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04.08.2019 – Vorfreude

Knirpsi möchte schon seit 2 Tagen mit dem Auto wegfahren. Egal welches, egal wer, Hauptsache fahren. Und zur Prinzessin möchte er. Heute Abend, nach einem ruhigen Geburtstag mit vielen Geschenken und guten Wünschen für den Jubilar, wäre er gern mit meinem Bruder nach Berlin gefahren. Wir konnten ihn aber davon überzeugen, doch bei uns zu bleiben. Morgen fahren wir dann aber doch nach Hause. Die Sachen sind größtenteils gepackt und müssen nur noch verstaut werden, Proviant steht bereit – kann losgehen. Das Experiment Knirpsi-Ferien ist auf jeden Fall gelungen. Er hatte viel Spaß, es hat toll geklappt und das Heimweh hielt sich in Grenzen.

03.08.2019 – Jubiläen

Mein Vater wird 60. Wir, seine Kinder, sind seit 14 bzw. 20 Jahren volljährig und mindestens 7 bzw. 11 Jahren aus dem Haus und stehen auf eigenen Beinen. Wir haben uns damals beide Zeit gelassen und durften uns ausprobieren. Wenn ich in dem Alter sein werde, werden die Kinder gerade studieren oder ihre Ausbildung abgeschlossen haben. Volljährig werden sie seit 5 bzw. 7 Jahren sein. Alle anderen Gedanken schiebe ich zur Seite. Im Jetzt leben.

02.08.2019 – Blessuren

Wir laufen heute alle etwas unrund. Das Bärchen hat eine geschwollene Nase und einen Kratzer auf der Stirn, weil er mit dem Kinderwagen umgefallen ist. (Immerhin “nur” auf Sand, festgehalten vom Geschirr und kein Blut oder ähnliches zu sehen. ) Knirpsi bekommt vielleicht ein blaues Auge, weil er gegen meinen Ellenbogen gelaufen ist. Ich habe meine Ferse mit Schwung gegen den Couchtisch gedonnert und Kopfschmerzen habe ich auch. Der Tiger spürt seinen ganzen Körper, weil er eine Tonne Kleinpflaster bewegt hat.

So schön die Besuche hier auch sind, wir freuen uns wohl alle auf unsere eigenen Betten und Ruhe.

01.08.2019 – Hallo August, schön siehst Du aus!

Noch einschließlich nächster Woche Urlaub, wobei genau diese letzte Woche vor allem der Organisation gewidmet sein wird. Und auch sonst steht einiges an:

  • 3 Geburtstage feiern
  • eine größere Investition planen
  • das Thema Haushaltshilfe angehen
  • die Weichen für die leidige Hochschulsache stellen
  • einen Haufen Termine planen
  • den Baby-TÜV mit dem Bärchen absolvieren
  • die Arbeiten an der Terrasse weiterführen
  • mein Arbeitszimmer ausmisten
  • mich um meine nächste Zertifizierung kümmern

31.07.2019 – Wie der Juli riecht

Was bleibt von den Menschen außer dem, was wir in unserer Erinnerung hegen? Außer den gemeinsamen Ritualen, die wir weiterführen? Immer mit einem wehmütigen Nicken in Richtung der leerbleibenden Plätze. Wenigstens das sollten wir uns bewahren, das Gute pflegen und aus den Fehlern lernen.

Wie also riecht der Juli? Er riecht nach den Falläpfeln auf dem Kompost und leicht nach Chlor im Pool hier im Brandenburgischen. Der Wind trägt die Gerüche zur Hollywoodschaukel. Auf dem Tisch eine Schüsseln Gurkensalat, die diesen Grünen, frischen Duft verströmt. Hinten im Garten, kurz vor dem kleinen Wäldchen, hängen die Brombeeren am Strauch, dick und schwer, die besten duften süßlich, man kann den Zucker riechen. Wenn man in dem Wäldchen in der Hängematte liegt, und durch die Baumwipfel den blauen Himmel betrachtet, driftet der Brombeergeruch manchmal herüber und mischt sich mit dem der Nadelbäume und dem der zermatschten Pflaumen auf dem Weg. Es ist ganz still, nur das Flüstern der Bäume ist zu hören und das Gurren der Tauben, die hier nisten. Manchmal hört man den Specht. Das Wäldchen, das sind nur zwei Handvoll unterschiedlicher Bäume und eine dicke Lage Efeu mitten in diesem Garten, der immer parkähnlicher wird, aber es fühlt sich an wie eine andere Welt. Es hätte Dir hier gefallen, Sophie, in der Hängematte, gleich neben der Engelsstatue.

Abends im Bett verströmt der Juli den Geruch von Sonnencreme und nassgeschwitzten Babyhaaren. Knirpsi schläft nebenan bei den Großeltern, auch seine Haut verströmt diesen typischen Sommerduft.

Zuvor, Zuhause, roch es nach frischer Wäsche. 7 oder 8 Maschinen in zwei Tagen. Das sonnige Wetter ausnutzen, alles durchwaschen, was geht. Auch Abends im Wohnzimmer beim gemeinsamen Zusammenlegen. Es riecht nach körperlicher Nähe in lauen Sommernächten. Unbeschwert. Die Kleidung hat den Rauchgeruch vom Grillkurs angenommen, der Geruch eines geschenkten Tags zu Zweit. In der Profiküche parfümierte sich der Juli mit Rosmarin, Pfeffer, Minze, Koriander, der Würze pürierten Gemüses, der Erdigkeit von Ziegenkäse, der Fischigkeit von Goldforellen aus einem See in der Region. Er bringt ein Bier, wie man es nur zu diesen Anlässen in dieser einen Küche probieren kann, das nach Ananas duftet und selbst meinem bier-aversen Gaumen schmeichelt.

In Flensburg und in Husum am Hafen riecht der Juli nach Meer. Salzig und schwer, wie die Tränen, die später im Monat um eine vergossen werden sollen, die in ihren hellsten und strahlendsten Momenten die Herzen der Menschen berührt hat. Eine, die das Meer liebte und Nussschokolade und Worte. Adieu, meine Liebe. Danke, dass Du unsere Sinne geschärft hast.

12. / 13.07.2019

Gelegentlich fahre ich tatsächlich an meinen offiziellen Arbeitsort, eines dieser modernen Bürogebäude, das in meinem Fall in Hamburg direkt an der Außenalster steht. An Bürotagen habe ich davon allerdings herzlich wenig. Mit etwas Glück kann ich bei An- und Abreise einen kurzen Blick erhaschen, manchmal auch beim Mittagessen. Ansonsten muss die Zeit gut genutzt werden. Freitag waren es dann auch 10 Stunden vor Ort, dazu noch etwa 2 Stunden je Strecke Transferzeit und am Abend war ich entsprechend platt.

Gestern dann Vorbereitung auf den heute eintreffenden weiteren Besuch und Abends eine Geburtstagsparty während die Kinder sich mit den Großeltern vergnügten.

Projekt Ordnungschaffen:

Der Tiger hat alte Ladegeräte und anderen Kram aussortiert. Ich habe diversen Kleinkram aus Kisten gezogen und zur Entsorgung bereitgelegt.

11.07.2019 – Zwei vor, einen zurück

Sie wird kürzer, die Liste. Und das trotz der Tatsache, dass immer wieder neue ToDo darauf landen. Morgen nochmal. Jeweils eine Stunde im Zug, den Rest zwischen zwei Meetings und währenddessen wahrscheinlich auch. Danach die Reste in handliche Päckchen verpacken und weiterreichen.

Projekt Ordnungschaffen:

Mit dem Tiger ein vom Kindergarten abgekauftes Regal aufgebaut und die Kisten mit den Kinderklamotten verstaut. Das kleine Gästezimmer bezugsfertig gemacht.

10.07.2019 – Mühsam nährt sich das Eichhörnchen

Die Liste ist noch nicht wesentlich kürzer obwohl ich schon einiges abgearbeitet habe. Finde den Fehler. Immer ist sie nicht länger geworden – oder zumindest immer nur temporär. Dafür habe ich das Bewegungsdefizit etwas reduzieren können. Das ist doch auch schon mal was.

Projekt Ordnungschaffen:

Kleinigkeiten im kleinen Gästezimmer. Einiges auf der ToDo.

09.07.2019 – Aufgeschoben

Ich arbeite die ToDo-Liste ab (noch 32 Punkte) und bewege mich daher eindeutig zu wenig. Um die Bewegungsserie nicht abreißen zu lassen, korrigiere ich am Abend manuell das Ziel nach unten und setze es am Morgen wieder auf den ursprünglichen Wert zuzüglich dem, was ich am Tag vorher nicht geschafft habe. Ziel: das innerhalb der Woche auszugleichen. Mal schauen, ob das funktioniert.

Projekt Ordnungschaffen:

Kinderklamotten. Gleich mal welche für den Müll aussortiert.

07.07. / 08.07.2019 – Urlaubsvorbereitungen

7 + 12 stand gestern an. Wir gönnten uns einen Kochkurs, meine Eltern schenkten uns dazu den kinderfreien und den Kindern den elternfreien Tag. Unter fachkundiger Leitung gut gekocht und gegrillt, gegessen und zum Abschluss vor der Heimfahrt noch einen Cocktail genossen. Alle glücklich.

Heute dann wieder mal über zu wenig Schlaf geärgert. Trotzdem ganz gut mit der Urlaubsvorbereitung vorangekommen.

Projekt Ordnungschaffen:

Kinderklamotten sortiert. Fast durch.