You say tomato, I say pomodoro

Meine Zeit ist eng begrenzt und es ist immer zu viel zu tun. Telefonate, Chatnachrichten und eingehende E-Mails knabbern gnadenlos meine Konzentration weg. Am Ende eines Tages habe ich dann zwar viel getan, die wichtigen Aufgaben sind aber noch immer nicht abgeschlossen. Keine zufriedenstellende Situation. Vor einigen Wochen habe ich Deep work gelesen, das gab schon mal gute Anregungen, passt aber nur bedingt in meinen Alltag. Aktuell experimentiere ich mit der Pomodoro-Technik herum. Die Idee: Aufgaben werden in kleinere, bewältigbare Teile geschnitten und in definierten Zeitintervallen abgearbeitet. “Störungen” werden dokumentiert und später abgearbeitet. Auch nicht in jeder Umgebung anwendbar, aber für bestimmte Zeitabschnitte bis jetzt ein brauchbares Tool. Zusätzliche Vorteile: ich kann den benötigten Zeitaufwand für wiederkehrende oder ähnliche Aufgaben besser abschätzen und mache regelmäßig Pausen. Weiterer Effekt: in den Pomodoro-Intervallen arbeite ich enorm konzentriert (Telefon und Messenger sind stumm gestellt) und schaffe mehr als in Zeitintervallen, in denen ich erreichbar bin. Dafür bin ich an Tagen mit hohem Pomodoro-Anteil früher k. o. Ich probiere gerade noch geeignete Intervall- und Pausenzeiten aus und wie ich das ganze am Besten in meinen nicht gerade einheitlichen Arbeitsalltag einpasse. Bis jetzt fühlt es sich aber echt gut an und ich komme voran.

Applaus:
Eine Nervaufgabe erledigt. Endlich.

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