In Stichpunkten

  • Heute war Snow Day. Die KiTa war offen aber nur schwierig erreichbar. Der Tiger kam mittags früher zurück, damit ich arbeiten konnte.
  • Knirpsi ist kein Winterkind. Schnee ist kalt, nass und bäh. Aber auf der geräumten Straße rumlaufen, macht Spaß.
  • Frische Luft macht kleine Menschen hungrig und müde. So müde, dass man sich vollkommen erschöpft auf den Spielteppich legt und dort fast einschläft. Premiere.
  • Zum Glück hat der Tiger mich heute schon nach Hamburg geschickt. Das wäre haarig geworden morgen früh auf dem Weg zum Flughafen.
  • Nach zwei Tagen Funkstille im Bauch, räkelte sich heute wieder etwas. Große Erleichterung.

Applaus:
Trotz Snow Day gut etwas geschafft.

Ausgesetzt

Der Tag gestern war lang. Morgens nach Nürnberg und von da noch ein bisschen weiter, dann 7 Stunden diskutiert, dann wieder zurück. Nicht empfehlenswert, aber dafür konnte ich Knirpsi morgens noch verabschieden und heute Morgen wieder mit ihm kuscheln.

Heute dann halbwegs Business as Usual, aber in noch müder als sonst.

Applaus:
Nach der Heimkehr noch die morgens versprochenen Mails nach China geschickt. Dafür nicht mehr gebloggt.

Und täglich grüßt das Murmeltier

Alles wie schon die letzten Tage. Die komplette Familienist irgendwie müde, auf Wunsch einzelner stehen wir aber kurz cor 7 schon auf ubd frühstücken. Der Vormittag ist davon geprägt, dass wir versuchen, noch ein bisschen zu schlafen. Um 10 gelingt das endlich allen und bis 11 herrscht himmlische Ruhe. Gegeb 12 Mittag für Knirpsi und nochmal ein paar Minuten Mittagsruhe für ihn. Küche aufklaren, Zupfkuchen backen, so ab der Hälfte unter Beobachtung. Gegen 14 Uhr wird es mir zu bunt und ich stecke das Quengelkind nochmal ins Bett, endlich schläft er auch und ist danach deutlich erholter. Kaffee, Toben, Abendessen in Etappen vorbereiten (Möhren schälen und durch den Würfelaufsatz der Küchenmaschine jagen, 1 Kilo in etwa 30 Sekunden + 3 Minuten Abwasch), mit den Großeltern telefonieren, das Schlafzimmer aufklaren und entstauben. Um 18 Uhr dann Essen (Wiener Schnitzel mit Mischgemüse in Mehlschwitze), Badewanne für Knirpsi, noch kurz die Spinnen im Schlafzimmer aufstöbern und dann Sandmann. Bett. Ruhe. Ich beseitige noch das Küchenchaos, der Tiger kümmert sich im die Papiertonne, die mirgen abgeholt wird. Couch. Wanne. Bett. Uffz.

Applaus:
Das Schlafzimmer (mit Hilfe beider Roboter) entstaubt. Kuchen gebacken. Lecker gekocht.

Drei Schnarchnasen auf Tour

Keine Ahnung was gerade mit Knirpsi los ist. Vielleicht schlaucht ihn die KiTa so oder da brodelt irgendwas, auf jeden Fall ist er unglaublich müde. Nach dem frühen Frühstück heute Morgen (kurz vor 8, am Wochenende!) war er eigentlich schon wieder bettreif. Während der Tiger die Nachtschicht wegschlief, lungerten wir beide also auf der Couch rum und schauten Bobo Siebenschläfer. Um 9 wurde mir das zu doof, wir gingen kurzerhand nach oben ins Gästezimmer und nach anfänglichem Widerstand schliefen wir nochmal bis 11. Es hätte länger werden können, hätte das sonnige Wetter nicht den Nachbarn schräg gegenüber aus dem Haus gelockt, was leider immer damit einhergeht, dass er die ganze Stichstraße mit Musik beschallt. Aber gut. Kuschelten wir halt im Wintergarten weiter.

Dann gab es Mittag und eine weitere kurze Ratzeinlage für Knirpsi, damit er nicht ganz aus dem Rhythmus kommt. Vorherging es nochmal auf Toilette, das klappt mittlerweile recht gut und spart Windeln. Nach 20 Minuten, in denen ich mit einer Bekannten schrieb, die schlechte Nachrichten hatte, war Knirpsi wieder wach und der Tiger musste auch hoch. Anziehen, los zum Einkaufen, wo wir Knirpsis Erzieherin trafen. Das hat ihn irgendwie verwirrt. Es gab wie immer an diesen Tagen Eisbecher für die Erwachsenen und eine Waffel für die kleine Fressraupe. Außerdem hat er sich mal wieder Wurst erschlichen, gleich zweimal.

Anschließend zurück nach Hause, das schlafende Kind aus dem Auto pellen und zurück ins natürliche Habitat, die Couch. Kuscheln, Abendessen, Bett für Knirpsi. Abendessen, Couch, Wanne, Bett für uns Große.

Applaus:
Mitbekommen, dass die Ticket für die Freiheitsstatue für April / Mai jetzt gebucht werden müssen. Geschaut, wann im Ostern noch was frei ist und Tickets für den letzten passenden Tag ergattert. Puh.

Wochenende in Sicht

Heute mussten dringend die Sachen aufgearbeitet werden, die gestern liegen geblieben waren. Da musste ich in der KiTa leider verneinen, als ich gefragt wurde, ob ich Knirpsi nicht nochmal früher abholen könnte. Es tat mir auch wirklich leid, denn die noch gesunden Erzieherinnen schieben aktuell jeden Tag Überstunden. Sonst wechselt die Nachmittagsbetreuung immer mal, diese Woche sind es immer dieselben Gesichter. Eine Vertretungskraft wird dringend benötigt. In anderen KiTas sieht es nicht besser aus.

Immerhin gefällt es Knirpsi richtig gut in der KiTa. Heute morgen konnte er es kaum abwarten, stiefelte in voller Montur in den Gruppenraum und verlangte, auf den Arm genommen zu werden. So geht das schon seit ein paar Tagen. Tränen fließen kaum noch und manchmal bekomme ich sogar ein Abschiedsküsschen und es wird gewinkt. Beim Abholen freut er sich aber mindestens genauso. (Und ich glaube, die Erzieher an manchen Tagen auch.)

Während Knirpsi also Spaß in der KiTa haben durfte, hatte ich Spaß mit der Arbeit. Große Ereignisse und spannende Projekte kündigen sich an. Da ist bis zur Auszeit ab August noch einiges zu tun.

Nachmittags war dann wieder Kuschelzeit. Knirpsi tobt sich tagsüber so müde, dass er trotz Mittagsschlaf nachmittags und 12 Stunden Nachtschlaf einfach nur seine Ruhe und meine Nähe möchte. Also wird gekuschelt und gelesen. Gibt schlimmere Arten, seine Zeit zu verbringen. Ganz tiefenentspannt war es für mich heute nicht, weil ich noch einen Anruf erwartete. Montag ist einer der wenigen Reisetage, die ich habe und ich versuchte noch kurzfristig einen Termin im Süden festzuzurren. Da wartet ein tolles Projekt mit einer sehr ambitionierten Zeitschiene. Mit jedem Tag, den wir verlieren, wird es unwahrscheinlicher, dass wir den gewünschten Termin vor Ostern halten können. Glücklicherweise ist das dem Ansprechpartner auch bewusst und wir haben kurz nach 18 Uhr tatsächlich noch eine Einigung erzielen können. Und ich muss nicht mal mitten in der Nacht oder am Sonntag aufbrechen, das ist ebenfalls großartig.
Schnell noch die Flüge gebucht und das vorsichtshalber reservierte Hotel storniert und dann war endlich erstmal Feierabend. Als Knirpsi im Bett war, gab es für uns große Menschen Pizza (hey, Getreide, Milchprodukte, Gemüse, Obst und Protein – voll gesund!) und hochgelegte Füße bis der Tiger aufbrechen musste. Ab morgen ist dann wirklich Wochenende.

Bonus: Seit ein paar Tagen, macht sich das Septembärchen immer mal wieder bemerkbar. Ziemlich früh, aber das war auch bei Knirpsi schon so. Lustigerweise ziemlich genug vor zwei Jahren, er war aber auch schon 4 Wochen weiter (auch ziemlich genau).

Applaus:
Hartnäckig geblieben und das mit dem Termin noch hingedreht bekommen. In solchen Fällen hilft es ungemein, einfach mal schnell zum Telefon zu greifen, statt Mail-Ping-Pong zu spielen. Es hat schon einen Grund, warum ich manchmal sage, dass ich für’s Telefonieren bezahlt werde.

Erschöpft

Zwischen ausgeruht und total auf liegen manchmal nur wenige Stunden. In der KiTa herrscht akuter Erziehermangel. Heute morgen habe ich mich breitschlagen lassen, Knirpsi schon nach dem Mittagessen statt knapp 3 Stunden später abzuholen. Termine standen nur zwei an und ich könnte ja Abends nachholen, was ich tagsüber nicht geschafft hatte. Pustekuchen. Ausgerechnet heute wurde daraus nichts. Ich quetschte so viel wie möglich in den Vormittag und ließ das Mittagessen erstmal ausfallen. Hilft nur nichts, wenn alle naselang das Tefon klingelt, ganz dringend Aufgaben eingeschoben werden müssen und plötzlich zu den zwei großen Anfragen, die Du bearbeitest noch eine weitere große und mehrere kleine dazukommen. Plötzlich war der Vormittag um und Knirpsi schlief zwar nach dem Abholen, aber ich selbst hätte das auch gebrauchen können. So holte ich das Mittagessen nach, machte die Küche halbwegs kindersicher und klickte noch ein paar Sachen ab. Danach war schon vorbei und auch Abends ging nichts mehr. Nachdem ich gestern bereits einige fiese Fehler beim Ausfüllen von Compliance-Fragebögen gemacht hatte, ließ ich es auch lieber. Zum Glück habe ich für morgen keine Termine, das sollte mehr drin sein.

Applaus:
Beschlossen heute Abend einfach beim Griechen zu bestellen. Die Beste Entscheidung des Tages.

Ausgeruht

Nach ausreichend Schlaf ging es dem Kreislauf heute besser. Knirpsi wacht zwar aktuell so gegen 6 auf, danach kuscheln wir aber nochmal bis der Wecker um kurz vor 7 klingelt. Wenn man rechtzeitig ins Bett geht, bleibt da genug Zeit für den Schönheitsschlaf und Regeneration. Die Morgenroutine sitzt auch. Nach dem Aufstehen tapst Knirpsi direkt ins Bad und wir gehen gemeinsam auf Toilette. Danach gibt es eine neue Windel und ich ziehe ihn an. Während Knirpsi ein Filinchen knuspert, mache ich mich auch tagfertig und dann kann es schon Richtung Kindergarten gehen. Meist ist das gegen 7:40 der Fall, heute waren wir sogar schon früher dran und ich konnte pünktlich um 8 Uhr mit Tee und Frühstück an einem Abstimmungscall teilnehmen. Der Rest des Vormittags lief ähnlich gut und ich habe einiges erledigen können.

Nachmittags war dann wieder Kuschelzeit gefordert. Spätestens ab 16 Uhr wird Knirpsi aktuell müde und sucht Körperkontakt. Er powert sich in der KiTa ordentlich aus, besonders gern auf dem Spielplatz. Überhaupt gefällt es ihm dort, heute morgen fiel er einer Erzieherin regelrecht in die Arme. Alles richtig gemacht.

Abends gab es nochmal Rouladen. Diesmal mit Nudelreis. Auch gut. Die restlichen werden jetzt eingefroren.
Während im Fernsehen eine alte Folge Kitchen Impossible lief, arbeitete ich an einer Angebotspräsentation weiter. Die muss morgen raus, aber es sieht ganz gut aus. Noch ein paar Schönheitskorrekturen und dann geht es los.

Applaus:
Die Rouladen sind immer noch verdammt lecker.
Außerdem habe ich heute das erwähnte Angebot fast fertig bekommen und ein paar kleinere Projekte besprochen. Ein guter Tag.

Schlurfi

Manchmal machen einen auch gute Nachrichten fertig. Bloß gut, dass Knirpsi heute Nachmittag ohnehin eher auf Kuschelkurs war, so konnten mein angeschlagener Kreislauf und ich auch den Rest des Tages noch in horizontaler Position verbringen. Hoffentlich ist das morgen wieder besser.

Applaus:
Die Rouladen waren super. Besonders die Soße. Kurz anpüriert und nachgewürzt, perfekt. Der Tiger hat noch Kartoffelpüree dazu gemacht.

Jeder wie er kann

Der Tiger hat heute noch ein paar Ladungen Steine geschleppt, Knirpsi hat hat in der KiTa Sand geschaufelt (auch in den Mund) und ich bin nach Lübeck und wieder zurück gefahren, um einen Mandantentermin wahrzunehmen. Jetzt sind wir alle rechtschaffen müde, aber nur zwei von uns dürfen schlafen. Dumm gelaufen.

Zwei oder drei Steinstapel werden noch dazukommen, dann haben wir alle. Sieht so aus, als würde es sogar für die Terrasse am Wintergarten reichen. Nächster Schritt: den zukünftigen Weg rund ums Haus ausmessen und vorbereiten, die Lichtschächte in dem Bereich neu beziehungsweise richtig setzen.

Wir legen einen Steingarten an. Werbung im Hintergrund rein zufällig. #flachwitz #toom #toombaumarkt #respektwersselbermacht

Applaus für mich:
Endlich bei der Krankenkasse angerufen, ob sie das Ersttrimesterscreening übernehmen. Spoiler: Nö, tun sie nicht. Das ist aber auch nicht das, was ich will, die Ärztin und ich haben nur aneinander vorbeigeredet. Ich war schon weiter als sie.

Trotz Müdigkeit und fehlender Motivation noch die Rouladen vorbereitet, die im Kühlschrank lagen. Rezept improvisiert. Rouladen gesalzen und gepfeffert, mit Senf bestrichen, Speckscheiben rein, um ein Gürkchen aufgerollt. Gewürfelte Möhren, zwei Zwiebeln und braune Champignons in den Slowcooker gegeben. Einen halben Liter Rinderbrühe dazu. Die Rouladen in Butterschmalz angebraten und auf das Gemüsebett gegeben, mit einer Dose passierten Tomaten bedeckt. Den Bratensatz mit Rotwein losgekocht und auch den in Slowcooker gegeben. Das alles köchelt jetzt auf low für 6 Stunden vor sich hin und ist morgen früh gefälligst lecker und gar!

Kurzgeschichte

Es war Sonntag, wir haben gefaulenzt, gekuschelt, lange Mittagsschlaf gehalten und Besuch empfangen. Ende.