Rehbraten

Ich halte Rehe mittlerweile für mindestens ebenso niederträchtig, fies und nachtragend wie Katzen. Wer schonmal nachts mit dem Auto durch Brandenburger Wälder gefahren ist – auf meinem Heimweg leider unerlässlich, weil die Landstraße nach Zickentirol nunmal durch Waldgebiet führt – der weiß, wovon ich rede.
Diese miesen Viecher haben mir schon so manchen Adrenalinstoß verpasst, wenn sie plötzlich am Straßenrand auftauchten und ich war mehr als einmal froh darüber, dass die Gefahrenbremsung Teil meiner Führerscheinprüfung war. Ich befürchte nämlich, dass Omas Fiat (Cinquecento) und meinereiner mehr Schaden davontragen würden als diese hinterhältigen Rehe.

Wenn ich Rehe schon aus nächster Nähe (<50cm) sehen muss, dann doch bitte im Kochtopf (wahlweise auch Gefriertruhe).

Über Katze

Katze arbeitet als professionelle Nörgeltante im IT-Umfeld. Dazu muss sie immer mal wieder durch die Lande reisen und lernt viele schöne - und weniger schöne - Gegenden kennen. Nebenbei liest sie Comics, versucht sich in der Verarbeitung von Nahrungsmitteln und übt sich im Yoga. Gelegentlich schweift sie vom Thema ab.

14. September 2005 von Katze
Kategorien: Katzenleben | Schreibe einen Kommentar

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