Neues Jahr, neues Glück?

Mit den guten Vorsätzen ist das immer so eine Sache. Am Anfang ist man voller Elan und Tatendrang. Dann flaut es langsam ab. Und am Ende des Jahres fragt man sich, wo sie denn alle geblieben sind, die Vorsätze.
Nennt man den Kram Ziele wird es auch nicht zwangsläufig besser. Und nicht immer liegt das an einem selbst. Manchmal ist es auch einfach nur das Leben, das dazwischen kommt. So wurde aus der geplanten Reise in die USA dann ein Haus. Aus der zu schreibenden Arbeit wurde mehr Erwerbsarbeit. Was geblieben ist, sind die kleinen Dinge, die manchmal auch große Veränderungen mit sich bringen. Aus „mal eben zu so einer Internetkonferenz“ wurden neue Bekanntschaften, Erfahrungen und Ideen. Aus dem gesparten Geld wurde eine größere Investition. Je länger ich auf die Liste starre, desto weniger fühle ich mich wie der Mensch, der sie vor 2 Jahren erstellt hat. Vielleicht ist das der Sinn unserer jährlichen Vorsätze. Dass wir daran wachsen; sie selbst und uns überholen.

Von 101 Ziele habe ich noch 72 über. Einen Teil davon werde ich auch dieses Jahr nicht erfüllen. Ein anderer Teil wird sich wieder verselbständigen. Und der Rest? Wir werden sehen. Es gibt ja noch ein paar Neujahre, die mit guten Vorsätzen befüllt werden wollen.

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