Frei-Tag

Knirpsi fand den Start in den heutigen Tag zum Kotzen. Anders können wir uns jedenfalls nicht erklären, warum er sich während der Autofahrt zu den Großeltern sein Frühstück nochmal durch den Kopf gingen ließ. Bis jetzt hatten wir solche Probleme nicht und nach dem ersten Schreck bei uns, ein paar Tränen bei ihm, einem nassen Lappen und frischen Klamotten, war die Welt auch direkt wieder in Ordnung und das Kind gut drauf. Vielleicht fand er auch einfach nur doof, dass Mama die ganze Autofahrt über telefoniert hat und draußen auch nicht viel zu tun war. Nun gut, haben wir das auch mal durch.

Der Rest des Tages lief dann nach Plan oder eher Nicht-Plan. Ich hatte mir den Tag soweit möglich freigemacht und schrieb nur ein paar Mails, telefoniert und sah mir einen Webcast am. Der Tiger hatte auch frei. Wir nahmen den jährlichen Beratungstermin bei unserer Bank war, dann gab es ein spätes Mittagessen mit den Groß- und Urgroßeltern und anschließend etwas Mittagsschlaf für Knirpsi und mich, während der Tiger sich um die üblichen Computerprobleme und weitere Aufträge kümmerte. Wir zwei hätten ja auch länger geschlafen, aber man ließ uns nicht. War auch gut so, dann wir hatten dann doch noch ein bisschen was vor. Nach Kaffee und Kuchen fuhren wir erst zu Ikea, um ein wenig Zubehör für die Kinderküche, die es zu Weihnachten geben soll, zu erwerben und uns die Kindertische nochmal anzuschauen. Tisch und zwei Stühle und eine ganze Menge Geschirr für Knirpsi kamen erst in die gelbe, dann nach Jahren doch mal in eine blaue Tasche und anschließend ins Auto. Das beförderte uns zuverlässig auch einmal über die Straße (Luftlinie ;)) zum Lieblingssupermarkt. Hier kauft es sich einfach viel schöner ein als in Flensburg, obwohl es der selbe Anbieter ist. Ausnutzen also. Erst gab es nochmal etwas zu essen. Knirpsi hatte sich nachmittags zurückgehalten und selbst seine geliebte Banane verschmäht und wir hatten auch schon wieder Hunger. Auch jetzt wollte er lieber spielen und rückte ein paar älteren Mädels auf die Pelle. An der Wursttheke kam der Appetit dann aber zurück und die kleine Fressraupe stopfte sich erst drei Scheiben Geflügelwurst in den Mund und anschließend ein Würstchen. Er sieht anscheinend so abgemagert aus, dass weder Wurstverkäufer noch -Verkäuferinnen ihre Ware für sich behalten können. Beim Käse war heute nicht viel zu holen, Rohmilchkäse und Gammelkäse war mir dann doch zu heikel. Alten Schweden hätte das Kind aber garantiert verschlungen.

Noch schnell ein paar frische Sachen für Wochenende und die Tage danach erworben und dann endlich wieder ab nach Hause, wo wir das vollkommen erschöpfte Menschenkind ins Bett beförderten und mich in die Wanne. Noch ein paar Minuten Kassensturz und jetzt geht es ab ins Bett.

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