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Anatomie eines Katzenhirns

Bestätigtermaßen befinden sich in meinem Kopf weitaus mehr Informationen als da auf dem Papier stehen. Mit dem, was ich bei der einstündigen Statusbesprechung so an die Köpfe der Anwesenden warf, hätte ich ohne Probleme auch die erst in ein paar Monaten anstehende Verteidigung überstehen können.
Nur finden die Informationsbröckchen es im geschützten Biotop meiner Hirnwindungen wesentlich gemütlicher als in den Tex-Dateien, in die sie eigentlich gehören, weshalb sie es beharrlich ablehnen, sich in selbige bannen zu lassen. Kann man ja auch irgendwie verstehen, denn wenn sie erstmal dort stehen, sind sie allerlei Gefahren ausgesetzt. Man kann sie kritisieren, erweitern, beschneiden – ja sogar komplett für unnötig, für überflüssig, für unrelevant befinden und löschen. Also klammern sie sich fest und verweigern bockig jede Kooperation während ich verzweifelt versuche, zur jeweiligen Deadline wenigstens ein wenig Fleisch an das magere Stück Text zu bekommen. Könnte man geistige Anstrengungen hörbar machen, käme es im jetzigen Zustand wohl dem Würgen der Doofkatze gleich, dem ich gestern Abend bei meiner Ankunft lauschen durfte. Vielleicht sollte ich mir einen Topf Katzengras besorgen.

  1. Im
    heimischen Hof- und Gartenbereich wohnen drei Katzen. Die Doofkatze, die dicke Katze und die Mistkatze. Übereinstimmungen zwischen den jeweiligen Charaktereigenschaften der Tiere und ihren „Kosenamen„ sind keineswegs zufällig. []

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