Ruhe

Der erste Griff im Büro geht an diesem Morgen zum Wasserkocher. Bin ausnahmsweise zur FH gelaufen, normalerweise fahre ich mit der Straßenbahn. Dabei ist es gar nicht mal so weit, dauert zu Fuß nur 15 bis 20 Minuten, aber man hat sich irgendwie daran gewöhnt, vom Bus in die Bahn zu wechseln und noch ein bisschen vor sich hinzudösen.
An Tagen wie diesen, mag ich Brandenburg. Die Sonne scheint, von der Havel kommt ein frische Brise. Auf einer der Brücken – die Namen werde ich mir wohl nie merken können – bleibe ich stehen und genieße für einen Moment den Ausblick. Sonne, Wasser, zwei Schwäne und eine Entenfamilie, das Grün der Bäume. Sauge das Bild auf, schließe es fest in mir ein und beschließe, es wenigstens für diesen einen Tag zu bewahren. Mit einer Tasse Tee. Frisch gebrüht, mit nur wenig Zucker aber einem ordentlichen Schluck Milch.

Über Katze

Katze arbeitet als professionelle Nörgeltante im IT-Umfeld. Dazu muss sie immer mal wieder durch die Lande reisen und lernt viele schöne - und weniger schöne - Gegenden kennen. Nebenbei liest sie Comics, versucht sich in der Verarbeitung von Nahrungsmitteln und übt sich im Yoga. Gelegentlich schweift sie vom Thema ab.

25. May 2005 von Katze
Kategorien: Katzenleben | Schreibe einen Kommentar

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