COVID Tag 20: Wenn man die Pest erstmal hatte, erfährt man von vielen Menschen, wie das so bei ihnen lief. Viel „eigentlich nicht so schlimm, aber …„. Nach dem Aber dann Dinge wie „4 Wochen dauermüde„, „3 Wochen später eine Lungenentzündungen„, „seitdem dieser komische Husten„ und weitere Unannehmlichkeiten. Passt auf Euch auch.
Auf Twitter heute folgenden Übersichtsartikel zu ADHS bei Frauen gefunden: https://frauenseiten.bremen.de/blog/reizueberflutung-und-fehldiagnosen-adhs-bei-frauen/
Heutige ADHS-Dinge:
- Überlegt was anderes zu frühstücken als die letzten Tage. Wegen zu anstrengend verworfen und wieder Joghurt mit Haferflocken genommen.
- Am Nachmittag fast zwei Stunden vertrödelt. Wieder reingeholt, indem ich einen Bericht und ein Training in Rekordzeit abgearbeitet habe.
- Gespräche als anstrengend empfunden, weil zu langsam gesprochen wurde.
- Ein Gespräch mit ca. 2 Minuten Vorlaufzeit gerockt.
- Angefangen eine Mail zu schreiben, abgelenkt worden, 2 Stunden später wiedergefunden.
- Die White-Noise-Playlist (it’s magic!) verworfen, weil die Tracks alle nur 2 Minuten gehen und der abrupte Übergang mich jedes Mal aufschrecken lässt.
- Beim Abendessen das Hintergrundgedudel ausgemacht, weil ich nichts mehr hören konnte. Alles nur noch Brei.
- Abends noch mal an den Schreibtisch geschleppt. Aus ein paar Minuten wurde eine Stunde, ohne dass ich es gemerkt hätte.