mit so einer Portion kommt man eine Weile hin, zumal ich es auch nicht jeden Tag essen mag.

Davon abgesehen war heute nicht viel los. Knirpsi hat heute morgen bis 9 und tagsüber gleich noch zweimal geschlafen, wir gammelten in der Zeit auf der Couch rum. Richtig fit ist es noch nicht wieder, aber immerhin spuckt er nicht mehr. Was auch daran liegen kann, dass er kaum etwas isst. Immerhin mit Butterkekse, Salzstangen und Toast mit Frischkäse konnten wir ihn locken. Mal schauen, wie das morgen wird.

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Raus damit

So ganz war die gestrige Kotzepisode dann doch noch nicht durch. Nachts gegen 2 leerte Knirpsi erst eine Flasche Wasser in sich und dann seinen Mageninhalt in des Tigers Bett. Ein paar Minuten später ging es ihm zwar wieder blenden, wir waren aber noch ein wenig beschäftigt. Die eingesifften Sachen runter, Waschmaschine anstellen, Kind reinigen und ab ins Gästezimmer. Wie gut, dass wir das haben, denn so bekamen wir noch genug Schlaf.

Den Tag über war dann zwar Ruhe, Knirpsi aber appetitlos – von den drei Scheiben Toast heute Morgen abgesehen – und immerhin so müde,dass er freiwillig zweimal schlief. Den Rest der Zeit und die Ruhepausen nutzen wir, um ein wenig Ordnung zu schaffen und den hinteren Flur aufzuräumen. Mit der Zeit sammelt sich da einiges an und wir trugen Gläser, Werkzeug, Putzzeug und Gartenzubehör in die Wirtschaftsräumen, sortierten Jacken, Schals und Mützen, entfernten Spinnen und Staub. Der Flur ist weitestgehend im Übernahmezustand und voller Provisorien. Besonders der Schandfleck an den Glasbausteinen zur Waschküche hat mich in letzter Zeit geärgert. Der Putz zwischen den einzelnen Steinen war bis jetzt grau, fleckig und unansehnlich. Ein wenig weiße Farbe hat das geändert. Jetzt wirkt es heller und sauber und erinnert mich nicht ständig an den Vorbesitzer. Natürlich steckt das halbe Haus noch voller Baustellen, aber peu a peu werden wir das beheben. Raus mit dem Mief.

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Frei-Tag

Knirpsi fand den Start in den heutigen Tag zum Kotzen. Anders können wir uns jedenfalls nicht erklären, warum er sich während der Autofahrt zu den Großeltern sein Frühstück nochmal durch den Kopf gingen ließ. Bis jetzt hatten wir solche Probleme nicht und nach dem ersten Schreck bei uns, ein paar Tränen bei ihm, einem nassen Lappen und frischen Klamotten, war die Welt auch direkt wieder in Ordnung und das Kind gut drauf. Vielleicht fand er auch einfach nur doof, dass Mama die ganze Autofahrt über telefoniert hat und draußen auch nicht viel zu tun war. Nun gut, haben wir das auch mal durch.

Der Rest des Tages lief dann nach Plan oder eher Nicht-Plan. Ich hatte mir den Tag soweit möglich freigemacht und schrieb nur ein paar Mails, telefoniert und sah mir einen Webcast am. Der Tiger hatte auch frei. Wir nahmen den jährlichen Beratungstermin bei unserer Bank war, dann gab es ein spätes Mittagessen mit den Groß- und Urgroßeltern und anschließend etwas Mittagsschlaf für Knirpsi und mich, während der Tiger sich um die üblichen Computerprobleme und weitere Aufträge kümmerte. Wir zwei hätten ja auch länger geschlafen, aber man ließ uns nicht. War auch gut so, dann wir hatten dann doch noch ein bisschen was vor. Nach Kaffee und Kuchen fuhren wir erst zu Ikea, um ein wenig Zubehör für die Kinderküche, die es zu Weihnachten geben soll, zu erwerben und uns die Kindertische nochmal anzuschauen. Tisch und zwei Stühle und eine ganze Menge Geschirr für Knirpsi kamen erst in die gelbe, dann nach Jahren doch mal in eine blaue Tasche und anschließend ins Auto. Das beförderte uns zuverlässig auch einmal über die Straße (Luftlinie ;)) zum Lieblingssupermarkt. Hier kauft es sich einfach viel schöner ein als in Flensburg, obwohl es der selbe Anbieter ist. Ausnutzen also. Erst gab es nochmal etwas zu essen. Knirpsi hatte sich nachmittags zurückgehalten und selbst seine geliebte Banane verschmäht und wir hatten auch schon wieder Hunger. Auch jetzt wollte er lieber spielen und rückte ein paar älteren Mädels auf die Pelle. An der Wursttheke kam der Appetit dann aber zurück und die kleine Fressraupe stopfte sich erst drei Scheiben Geflügelwurst in den Mund und anschließend ein Würstchen. Er sieht anscheinend so abgemagert aus, dass weder Wurstverkäufer noch -Verkäuferinnen ihre Ware für sich behalten können. Beim Käse war heute nicht viel zu holen, Rohmilchkäse und Gammelkäse war mir dann doch zu heikel. Alten Schweden hätte das Kind aber garantiert verschlungen.

Noch schnell ein paar frische Sachen für Wochenende und die Tage danach erworben und dann endlich wieder ab nach Hause, wo wir das vollkommen erschöpfte Menschenkind ins Bett beförderten und mich in die Wanne. Noch ein paar Minuten Kassensturz und jetzt geht es ab ins Bett.

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Ruhe jetzt

Ich schreibe bzw. korrigiere noch immer Berichte. Dass das Zeit kostet, hatte ich neulich schon ausgeführt. Nachdem gestern endlich der erste meiner aktuell 5 Berichte rausgegangen ist, habe ich mich heute Nummer 2 und 3 gewidmet. Das klingt einfach als es ist. Bericht 2 ist schon nicht ganz verkehrt, aber ich muss für jeden Bereich noch Beschreibungen ergänzen, die der Kollege zwar in der internen Dokumentation angedeutet, dann aber nicht weiter ausgeführt hat. Das dauert natürlich. Dazu kommt, dass der Bericht auf Englisch verfasst werden muss und wir beide keine Muttersprachler sind. Dass der Kollege sonst nur Polnisch spricht, ist keine Hilfe. Da sind einige Formulierungen krumm und müssen gerade gebogen werden.

Bericht 3 ist zwar auf Deutsch, birgt aber andere Herausforderungen. Der Mandant hat sich im Gespräch schlechter dargestellt als er tatsächlich ist. Das hat sich erst herauskristallisiert, als wir die Nachweisdokumente bekommen haben. Jetzt muss alles nochmal angepasst werden. Heute haben wir dazu nochmal mit unserem Ansprechpartner telefoniert und endlich die letzten Punkte geklärt. Alles halb so schlimm, das Ergebnis wird jetzt doch keine Katastrophe sein.

Das Telefonieren, ist aber auch ein Grund, warum ich nicht so recht vorankomme. Ich habe heute ca. 3 Stunden an der Strippe gehangen. Die fehlen mir jetzt, um Bericht 2 fertigzustellen. Verhindern kann ich das nicht, Telefonieren gehört nunmal zu meinem Job. Und häufig hilft es auch, einfach zum Hörer zu greifen. Wie heute in der Klärung zu Bericht 3 oder bei anderen Fragestellungen. Zukünftig muss das Telefon dann aber doch häufiger auf „Nicht stören“ gestellt werden. Man kommt ja sonst zu nichts.

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Overload

Der Jahresendspurt fängt dieses Jahr früh an und ich bin noch immer nicht so richtig fit. 10 bis 12 Stunden unterwegs zu sein, hat gestern nicht geholfen. Ich hoffe nur, ich habe den Kollegen, der mich bei einem Projekt unterstützt, nicht angesteckt mit meiner Husterei und Schnieferei. Immerhin hört sich der Husten schlimmer an als er ist. Und er wird besser.

Aber ein Ende ist in Sicht. Ein interner Prozess, der bisher gehakt hat, wurde heute endlich geklärt und prompt konnte ich einen von insgesamt fünf Berichten versenden. Bei den anderen müssen noch Anpassungen vorgenommen werden, aber dann habe ich endlich wieder Luft. Für die nächsten Berichte. Eventuell tritt das noch diese Woche ein. Dann kann ich mich nächste Woche darauf konzentrieren, den Rest des Prozesschaos etwas einzudämmen. Schritt für Schritt nähern wir uns dem Ziel.

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Mutti hat Ausgang

Wenn Mutti Ausgang hat, isst sie erst in Ruhe mit einem Kollegen spät zu Abend, drinkt dazu einen Gin&Tonic und klöppelt dann bis Mitternacht mit selbigem Kollegen Projektpläne. The good life.

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Sonntagsbräsigkeit

Ein fauler Sonntag, den Knirpsi und ich abwechselnd auf der Couch und von der Fußbodenheizung gewärmt im Babygefängnis verbrachten. Wir waren beide müde und kuschelig und nutzen das aus. Erst Abends wurde es geschäftiger. Ich buchte von meinen Bonusmeilen die Flüge für den geplanten New-York-Trip und nach kurzem Kontakt mit der Vermieterin ein AirBnB in Brooklyn. Morgen noch Knirpsi für den Flug nachmelden – er darf noch auf dem Schoß mitreisen – und dann kann es an die weitere Planung gehen.

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Halbe Kraft voraus

Die Schichtwochenende laufen noch nicht optimal. An Frühschichtwochenenden geht der Tiger morgens noch vor dem Aufstehen aus dem Haus und kommt erst Abends nach dem Abendessen zurück. An Spätschichtwochenenden ist es andersherum, er geht kurz vor dem Schlafengehen und kommt pünktlich zum Frühstück zurück. Das wäre kein Problem, würde ich die Tage nicht zu voll packen. Gerade bleibt unter der Woche noch viel liegen, aber an Schichtwochenende ist es unmöglich, das aufzuholen. Also etwas langsamer. Dann geht‘s und ist entspannt.

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